GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Gehe liebevoll mit dir um, denn liebevolle Gedanken kommen von Dankbarkeit an deine Schöpfung

Heute morgen wachte ich mit einem sehr intensiven Gefühl der DANKBARKEIT auf.

Dankbarkeit fühlt sich dann so wohlig warm an. Mein Körper ist entspannt und warm. Im Inneren ist RUHE und GELASSENHEIT. Ich freue mich einfach „nur“, dass ich da bin und auf meine erste Tasse Tee. Wenn ich dann aufstehe und mich umschaue, liebe ich das, was ich sehe und fühle mit ebenso großer Dankbarkeit den Boden unter den Füßen… Das könnte ich nun noch weiter ausführen, aber es würde sich immer wiederholen, weil mit einem Gefühl der Dankbarkeit alles stimmig in mir und um mich herum ist, auch dann, wenn nicht alles perfekt so ist, wie ich das sonst noch so gerne hätte.

Mir fiel eben wieder einer meiner GEDANKEN zu dem Wort Gedanken ein und zwar, dass das Wort „Ge-danken“ hauptsächlich aus dem Wort „DANKEN“ besteht. Das ist doch richtig schön! Oder? Wir alle haben ja bestimmt schon sehr häufig gelesen, gehört oder erlebt, dass wir positiv denken sollten, weil Gedanken sich ja materialisieren und sichtbar werden und somit die äußeren Geschehnisse ein Produkt unserer Gedanken sein können oder wenn schon bereits gelebt, dann natürlich sind. Wenn wir dann einfach dankbar sind für das was ist, weil wir glauben, dass alles in Ordnung ist, so wie es nun mal ist, dann denken wir ja schon mal positiv.  Und Dankbarkeit ist mit Sicherheit eine Grundvoraussetzung zum positiven Denken. Dankbarkeit einfach dafür, dass wir „nur“ da sind und leben dürfen.

Klar, ist das nicht immer selbstverständlich, einfach nur dankbar zu sein oder positiv zu denken. Ich fände das auch nicht ehrlich zu mir selbst und nicht authentisch. Wenn ich sauer bin auf etwas oder traurig über ein Geschehen, dann kann ich auch nicht „Hurra“ rufen oder „Ich bin ja ach so dankbar und glücklich“ … Schwere und trübe Gedanken haben auch ihre Berechtigung und wollen angenommen, angeschaut und beachtet werden. Wenn wir all das, was uns quält, unterdrücken, dann würden wir ja körperlich und seelisch krank und könnten nicht heilen. Also bin ich bestimmt nicht der Mensch, der behauptet: „Alles ist easy und bitte immer schön lächeln und vor allem, egal wie schei … es mir geht, bitte immer positiv denken, unabhängig, was dir gerade widerfahren oder, was dir schon in der Vergangenheit passiert ist.“ Das wäre ja VERDRÄNGUNG. Die ist leider auch ein großes Thema. Manche verdrängen, weil sie ja das Schwere befürchten und nicht aushalten können, eben ANGST haben, daran zu zerbrechen, wenn sie diese Gefühle zulassen würden. Oder nehmen viele Mittel, um Gefühle zuzuschütten und zu überlagern. Manche können erst gar keine Gefühle mehr zulassen, weder angenehme, noch unangenehme oder sie gar sichtbar machen, weil sie schon zu häufig genau dabei verletzt wurden. Dann kommt da noch eine gewisse Grundmentalität hinzu, weil aufgrund des individuellen Temperaments nicht jeder Mensch gleich reagiert. Der eine ist eben zurückhaltender und dem anderen fällt es leichter, aus sich heraus zu gehen und sich zu zeigen. Wiederum andere haben das Bedürfnis, das auch konstruktiv zu nutzen und sich gestalterisch auszudrücken, so wie wir es mit kreativen Methoden des Malens, Tanzens und dergleichen mehr tun können…

Ich denke, besser gesagt, ich weiß aus Erfahrung, dass es ganz wichtig ist, egal, wie wir gerade drauf sind und in der Lage sind zu fühlen, uns immer erst mal so zu akzeptieren, wie wir sind und zu akzeptieren, was gerade ist. Uns bewusst machen, dass es eben so ist und das achten und lieben lernen, ohne uns zu schämen und nicht schauen, was andere sind oder tun. Das setzt einfach die ACHTUNG und den RESPEKT voraus, dass wir NATUR sind, natürliche Geschöpfe, die immer WERT-VOLL sind. So, und von da aus können wir Schritt für Schritt weitergehen, uns erforschen und uns buchstäblich auf den Grund gehen.

Wenn wir das Gefühl haben, wir möchten gerne aus unserer Haut fahren (vielleicht haben wir ja gerade ein Hautproblem dabei ) oder sind eben nicht dankbar oder zufrieden, dann haben wir immer die Möglichkeit, auch das erst Mal anzunehmen und zuzulassen. Wir können von dort aus weitergehen und andere um Hilfe bitten, uns zu begleiten auf unserem individuellen Weg zum Wohlbefinden und Bewusstwerden. Auch das ist natürlich häufig mit Angst und SCHAM besetzt. Es gibt auch Ängste davor und UNSICHERHEIT, weil wir erst gar nicht wissen, wer oder was uns gut tun würde, und die Angst könnte uns einflößen: „Wer sagt mir denn, dass die oder der oder das richtig oder falsch ist …?“ Das sagt uns unsere innere STIMME, wenn wir sie einfach mal ein klein bisschen zulassen können und ihr den Raum geben, damit die Stimme einen Resonanzkörper erhalten und einen Ton hörbar machen kann. Und manchmal muss der LEIDENSDRUCK ganz groß werden, dass wir auch vom „Schicksal“ gezwungen werden, hinzuschauen und ein RISIKO einzugehen, den Raum zu erweitern, sich zu ent-falten, auszubreiten, sich dabei folglich zu bewegen und zu verändern. Und das kann weh tun. Ganz klar, denn Knochen tun auch weh, wenn wir sie nach langer Zeit der Unbeweglichkeit in Gang setzen. So verhält sich auch unsere SEELE. Wenn unsere GEFÜHLE blockiert sind, dann verkrampft sich unser KÖRPER und umgekehrt. Auch unser GEIST ist blockiert. Alles staut sich an. Und, wenn etwas dann in Fluss kommt, kann das erst einmal noch schmerzen. Doch dieser Schmerz ist so befreiend und reinigend! Ich kann hier nur jedem den MUT machen, sich auf seinen individuellen WEG der Dankbarkeit zu machen.

Das heißt nicht, dass wir dann angekommen sind und nichts mehr passiert, wenn wir uns dann „endlich“ wohl fühlen. Ich kenne das nämlich von mir, dass ich manches mal noch Angst bekomme, wenn es mir etwas sehr Schönes widerfährt. Dann kommt das Gefühl von „Hoffentlich verliere ich das nicht wieder. Hoffentlich passiert nichts, denn dann wäre der SCHMERZ des Verlustes um so größer.“

Manche Menschen haben solch große VERLUSTerfahrungen in ihrer KINDHEIT oder auch im späteren Leben gemacht, dass sie als Erwachsene gar nicht mehr Schönes zulassen können aus Angst vor dem Verlustschmerz, der sich wiederholen könnte. Und das Schlimmste ist, dass sie dann das genau erleben, wovor sie die meiste Angst haben und sich diese schlimmen Ereignisse erst recht wiederholen, weil es ein Teufelskreis ist, der aus einem ängstlichen GEDANKEN- und VERHALTENSMUSTER entsteht… Glaube mir, ich weiß genau, wovon ich hier schreibe, denn ich habe alles schon selbst durchleben und verarbeiten müssen.

Deshalb kann und möchte ich an dieser Stelle heute jedem Menschen nur empfehlen, einfach loszugehen und zu schauen, in ganz kleinen Schritten, wenn es erforderlich ist und sich selbst zu vertrauen. Auch dann können immer noch ENTTÄUSCHUNGEN geschehen, gerade auch, wenn wir uns jemandem HILFE suchend anvertrauen in ERWARTUNG, dass alles gut wird.  Sieh einfach jede Enttäuschung als das Ende einer Täuschung und ein Näherkommen zu dir selbst. Erstens kann jeder andere uns nur begleiten und unterstützen, denn wir sind und bleiben für unsere Erwartungen und das, was wir aus allem machen, selbst verantwortlich. Denn der andere kann nicht allem und allen gerecht werden und ist auch nicht dafür da, uns alles abzunehmen. Wir können uns „nur“ gegenseitig berühren und begleiten in Achtung und Respekt. Und das ist LIEBE! Und da, wo die Angst (kommt von Enge) verschwindet, hat die Liebe erst den RAUM und die FREIHEIT, sich zu entfalten!

In diesem Sinne wünsche ich dir von HERZEN, dass die SONNE  und der REGENBOGEN dich  unterstützt, damit du dich so, wie es für dich stimmig ist, liebevoll entfalten kannst.

Farbenreiche und ganz liebe Grüße

Sabina Boddem

 

tara

 

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EIGEN-ART-GEMÄLDE, Textil-Design

Textil-Design: Trends der 80ger Jahre Mode

Meine Kollektion im Jahr 1985 hieß

„Junge unkonventionelle Musterungen

für die Abendmode 86/87″

 

Diese Farbkombinationen und der Trend zum Grafischen und Großflächigem …  All das ist wieder im Kommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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KUNTERBUNTE THEMEN, Weisheiten, Poetisches

Geschichte vom kleinen Stern

Das habe ich heute  gefunden und kenne leider den Verfasser nicht. Dem oder derjenigen, der/ die das geschrieben hat,  herzlichen Dank, denn ich finde diese kleine Geschichte berührend.

Der Stern

Einst stand einmal ein kleiner Stern am blauen Himmel so weit fern. Er fühlte sich so sehr allein und wollte nicht mehr traurig sein. Die anderen Sterne ringsumher, die glitzerten wie Gold so sehr. Erstrahlten hell im edlen Schein von einer Schönheit, sanft und rein. Dem Sternlein war das Herz so schwer, die anderen, ja, die glänzen sehr. Und ich, ich armer kleiner Wicht, zum Funkeln taug ich nie und nicht.

Da weinte dann der kleine Stern am dunklen Himmel so weit fern, als plötzlich eine Stimme klingt, die ihm auf einmal Hoffnung bringt: „Du dummer kleiner Sternenmann, was fängst du so zu weinen an? Sieh dich mal an, du bist zwar klein, dein Herz ist aber hell und rein!“ Die Stimme, die kam aus dem Mond, wo ewig schon ein Männlein wohnt. Es galt als weise, sanft und gut und machte unserm Sternlein Mut: „Nun hör mal zu, mein lieber Stern die Antwort, die liegt gar nicht fern.  Die anderen glänzen außen sehr, doch du glänzt innen umso mehr. Mach auf dein Herz, verzage nicht! Du findest Hoffnung, Wärme, Licht. Und nur die Liebe stets gewinnt, wenn alle Schönheit längst verrinnt.“

Von nun an, stand ein kleiner Stern am blauen Himmel, so weit fern –  von einer Liebe eingehüllt, die alle Galaxien füllt.

 

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