EIGEN-ART-GESCHICHTEN, Kleine Farbengeschichte

Die kleine Farbengeschichte „Licht und Schatten“ von Sabina Boddem

 

Licht und Schatten

Text: 2013 © by Sabina Boddem

 

Licht und Schatten gerieten in einen heftigen Streit. „Mach, dass du weg kommst, ich kann deine Dunkelheit nicht ertragen!“ schrie das Licht. „Du kannst mich mal, mit deinem ewigen Helligkeitswahn! Ich will meine Ruhe!“ fauchte der Schatten zurück.

So gab ein Wort das andere und die Zankerei nahm kein Ende. Da schlenderte die Traurigkeit daher, erblickte mit Erleichterung den Schatten, um sich ganz schnell in seine Dunkelheit zu verkriechen. Und bald darauf kam auch die Freude des Weges daher, sah das Licht und sprang mit einem großen Freudensprung in die Helligkeit.

Und mit der Zeit gesellten sich immer mehr Zustände und Gefühle in ihr entsprechendes Domizil, in denen sie sich wohl zu fühlen schienen. So kauerten bald darauf auch Angst, Hass, Wut, Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht und Ablehnung im Schatten beisammen und jammerten wild durcheinander. Sie wehklagen, beklagten, zweifelten, stritten und beschimpften sich.

Im Licht gesellten sich zur Freude, noch der Glaube, die Hoffnung, die Liebe, die Lebenslust, die Anerkennung, die Intuition, die Geduld und die Stärke. Alle lachten und tanzten miteinander und fühlten sich sichtlich wohl in ihrer Runde.

Die im Schatten hörten die Stimmen aus dem Licht. Und nun machte sich auch noch Bruder Neid bei ihnen breit, denn diese helle Lebendigkeit war für die Schattenwesen nicht auszuhalten.

„Pah, die mit ihrem aufgesetzten Liebesgetue, gehen mir echt an die Nerven.“ stöhnte die Ablehnung. „Boah, jetzt reicht es aber, ich mag dein Gestöhne nicht mehr hören!“ schrie die Wut und blähte sich zu einem roten Feuerball auf. „Hört doch auf damit!“ flehte die Ohnmacht, „ich ertrage diese Lautstärke nicht.“ Sie zupfte nervös an ihrem verblassten rosa Gewand herum. „Ja das finde ich auch, ihr könntet mal Ruhe bewahren, aber das gibt so wieso nichts mehr, „jammerte die Hoffnungslosigkeit in ihrem zartgrünen, mehr graustichigen Kleid. „Ich hasse euch alle!“ tobte der Hass und blähte sich im schwarzen Anzug vor den anderen auf. „Was glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid!“ schrie er weiter. „Bbbbbitte, bbbitte nicht,“ schluchzte und stotterte die Angst grau und unscheinbar und wurde völlig überhört von den anderen Streithähnen.

„Was ist denn da drüben los?“ Die positiven Energien aus dem Licht schauten irritiert in die Dunkelheit. Das hörte sich ja schrecklich an. Da waren sie sich alle einig. „Wir müssen helfen,“ sprach die Hoffnung. Ihr lindgrünes Gewand strahlte dabei in ihr Gesicht. „Ja, du hast Recht.“ nickte die Anerkennung in sonnigem, gelbem Gewand. Die eineiigen Zwillinge Freude und Lebenslust sprangen spontan auf, um los zu laufen in Richtung Schatten, um ihr oranges Licht zu verbreiten. „Halt, nicht so schnell!“ rief die blau gekleidete Geduld. „Lasst uns erst mal überlegen, wie wir vorgehen, damit uns die negativen Energien nicht in ihren Schatten zerren. Mit diesen Worten erwischte sie gerade noch den Zipfel eines Kleiderärmels von Freude. Sie kehrte sofort mit Lebenslust um, und beide setzten sich wieder zu den anderen. „Also“, sprach der violette Glaube mit ruhiger Stimme, „wichtig ist zunächst, dass alles, was wir tun, von bedingungsloser Liebe getragen wird.“ Das tannengrüne Kleid der Liebe leuchtete bei diesen Worten hell auf. Die dicke rote Stärke hüpfte etwas ungeduldig hin und her und konnte es nicht mehr abwarten bis es endlich losging. Doch die Intuition in ihrem tiefen Indigoblau mahnte sie schmunzelt: „Abwarten, liebste Stärke, alles zur rechten Zeit und mit Schwester Geduld.“ Nun überlegten alle gemeinsam, welche Absicht ihrer Hilfe zugrunde liegen sollte.

Denn weise, wie sie waren, wussten sie doch, dass ihre Schattengefährten eine Daseinsberechtigung hatten. Denn ohne ihre gegensätzlichen, wenn auch sehr stressigen Zeitgenossen, könnten auch sie, die lichtvollen Gefühle und Zustände, nicht existieren. Außerdem kannten sie die Weisheit, niemals Hilfe aufzudrängen, um sich noch besser zu fühlen, denn damit machten sie ihren Gegensatz immer hilfloser und abhängiger. Die Geduld wies alle immer wieder darauf hin, dass die hilflosen Gefühlen erst mal ihre Hilflosigkeit im Schattendasein sichtbar machen müssen, um sich dann selbst anerkennen zu können. Ansonsten würde jeder jeden versuchen zu unterdrücken und zu bekämpfen. Das wäre sinnlos. Und wie kann irgendwas am besten selbst Ja zu sich sagen, auch wenn es noch so weh tut?…

Vielleicht fällt Dir ja jetzt spontan eine Fortsetzung ein. Lass Deiner Fantasie nur freien Lauf.  Du wirst sehen, das macht Spaß!

Na dann mal los: ……….

Was möchte ich mit dieser Geschichte mitteilen?

Heute habe ich meine alte Farbengeschichte wieder an’s Licht geholt, weil sie so gut in unsere Krisenzeit passt. Die Masken fallen, weil einige Menschen ihre Gefühle einfach nicht mehr unterdrücken können und so zerplatzen Illusionen, Vorstellungen und manche Täuschung nimmt ein jähes Ende, von sich selbst und im Kontakt mit anderen anderen. Loslassen, was nicht mehr entspricht, Raum geben für Neues… Vieles ist gerade im Umbruch…

In dieser Geschichte geht es darum, dass alles seinen Raum einnehmen darf und an’s Licht möchte, gesehen und gehört werden will. Alles ist ein Teil unseres einzigartigen Ausdrucks und gehört zu unserer Lebendigkeit, der Vielfältigkeit unserer Gefühle Raum zu geben, den Raum der ihnen zusteht. Gefühle kommen und gehen. Sie dürfen wertfrei gelebt und wieder losgelassen werden. Es gibt sogar eine heilige Wut, einen reinigenden Schmerz, einen kindlichen Überschwang oder eine beschützende Angst, was bedeutet, dass sogar die scheinbar negativ bewerteten Gefühle auch förderlich sein können. Wer oder was ist gut, wer oder was ist böse? Und wer hat Recht?…

Wie etwas empfunden oder gewertet wird ist so abhängig von unserem ganz persönlichen Empfinden. Zu oft interpretieren wir in das, was andere auslösen und wir dabei empfinden so viel rein, dass wir dieses ganze Unwohlsein auf den anderen übertragen und ihm unsere eigenen Unzulänglichkeiten zuschreiben. Der andere hat Defizite, der andere muss aufarbeiten, denn der ist schließlich schuld, er nervt, er muss lernen, dass… Nein muss nicht, denn wenn mich jemand nervt und in mir etwas auslöst, was ich lieber dem anderen zuschreiben will, dann hat das etwas mit meinen eigenen Ängsten, Unzulänglichkeiten, Wünschen und Bedürfnissen zu tun. Oft wollen wir gar nicht, dass der Andere nicht schuld ist oder etwas gar nicht so gemeint hat, wie wir es ihm anlasten. Wir wollen ihn so sehen und lenken damit von unseren eigenen Schatten ab. Wenn sich zwei Menschen begegnen, die sich in die Wolle kriegen, hat das immer etwas mit beiden zu tun. Das, was da zwischenmenschlich abgeht, wertfrei zu betrachten, fällt uns gerade in akuten Situationen sehr schwer. Deswegen ist Abstand oft heilsam.

Beispiel: Es gibt Menschen, die im Laufe ihres Lebens gelernt haben, sich immer mehr zu trauen, offen dazu zu stehen und sich den Raum dafür geben. Das macht natürlich angreifbar, weil es anderen Unbehagen bereitet, wenn sie erleben wie viel Raum in ihren Augen eine Person einnehmen kann. Wenn betreffende Person jedoch beiseite tritt, um anderen den Raum oder gar den Vortritt zu geben, weil sie gar kein Mittelpunkt sein möchte, sondern sich sogar wünscht, die anderen oder den anderen kennen zu lernen, dann weichen sie zurück und lassen den in ihren Augen viel zu Dominanten „lieber“ machen und geben ihre Verantwortung ab. Insgeheim wünschen sie sich, es selbst zu tun und je mehr sie bemerken, dass sie sich nicht trauen, desto wütender werden sie auf den, der sich Gehör verschafft. Er nimmt ihnen den Raum in Wirklichkeit ja gar nicht. Sie empfinden es nur so und lassen es aber zu oder schieben ihm den Raum extra zu und ärgern sich. Sie wollen die in ihren Augen nervende Person sogar in dem Raum sehen, um ihr die Schuld zu geben, dass sie selbst keinen haben, weil sie sich nicht trauen. Die raumeinnehmende Person wünscht sich, dass sie es können, reicht ihnen die Hand, aber nein, sie kämpfen lieber dagegen an…

Dann ist es ratsam, sich von allen Projektionen zu distanzieren und zu einem späteren Zeitpunkt, die Gefühle zu klären oder die Verbindung ganz aufzulösen, wenn sie beiden Seiten nicht gut tut. Das tut ab und zu weh, je nach Intensität der zwischenmenschlichen Bindung oder der Täuschung, aber mit Co-Abhängigkeit ist auch niemandem geholfen. Entweder wir sind für Veränderungen und für Lösungen bereit und offen, können aufeinander zugehen und miteinander umgehen oder es ist heilsam los zu lassen, denn etwas zu erzwingen, führt wieder zu Unterdrückung, Wut, Ärger und Missachtung. Manchmal passt es eben „noch“ nicht. Aber daran ist niemand Schuld. Wir haben trotzdem unsere Lernerfahrung gemacht und wachsen daran.

Es gilt, sich gegenseitig in seiner Andersartigkeit wertzuschätzen, zu stärken, zu unterstützen und zu ergänzen und sich nicht zu bekämpfen, zu manipulieren oder zu unterdrücken. Eine heilsame Kritik in Achtsamkeit füreineinander und nicht gegeneinander ist fruchtbar. Damit meine ich, dass wir mit dem, was wir im Kontakt mit anderen Menschen fühlen, bei uns bleiben, denn sie lösen ja nur etwas aus. Wir dürfen unsere Gefühle benennen und sollten versuchen, nicht in den anderen etwas zu interpretieren, was in unseren Augen sein sogenanntes Fehlverhalten erklärt. Wenn das nicht gelingt, ist Loslassen angesagt, im Sinne von Befreiung ohne Bewertung.

Ihr Lieben, das alles, was ich hier schreibe, gilt natürlich auch für mich. Viel zu wissen und gut zu schreiben, heißt ja nicht gleich, immer alles anwenden zu können. Wir sind alle „nur“ Menschen und machen unsere Fehler. Ich möchte einfach das Bewusstsein anregen und Denkanstöße geben, weil ich alles, was ich schreibe, natürlich auch mit allen Facetten selbst erlebe.

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Farben sind Schlüssel, die Dich öffnen, damit Deine Schönheit in Erscheinung treten kann

Weißt Du eigentlich,

dass Farben, die zu Deiner Natur gehören,

Schlüssel sind,

die Dir die Türen zu Deinem Selbst öffnen?

Wenn Du erfahren möchtest, welche das für Dich sind, dann schau auf meine Webseite www.farben-reich.com und erkundige Dich nach meinen Beratungen. Beiträge rund um das Thema kannst Du hier im Blog nachlesen. Stöbere ein bisschen rum und lasse Dich inspirieren.

Viel Freude und Farbenlicht wünscht Dir

Sabina Boddem

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Fastenzeit – violette Zeit

Über die Farbe Violett habe ich hier im Blog bereits ausführlich berichtet. Heute betrachte ich die Bedeutung dieser Farbe im Zusammenhang mit der Fastenzeit. Die Fastenzeit beginnt im Christentum mit dem Aschermittwoch und endet an Ostern mit der Wiederauferstehung Christi. Die Symbolfarbe der christlichen Kirche ist dazu Violett.

Wenn wir uns vorstellen, dass Rot für Neubeginn im Sinne von Geburt, Fleisch und Blut und Materie steht und Blau für unsere Innenschau zum Wesentlichen, unsere Wahrnehmung des Wahren, für die Erkenntnis der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele, dann ergibt sich mit Rot und Blau die violette Farbmischung, in der alles buchstäblich eine Überordnung erfährt und das ist im Christentum Gott Vater, Sohn und heiliger Geist vereint oder einfach unabhängig von einer Religion ausgedrückt = die Schöpferkraft und ursprüngliche Liebe, die unabhängig von der Materie = (einem materiellen, sichtbaren Grund zum Lieben) einfach „nur“ liebt. Glauben und Lieben ohne Besitzanspruch, aber auch ohne abzuheben (= bodenständig sein und be-halten, gleichzeitig aber angemessen und rechtzeitig loslassen und im Fluss bleiben) bedeutet also, dass wir unsere Wurzeln mit der roten Stärke zur Erde spüren und gleichzeitig Leichtigkeit in Verbindung zum blauen Himmel = (Symbol für das Geistige) herstellen, um uns der göttlichen Liebe ganz hingeben, vertrauen und buchstäblich über-lassen zu können.

In diesem Sinne vertrauen wir sogleich auf unsere Schöpferkraft, denn diese Liebe tragen wir auch in uns selbst.

Unabhängig vom Christentum passt die FASTENZEIT natürlich auch zur Vorbereitung auf den Frühling. Wir reinigen und entgiften uns, befreien unseren Körper von Unnötigem, konzentrieren uns durch Abstinenz von den greifbaren Gelüsten auf das Wesentliche. Wir schaffen FREIraum für eine neue Saat im Frühjahr buchstäblich in unserem KÖRPER, in unserem GEIST und in unserer SEELE. Jeder, der beispielsweise schon mal ein HEILfasten mitgemacht oder auch eine längere Zeit in anderen Bereichen Verzicht geübt hat (ich beziehe fasten nicht nur auf das Essen) weiß auch, dass während und nach der Fastenzeit alle Sinne eine viel höhere WAHRnehmung bekommen als vorher. ALLes lernt, sich auf das WESENtliche zu konzentrieren und WERT zu schätzen.

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In jedem Menschen ist Sonne

Man muss sie nur zum Leuchten bringen

(Sokrates)

In jedem Menschen ist Sonne!

Und genau das ist meine Berufung!

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Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe und mir Gott vorstelle…

Gott ist Licht und zeigt sich als Regenbogen

 

Meine GeDANKEn zum Thema

Heute Morgen, als ich mit meinem Becher Kaffee den Tag erst einmal ruhig anging, kamen mir viele Gedanken, die Gefühle weckten, so dass ich seit längerer Zeit mal wieder Tränen loslassen konnte. Es hat mich leichter gemacht… Ich werde gerade aufgrund einer ärztlichen Diagnose wieder Mal dazu angehalten hinzuspüren, was mir das, was da in meinem Körper passiert, über mich erzählt. Einige, die mich schon ein bisschen länger kennen und meinen Blog verfolgen, wissen ja wie ich mit Diagnosen, „Sie werden Ihr Leben lang Medikamente nehmen müssen!“ umgehe. So war das auch mit meinem Asthma, als mir diese Aussage mit schwergewichtiger Mine entgegen geschmettert wurde. Und heute liege ich immer noch über dem Sollwert bei meinen Lungenfunktionstests, die ich regelmäßig beim Arzt durchführen lasse und das schon seit zehn Monaten ohne Medikamente! Ich habe auch nur auch in ganz seltenen Fällen Beschwerden, die mir jedoch keine Sorge machen und mich nicht mehr belasten.

Und nun muss ich mir wieder die Frage stellen: „Was ist meinen Knochen an die Substanz gegangen?“

Und es reicht nicht, diese Frage nur aus dem Wissen zu beantworten. Ich muss das alles buchstäblich wieder fühlen, begreifen, um die notwendigen Energien aufzutanken, die meine Knochen brauchen. Klar ist das Vitamin D3, Kalzium und so weiter plus diese Medizin, die mir der Arzt noch verschreiben wird. Doch all das reicht nicht. Ich ernähre mich gesund, bewege mich viel und bin ein Kind des Sonnenlichts. Doch selbst, wenn ich mir noch zusätzlich Substanzen zuführe, die mir helfen sollen, bin ich nicht an der Wurzel der Ursache und des Ursprungs. Ich möchte auch nicht mein Leben lang Medikamente einnehmen müssen und schon gar nicht welche mit Nebenwirkungen! Ich habe mich nach meiner Asthmadiagnose auch nicht damit abgefunden und mir geht es heute gut! Es gibt wunderbare Menschen, die mich professionell dabei unterstützt haben.

Was ist los?

Ich habe nach einem Bruch des dritten Lendenwirbels die Diagnose Osteoporose erhalten und, dass ich die Knochen einer 70jährigen hätte. Klasse, nicht wahr? Zumal ich mich noch nicht mal so alt wie mein reales Alter 55 fühle, sondern erheblich jünger. Ich hatte mich am Ostersamstag an einem riesigen und extrem mit nasser Erde schweren Blumenkasten verhoben, den ich mit Schmackes auf die Mauer schwingen wollte. Es knackte höllisch und ich dachte: „Lieber Gott hilf mir, ich bin durchgebrochen. Bitte lass das nicht zu, dass ich nie wieder gehen kann.“ Ja, das waren meine ersten lauten Worte. Dann bin ich in gebückter Haltung in die Wohnung gehumpelt, um meinen Mann anzurufen, der mich bald darauf zum Krankenhaus fuhr. Anschließend bin ich von einem Orthopäden falsch behandelt worden mit Spritzen, nach denen es mir nur schlechter ging und der Diagnose: „Sie haben einen Hexenschuss. Viel Bewegung, Rückenübungen und Sport!“ Okay! Als ich mich wieder halbwegs normal bewegen konnte, habe ich wieder getanzt, Sport gemacht und alles, was mir sonst noch Freude bereitete. Dabei habe ich auch immer weniger Schmerzen gespürt. Wenn ich mich bewegte, ging es mir gut. Nur nach dem Aufstehen aus einer Sitzposition heraus, konnte ich erst mal nur gebückt laufen. Da ich nicht vorhatte, immer wie meine Mutter zu ihren Lebzeiten, irgendwo stöhnend aufzustehen, suchte ich einen anderen Orthopäden auf. Der hatte schon den richtigen Verdacht, der sich nach dem Röntgen bestätigte. Das MRT zeigte sogar auf, dass das schon mein zweiter Bruch des dritten Lendenwirbels ist. Der erste passierte höchstwahrscheinlich 2012 bei einem Sturz. Meine Blutwerte sind in Ordnung, zeigen also keine Mängel und die Erkrankung sei in meinem Falle eine Folge der Wechseljahre. Jetzt erhalte ich Akupunktur, darf keinen Sport treiben und nicht tanzen bis der Bruch verheilt ist und habe zudem noch eine Zahnwurzelspitzenresektion vor mir. Tja und das alles darf ich jetzt erst mal verarbeiten…

Vorweg, liebe Kunden und Klienten, macht Euch bitte keine Sorgen! Ich berate schon seit drei Monaten trotz des Bruches. Wenn ich arbeitete, war ich so in meinem Element und positiv abgelenkt, dass ich kaum Schmerzen spürte und wenn, dann nur nach dem Aufstehen vom Stuhl. Aber das ist jetzt auch nicht mehr so. Mir geht es wieder besser. Meine Arbeit tut mir sehr gut!  😀

Warum ich das alles mitteile?

Ich möchte einfach denjenigen, die nur auf Heilung durch Medikamente hoffen, ermutigen, auch mal den Mitteilungen der Seele zuzuhören. Mir hat das im Laufe meines Lebens sehr geholfen und ich habe davon einiges in Form von Poesie, Mantras, Gebete oder in meinen Artikeln erzählt. Ich weiß nicht, wie alles weiter verläuft, aber eines ist mir bewusst: Meine Knochen haben es verdient, mit ganz viel Licht, Liebe und Achtung aufgebaut und stabilisiert zu werden. Ich darf mich dafür öffnen, die Substanzen, die meine Seele braucht, die ICH brauche, zu empfangen. Das bedeutet all das, was mich stärkt! Ich habe in meinem Leben sehr viel gegeben und das aus ganzem Herzen und mit vollem Einsatz. Doch es hat auch einiges sehr an mir gezerrt, ist mir genommen worden und ist von mir an Substanz abgeflossen. Mir ist das schon klar. Doch ich werde wieder einmal hinspüren, wo, wann und wie genau das geschah und was ich genau brauche, um mein Gerüst, was mich hält und trägt, wieder stabil zu machen. Was mich so er-füllt, dass ich meine Stärke be-halten darf, die ich habe, denn ICH BIN STARK! Ich darf auch schwach sein. Weil ich um meine Schwäche weiß und diese auch mal so lassen kann, zur Zeit sogar dazu gestoppt werde, wieder in mich zu gehen, ganz bei mir zu verweilen, hin zu spüren, zu fühlen, mich behandeln zu lassen und auch wie hier offen dazu stehe, bin ich stark. Ich lerne mein Leben lang immer wieder, meine Sender auf Empfangen zu stellen. Ich darf auch nehmen und empfangen. Das bin ich mir wert. Das fällt einigen Menschen sehr schwer und ist auch oft Thema in den ganzheitlichen Farbberatungen. „Nehmen dürfen, sich etwas gönnen ohne Scham…“

Was hat das mit Gott zu tun?

Als ich heute Morgen um 7.00 Uhr so dasaß mit meinem Kaffeebecher in der Hand, dachte ich mal wieder: „Zu wem bete ich eigentlich?“ Es tauchten sofort bekannte Jesusbilder auf. Aber sofort folgten Bilder und Statuen von anderen Gottheiten. „Wer ist es denn nun? Ich kann doch nicht wissen, wer nun der Richtige ist. Gott ist ein Licht, so wie ich es gerade durch das Fenster ganz weit weg am grauen Himmel sehe, weil eine Wolke ein wenig Transparenz zulässt. Okay, ich bete also zum göttlichen Licht…“ Das alles sagte ich laut zum Licht, zu Gott, zu…? Oder bloß ein Selbstgespräch?… Später unter der Dusche freute ich mich plötzlich wie ein Kind, das den Weihnachtsmann zu sehen glaubt. „Ja,“ dachte ich, „Gott ist ein Regenbogen und jeder, der einen Regenbogen sieht, wird von ihm begrüßt. Wer ihn nicht sehen kann, der kann ihn fühlen. Licht- und Farbenergien sind ja auch fühlbar und sie sind in uns. Ist doch ganz logisch. In uns ist doch das Göttliche, weil wir ja Geschöpfe von Gott sind. Und wir brauchen die Lichtenergien und die sieben Regenbogenfarben (Chakras) ohne die wir nicht lebensfähig sind. Ohne Licht (Farben) werden wir krank und sterben. Also ist Gott Licht und erscheint in Form eines Regenbogens. Und wenn wir den Regenbogen in uns haben und so das Göttliche, war dieses Selbstgespräch ja auch eine Art Gebet“ Das war in diesem Moment so klar und fühlte sich so schön an, dass ich immer noch gute Laune habe und dabei bin ich heute morgen so nachdenklich und traurig aufgewacht, weil ich auch noch Träume zu verarbeiten hatte.

Manches Mal ist es heilsam zu denken, zu staunen und zu fühlen wie ein Kind, das alles noch nicht verlernt und aberzogen bekommen hat, das noch die Magie im Leben erkennt. Danke, liebes Regenbogenlicht, dass ich noch so sein darf wie ein unschuldiges Kind: So klar, so rein, so fantasievoll und so unbekümmert. Jipppiii, das ist der erste Schritt zur Heilung! …

 

Folgebeitrag geschrieben am 15.11.2017, also 16 Monate nach diesem Artikel, den Ihr gerade gelesen habt: Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe – Teil II

Wenn Du noch interessiert bist, mehr zum Thema zu lesen, dann klicke folgende Links an. Da ich hier nicht alle Links angebe, stöbre vielleicht einfach mal so durch den Blog!

BeFREIung von den belastenden Ur-Sachen, die unsere Seele bedrücken bis der Körper erkrankt

Wie viel bist du dir selbst wert?

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

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Wirkungsvolle, natürliche Gründe jung und gesund zu bleiben, besonders ab 50 J.

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Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Farbbedeutung, Farbenergie

Eigen-Art spirituell

Eigen-Art-Poesie

Lass es Dir gut gehen! 😀

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem

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GÜCKlich ist, wer das LEBEN in FARBEN genießt!

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Regenbogenfrau

Regenbogenfrau - Farben Licht Leben - Farbenreich, Sabina Boddem

 

Regenbogenfrau

spürt die rote feurige Kraft
ihrer Wurzeln.
 
Lebt mit dieser Energie
ihre orange Lust und Lebensfreude.
 
Gibt und empfängt alles
mit der sonnengelben Leichtigkeit
 
und der unabhängigen grünen Liebe
aus ihrem Herzen.
 
Teilt sich klar und ehrlich mit
im Blau ihrer Worte,

ist wachsam mit ihrer Intuition,
die so tief ist, wie das dunkle Indigo.

Verbindet ihre Lebendigkeit mit allen Lebewesen
durch die violette Weite ihres Geistes
und ihres Glaubens,
sodass sie immer beschützt
und deshalb unabhängig und allein ist.

Nicht einsam,
sondern mit dem All-ein sein!
Denn sie ist genährt durch das Sonnenlicht,
ohne das sie nicht lebendig sein kann.

Sonnenlicht ist Energie, ist Farbe,
in jedem Lebewesen.

Auch in DIR!
Text © Sabina Boddem  www.farben-reich.com