ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Herbst, Portraitfotos

Schöne Verwandlung eines Herbsttyps nach der Farb- und Stilberatung und mit neuer Frisur!

Ihr Lieben,

heute darf ich meine Kundin Silke (48 J.) vorstellen. Sie ist ein Herbsttyp.

Da ich gesten in der Farbberatung keine Vorher-Fotos gemacht habe, war Silke so lieb und hat mir Bilder von sich zur Verfügung gestellt. Ich lernte sie mit einer hellrosafarbenen Bluse (siehe Foto!) und offenen Haaren kennen. Ihre Frisur sollte ein gestufter Bob sein, aber die Stufen waren meiner Meinung nach ziemlich verschnitten und ich riet ihr, sich die Haare ein wenig kürzer schneiden zu lassen, alleine schon deshalb, damit die zu hell gefärbten Strähnen herausgeschnitten werden können, die schon sehr ausgelaugt aussahen.

Silke bevorzugte meistens, die für sie viel zu zarten Pastellfarben des Sommertyps oder die kalten, klaren Töne des Wintertyps. Diese Farben unterstreichen sie nicht vorteilhaft wie Ihr auf den Fotos sehen könnt. Ihre neue Brille, die Ihr dann auf den Nachher-Bildern sehen könnt, steht ihr gut, aber sie passte überhaupt nicht zu dem Rosa, das sie trug.

Interessanterweise fühlte sie sich in den wenigen Herbstfarben, die sie mitbrachte am wohlsten und sichersten. Für das Nachher-Foto zog sie eine dunkelgrüne Bluse an, die ihren Typ sehr edel unterstreicht. Nach dem Make-up, das ich ihr auflegte, fassten wir den spontanen Entschluss, zu meinem Friseur in die Altstadt zu fahren und wir bekamen glücklicherweise auch einen Termin.

Hier seht Ihr das wunderschöne Ergebnis!

Silke strahlt auf dem Nachher-Foto, weil sie sich so wohlfühlte mit ihrer neuen Frisur!

 

Und im Anschluss an den Friseurbesuch gingen wir shoppen. Auch das war ein spontaner Entschluss. Auf dem ersten Bild seht Ihr nochmal ein Vorher-Nachher-Foto.

Wie Ihr seht, kann der Herbsttyp sehr bunt sein. Aber diese Farben hier stehen nicht allen Herbsttypen gleich gut, da sie auch zum Frühling-Herbst-Mischtyp passen. Da jeder Farbtyp innerhalb seiner Gruppe individuell anders aussieht, sollte man diese Farben und Muster nicht pauschal auf alle Herbsttypen und Frühling-Herbst-Mischtypen übertragen!

 

Silke hat sich ganz viele neue Kleidungsstücke gekauft, die ich nicht alle fotografiert habe und sie sieht wirklich bezaubernd aus!

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank dafür, dass ich die Fotos veröffentlichen darf. Der Tag mit Dir war abgerundet schön! Und auch nochmal vielen lieben Dank für das knuffige Äffchen, in das ich mich verliebt habe, als es mit seinem Maulkörbchen im Gesicht so herzzerreißend süß, aber traurig aus dem Schaufenster guckte und rief: „Nimm mich bitte mit!“

Wenn auch Du wissen möchtest, was Dir gut zu Gesicht steht, dann informiere Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com über meine Angebote. Ich freue mich auf DICH!

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem, ganzheitliche Farb- und Stilberaterin und Visagistin

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends

Warum viele Tipps zu Mode- und Styling-Fragen oft überholte und unbrauchbare Klischees sind

Sie sind einfach zu allgemein gehalten und nicht individuell auf einen Typ abgestimmt. Deshalb mein Begriff „Klischees“ dazu!

Es gibt unzählige Klischees in Modefragen, mit denen ich mich immer wieder in meinen Beratungen auseinandersetzen muss. Im Grunde sollte jeder das machen, womit er sich wohl fühlt. Warum ich hier aber so vehement auf diese Vorurteile hinweise, hat folgende Gründe:

So viele Menschen und das gilt ja nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer, halten sich an die pauschalen Aussagen in der Mode, auch wenn sie überhaupt nicht glücklich damit sind, weil sie ja merken, dass das eine oder andere für sie gar nicht stimmig ist. Sie richten sich aber trotzdem nach den Mode-Klischees, weil es alle so machen. Sie möchten nicht aus der Reihe tanzen und nicht auffallen, weil sie befürchten, dass sie vielleicht doch falsch liegen mit ihrer Wahrnehmung, denn sie sehen und hören von allen Seiten diese Klischees.

In den Frauen- oder Modemagazinen liest du beispielsweise, dass Schwarz ein Muss im Kleiderschrank ist oder ein leuchtendes Rot, weil es gerade angesagt ist, die riesengroße schwarze Brille jedem ein interessantes Aussehen verleiht und überall im Fernsehen werden dir naturrothaarige Frauen mit pinkfarbenem Lippenstift und schwarzen Oberteilen präsentiert und fast alle Frauen ab einem gewissen Alter haben gelb-blonde oder rot-braun gefärbte Haare. Also macht fast jeder das nach. Denn „Die“ im Fernsehen oder in den Magazinen haben ja Stylisten. Die müssen es ja wissen, auch dann, wenn einem vielleicht auffällt, dass das ja eigentlich gar nicht so gut aussieht oder bei sich selbst auch nicht stimmig anfühlt.

Und Verkäuferinnen und Friseure, die dich beraten, möchten Geld verdienen und schauen deshalb nicht immer, ob das, was sie verkaufen möchten oder müssen, auch wirklich zu dir passt. So werden naturgraue oder weiße Haare überfärbt, weil diese angeblich alt machen und junge Leute bekommen graue oder weiße Haare verpasst, weil das gerade angesagt ist…

Modekataloge halten sich gar nicht an Farbtypen, was zur Folge hat, dass manche Models aussehen, als hätten sie einen Kittel an oder der Kopf und die Garderobe gehen getrennt voneinander spazieren. Vorteilhaft ist oft leider anders. Wonach sollen sich bitteschön denn dann die Leute halten?

Um mal ein wenig Licht in’s Dunkle zu bringen, beschreibe hier das, was mir immer wieder besonders auffällt und ich kläre über die VORURTEILE auf, die in den Farb- und Stilberatungen bei meinen Kundinnen und Kunden immer wieder im Vordergrund stehen.

Farben

„Schwarz macht schlank.“

  • Stimmt nicht, denn bei Menschen, denen es einfach nicht steht, trägt es auf und unterstreicht die Problemzonen noch mehr. Die typgerechten Farben und figurgerechten Schnittformen lassen den Gesamteindruck einer Person positiv erscheinen.
  • Also kannst du auch alle weiteren Klischees wie „Schwarz steht jedem“, „Schwarz ist immer elegant“, „Schwarz ist ein Muss im Kleiderschrank“, „Schwarz ist sexy“ getrost in die Tonne kloppen! Ich trage als Herbsttyp „mein kleines Dunkelbraunes“, weil das viel eleganter und sinnlicher an mir aussieht, als das harte Schwarz, das nur zum Wintertyp wirklich gut passt.
  • Blogartikel zum Thema: Warum Schwarz nicht automatisch schlank, elegant, interessant und reif macht

Genau das gleiche gilt auch für Weiß!

  • Es steht nicht jedem und sieht auch nicht an jedem frisch aus! Außer für den Wintertyp ist ein leicht gebrochenes Weiß für die meisten Menschen vorteilhafter.

„Braun ist konservativ und macht alt.“

  • Stimmt nicht! Bis auf den Wintertyp, dem diese Farbe nicht gut zu Gesicht steht, hat jeder Farbtyp bestimmt Brauntöne in seiner Palette. Es gibt warme und kalte, so wie helle und dunkle Brauntöne bis hin zum Schwarzbraun.

„Herbstfarben sind Omafarben.“

  • Ja, für alle Farbtypen, denen die Herbstfarben nicht zu Gesicht stehen, besonders den Sommer- und Wintertypen! Ansonsten sehen diese Farben entsprechend zum Farbtyp passend wunderschön aus.
  • Blogartikel zum Thema: Farbtyp Herbst

„Herbstfarben trägt man nicht im Frühling und im Sommer.“

  • Ich bin ein Herbsttyp und trage das, was mir steht, also meine Farben auch in den warmen Jahreszeiten, eben entsprechend heller und frisch kombiniert.

„Rosa und Pink sind Kleinmädchenfarben.“

  • So ein Blödsinn, denn kalte Farbtypen wirken sehr elegant in ihren typgerechten Rosa- und Pinktönen. Ich als Herbsttyp zum Beispiel würde darin kitschig oder krank aussehen.

„Rosa und Pink ist eine weibliche Farbe und nichts für Jungen und Männer.“

  • Dieses Klischee gehört wirklich in die Steinzeit, denn wie gesagt ist alles eine Frage des Farbtyps und wenn einem Mann diese Farbe gut steht, dann soll er sie auch tragen!

„Blau steht jedem“

  • ist der größte Blödsinn, weil diese Aussage viel zu pauschal ist. Jeder Farbtyp hat ganz bestimmte Blautöne, die ihm gut zu Gesicht stehen. Die warmen Farbtypen haben diesbezüglich die geringere Auswahl. Der Frühlingstyp hat das Türkis in seiner Palette und der Herbsttyp ein Petrolblau. Der Sommertyp sollte aufpassen, dass seine Farben nicht zu grell oder zu dunkel sind und der Wintertyp kann kräftige, leuchtende, kalte Blautöne, ein helles leuchtendes Blau, so wie Türkis tragen. Das gilt im übrigen immer für die Farben, die du am Oberkörper trägst, die also in das Gesicht reflektieren!

„Blau, Grau, Weiß und Schwarz gehören zum Business und die Business Mode soll farblich entsprechend sein.“

  • Mich stört es, wenn die Business-Menschen ständig in ihren Uniformen herumlaufen. Manche sehen in den Farben aus, wie „Leiche auf Urlaub“ und wirken alles andere als elegant, kompetent und seriös. Sie sollten viel mehr mal auf ihren Stil achten. Eine schwarze Polyesterhose oder manch ein viel zu enger Blazer oder Sakko, in die einige Personen wie reingeschossen wirken, sieht nicht automatisch fein aus, auch wenn er noch so schwarz, grau oder blau ist. Ich könnte hier noch unzählige Beispiele aufführen, aber das würde das Kopfkino sprengen. 🙂

„Orange und Gelb trägt auf.“

  • Stimmt nicht, denn wenn diese Farben zum Typ passen und stattdessen die entsprechenden Schnitte beachtet werden, welche die Problemzonen der Figur kaschieren können, dann tragen diese Farben nicht auf.

„Wenn ich alt bin, dann kann ich immer noch Braun und Beige tragen.“

  • Oh je, welch ein Blödsinn! Mir stehen diese Farben auch bis in das hohe Alter, weil ich ein Herbsttyp bin. Machen mich also nicht älter als ich bin. Alles ist eine Frage des Farbtyps! Und warum soll man im Alter nicht mehr auf seinen Farbtyp achten und automatisch Braun und Beige tragen. Solch eine Aussage hört sich nicht nach Wertschätzung an.

Blogartikel passend zu allen Farbthemen: 

Haare:

„Grau und Weiß machen immer alt.“

  • Das ist so ein überholtes Klischee, über das ich wirklich schon hinreichend und ausführlich berichtet habe! Da hängt mir nicht nur der Mund in Fransen vom vielen Erklären, sondern auch meine Finger sind schon wund vom vielen Schreiben meiner Blogbeiträge. 🙂

„Im Alter muss sich eine Frau die Haare färben.“

„Aschblond ist eine hässliche und schmutzige Straßenköterfarbe.“

„Rothaarige dürfen kein Orange tragen.“

„Naturrothaarige sollen Blau tragen, damit das Haar mehr zur Geltung kommt.“

  • Ja, aber bitte kein kaltes Blau, denn das lässt den Teint eines jeden Rothaarigen blass und müde aussehen. Je nach Farbtyp ob Frühling-, Frühling-Herbst-Misch- oder Herbsttyp sind Türkis, helles oder dunkles Petrol-Blau wesentlich vorteilhafter zum Haar, zu den Augen und zur Haut und bilden deshalb einen vorteilhaften Komplementär-Kontrast!

„Frauen ab 40 sollen kurzes Haar tragen.“

  • Also, wenn ich solche Sätze höre oder lese, dann rollt sich bei mir alles zusammen. Ob kurze oder lange Haare, beides hat überhaupt nichts mit dem Alter zu tun. Manchen Frauen steht das eine, manchen das andere besser und einige, so wie ich auch, können beides gut tragen. Es ist alles nur eine Frage des Typs und auch der Haarstruktur. Es gibt Haare, die sehen einfach nicht gut aus, wenn sie eine gewisse Länge überschritten haben. So einfach ist das!

„Langes Haar macht alt.“

  • Vorurteil wird hinfällig, wenn du gelesen hast, was ich gerade geschrieben habe. Außerdem bin ich auch schon 59 Jahre alt und trage langes Haar.

„Im Alter macht dunkles Haar zu streng.“

  • Quatsch! Die Natur denkt sich schon etwas dabei, wenn blondes Haar im Alter nachdunkelt, denn das sieht mit den entsprechend typgerechten, hellen und leichten Garderobenfarben sehr edel aus. Das Gesicht braucht den Kontrast und sieht in dem meist viel zu gelb blondierten Haar oft blass aus. Das wird dann unvorteilhafterweise mit viel zu viel Make-up oder viel zu kontrastreichen Farben in den Garderobenoberteilen wieder ausgeglichen. Macht aber nicht unbedingt jünger!

„Helle Haare sehen weicher aus und machen jung.“

  • Nein! Das ergibt sich aus meinen vorangegangenen Aussagen. Wenn du von Natur aus dunkelhaarig bist oder im Alter wirst, dann passt das zu dir. Bist du jedoch hellhaarig oder wirst durch das Ergrauen heller, dann gehört das stimmig zu dir!

Brillen:

„Schwarze und besonders große auffällige Brillen stehen jedem.“

  • Die Optiker gehen davon aus, dass alles andere langweilig ist. Damit meinen sie doch im Grunde genommen „DU“ bist langweilig und erst, wenn du bestimmte Brillen trägst, hebt das deine Ausstrahlung. Nur beachten die meisten nicht, welcher Farbtyp du bist und dann geht die Brille im Gesicht alleine und getrennt von dir spazieren, weil sie dich völlig dominiert. Wenn jemand eine auffällige Brille trägt, dann sollte er meiner Meinung nach darauf achten, dass die Farbe der Brille wirklich zum Farbtyp passt. Die Form muss natürlich auch zum Gesicht passen.
  • So sähe manch ein warmer Farbtyp mit einer modischen, braunen Brille vorteilhafter aus, als mit einer viel zu harten schwarzen oder eisblauen. Warum nehmen sich so viele Frauen damit ihre weiche Ausstrahlung und sehen so unglaublich streng aus? Ist das wirklich so erstrebenswert?
  • Dann gibt es Brillen, das ist gerade der neuste Schrei, die haben riesige Gläser in dicken Gestellen, die tropfenförmig nach unten gehen und manche Personen wie Hush Puppies aussehen lassen, gerade dann, wenn die Nasolabialfalten sehr stark ausgeprägt sind. Die Optiker reden den Betroffenen ein, wie toll das alles sei, weil „man“ das jetzt so trägt! Ihr glaubt gar nicht, was ich alles schon erlebt und gesehen habe diesbezüglich!….

Stil:

„Frauen sollen mit der Mode gehen und sich nach den Modefarben richten und entsprechend schminken und färben, damit ihnen die Farben stehen.“

  • Das ist sehr traurig, denn viele Frauen verlieren sich dadurch völlig! Außerdem geht jede Individualität verloren, so wie das Annehmen und Wertschätzen der eigenen natürlichen Schönheit. Einer Taube steht keine Papageienfeder als Schmuck! Und einer Elster keine Rotkehlchenfeder!… Wenn schon den Typ verfremden, dann muss das schon gekonnt sein, damit es wirklich gut aussieht.

„Ich bin zu alt für diesen oder jenen Stil.“

„Ein Kostüm oder Anzug ist immer elegant!“

  • Nein, es gibt Menschen zu denen passt das einfach nicht. Es gibt auch elegante Alternativen.

„Frauen ab 50 sollen die Knie bedeckt tragen.“

  • Oh je, dann müsste ich mich, Jahrgang 1961, schon in einen Sack hüllen. Ich denke gar nicht daran. Zugegeben, auch ich trage keine extrem kurzen Röche mehr, sondern eine Hand breit über dem Knie und finde das ganz Kurze bei älteren Frauen zum Teil wirklich nicht mehr vorteilhaft. Ich muss dann schon grinsen, wenn mir beispielsweise eine von vorne sehr alt aussehende Frau mit einem hautengen Rock, der knapp über dem Po aufhört, mit High Heels entgegen“wackelt“, auch wenn sie von hinten noch so tolle Beine hat. Das kann dann schon ein wenig billig wirken. Vielleicht liegt das dann auch nicht am Alter der betreffenden Person, sondern daran, dass ihr das einfach nicht steht, was sie da trägt.
  • Alles hängt doch auch hier vom Typ ab. Die eine sieht toll aus mit einem kurzen Rock und die andere sollte besser einen längeren tragen, ähnlich wie bei der Frage der typgerechten Frisur und Haarlänge.

„Wenn ich füllig bin, muss ich meine Kurven verstecken.“

  • Okay, ich finde es auch nicht besonders schön anzusehen, wenn sich manche in hautenge Leggins schießen und dann noch T-Shirts dazu tragen, die über dem Schritt aufhören… Hier geht es viel mehr darum, dass die Schnittformen einfach nicht gut gewählt sind. Genau so unvorteilhaft sehen sehr schmale Menschen aus, wenn sie ihre Figur überbetonen.
  • Und hier liegt der springende Punkt. Es geht nicht um Verstecken, sondern um die harmonische Betonung einer Figur. Ich nenne es immer Blickfang verlagern, was so viel bedeutet, wie von dem ablenken, was nicht gezeigt werden möchte. Das hat immer etwas mit dem Schnitt und der Kombination der Kleidungsstücke zu tun und natürlich den Farben und das gilt für jede Figur.
  • Und was den Körper betrifft, so hilft da ein gutes Selbstwertgefühl. Ich mache oft den Frauen in der Beratung Mut, zu ihrer Figur und zu ihren Kurven zu stehen. Ich zeige ihnen wie sie das, was besonders schön ist, vorteilhaft betonen können und anderes, was sie nicht gerne zeigen möchten, zu kaschieren. Manches wird sogar erst in der Beratung als schön wertgeschätzt, was vorher verborgen wurde. So lernen meine Kunden gegebenenfalls, sich von ihren viel zu weiten Kleidungsstücken zu verabschieden.
  • Blogartikel zum Thema Stilfindung: Was macht einen guten KLEIDUNGSSTIL aus, DER WIRKLICH ZU DIR PASST?
  • Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Make-up:

„Man sollte immer in Komplementär-Kontrasten schminken“

  • Weil das so viele Kosmetikerinnen und Visagistinnen beherzigen, fühlen sich auch so viele Frauen nach einer Make-up-Beratung extrem unnatürlich und angemalt. Zumindest berichten mir das meine Kundinnen, weil sie das Geschminkte vor meiner Beratung so empfunden haben. Wenn ich mir einige Frauen (Nachrichtensprecherinnen, Moderatorinnen, Promis…) im Fernsehen anschaue, kann ich manchmal nicht glauben, dass da Profis am Werk sind und kann die Vorerfahrungen meiner Kundinnen gut nachvollziehen. Ich habe das während meiner Visagistenausbildung auch erlebt. Der Profi wollte in mir damals (1993) einen Wintertyp sehen und hat mich dementsprechend geschminkt. Ich traute mich anschließend nicht mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren und ließ mich von meiner Freundin mit dem Auto abholen.
  • Ich habe also meine eigenen seit 1993 bewährten Regeln. Da ich zu faul bin, diese nun auch noch hier zu erklären, empfehle ich dir meinen Blogartikel Dekoratives, farbtypgerechtes Make-up akzentuiert die natürliche Schönheit meiner Kundinnen.

Also egal, was ich hier schreibe, im Grunde genommen ist jeder Punkt, zu dem ich hier etwas bemerkt habe, fast auch schon wieder von mir mit gewissen Klischees beantwortet worden, denn ALLES ist INDIVIDUELL zu betrACHTEN. Deshalb berate ich auch nie Online oder via Fotografien. Es gibt keine allgemein gültigen oder endgültigen Aussagen! „Ausnahmen bestätigen immer wieder die Regel“, besagt ein gängiges Sprichwort.

Wenn du jetzt neugierig auf mehr bist und möchtest meine Beschreibungen noch genauer erklärt haben und vor allem mit Bildmaterial veranschaulicht sehen, klicke in folgende Kategorien:

Blogartikel und Bildbeispiele zu allen Themen rund um Farben, Stil, Schönheit und Farbtypen

Informationen zu meinen Beratungsangeboten findest du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

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Farbtypen sind sehr individuell – Vergleichen ist sinnlos, Farbberatung empfehlenswert

Hallo Ihr lieben Farbtyp-Interessierten,

manchmal denke ich, dass es vielleicht doch nicht so gut ist, wenn ich hier in meinem Blog Beispiele meiner Kundinnen und Kunden präsentiere und damit den betreffenden Farbtyp veranschauliche oder, dass ich die Merkmale der Farbtypen beschreibe. Einige Leser meines Blogs vergleichen sich damit und ziehen Rückschlüsse auf sich selbst. Vorsicht ist dabei geboten, denn auf diese Art und Weise könnt Ihr Euren Farbtyp nicht sicher bestimmen!

Ich weise immer wieder darauf hin, dass all das, was ich hier zeige, lediglich Beispiele sind. Immer wieder gibt es Ausnahmen unter den Farbtypen.

Wenn ich berichte, dass Sommertypen häufig in der Kindheit blond waren und mit der Zeit dunkle Haare bekommen, die meist aschblond oder aschbraun werden, so bedeutet das nicht, dass dieses Veränderung nicht auch bei Frühlingstypen vorkommt.

So können beispielsweise auch Herbsttypen in meinem Alter schon weiß sein, auch wenn ich mit 59 Jahren kaum graues Haar habe und in der Regel die Herbsttypen tatsächlich später ergrauen als die kühlen Farbtypen. Aber das ist alles kein Beweis für die Festlegung eines Farbtyps.

Deshalb funktioniert eine Farbtypbestimmung auch nicht per Internet oder Fotos, mal abgesehen von der Belichtung, in der eine Person ständig unterschiedlich wirkt.

„Ich habe helle Haut, dunkles Haar und grüne Augen, also bin ich… Ich habe blaue Augen mit gelben oder grünen Sprenkeln und aschblondes Haar, also bin ich… Ich habe Sommersprossen, werde jedoch braun, also bin ich“… Das sind alles keine Beweise! Da könnt Ihr noch so sehr im Internet nach Merkmalen recherchieren.

Menschen sind nun mal Individuen.

Das Zusammenspiel aller Pigmente einer Person und die Wirkung im Zusammenhang mit den Farben, die ich den Kunden umlege, ist ausschlaggebend. Hinzu kommt (m)ein geschultes und erfahrenes Auge für die individuellen Besonderheiten!

Vor einer Woche rief eine Frau an und fragte mich, ob ich auch Dunkelhäutige beraten würde. Ja, selbstverständlich! Menschen mit brauner Haut und braunen Augen werden oft in die „Herbsttypschublade“ gesteckt. Auch das ist völliger Blödsinn. Es kommen bei dunkelhäutigen Personen alle Farbtypen vor! Die Anruferin war sehr erleichtert, dass ich mich so gut damit auskenne und Erfahrungen habe in Bezug auf das Thema.

Hier stelle ich Euch ein Beispiel vor, wenn Blogleser(innen) sich mit dem, was ich beschreibe, vergleichen. Das war ein Kommentar zu einem meiner Blogbeiträge und ich habe auch geantwortet.

Liebe Frau Boddem,

ich habe soeben Ihren Artikel gelesen und bin nun etwas verwirrt. Ich habe vor ein paar Tagen auch eine Farbberatung machen lassen und mir wurde gesagt, dass ich ein Winter-Typ bin. Nachdem ich dann ein bisschen gegoogelt habe und daraufhin auch Ihren Artikel gefunden habe, bin ich mir nun nicht mehr sicher ob ich gut beraten wurde. Ich würde daher gerne wissen ob ein Winter-Typ auch dunkelblonde/aschige Haare und blaugraue Augen haben kann, so wie ich. Laut Internet wäre ich nämlich ein Sommer-Typ. Es würde mich sehr freuen wenn Sie mir diese Frage beantworten können.

Schöne Grüße
Evelyn

 

Liebe Evelyn,

zunächst einmal vielen Dank für Ihr Vertrauen in meine Arbeit.

Ob Sie richtig beraten wurden, kann ich aufgrund Ihrer Beschreibung nicht beurteilen. Es gibt so unglaublich viele Facetten innerhalb eines Farbtyps. Auch, wenn ich hier im Blog Merkmale beschreibe und Bildbeispiele zeige, sagt das noch gar nichts über Ihren Farbtyp aus. Beispiel: Vor zwei Tagen hatte ich einen Frühlingstyp in der Beratung. Sie glaubte auch schon vor dem sicheren Ergebnis, ein Frühlingstyp zu sein, war aber aufgrund ihrer dunkel aschblond gewordenen Haare und ihrer dunklen Augenbrauen sehr unsicher. Auch ich dachte zuerst, dass sie ein Sommertyp sei. Aber mich irritierten die kühlen Farbtöne ihres Oberteils, die nicht zu ihr passten. Vor dem Spiegel während des Umlegens der Farbtücher war sofort klar, dass die Kundin tatsächlich ein Frühlingstyp ist.

Es gibt also immer Ausnahmen und deshalb ist das Vergleichen im Internet sinnlos. Auch Onlineberatungen und Beratungen aufgrund von Fotos und Personenbeschreibungen werden immer ungenau bleiben.

Sie sollten im besten Falle gemeinsam mit der Farbberaterin erkennen, welche Farben ihre ganz individuelle Pigmentierung am Vorteilhaftesten zur Geltung bringen, welche Töne oder Kombinationen Sie überstrahlen und welche zu wenig für Sie sind und so weiter und sofort. Wenn Sie es wirklich erkannt haben, dann erübrigt sich die weitere Recherche. Es kann sein, dass Sie kein Wintertyp sind. Es kann aber genau so gut sein, dass die Farben noch nicht vertraut sind und Sie noch Zeit brauchen, um mit Ihren neuen Farbtönen richtig umgehen zu können… Ich kann und darf mir darüber kein Urteil erlauben, so lange ich Sie nicht persönlich kennen gelernt habe.

Falls Sie in der Nähe der Beraterin wohnen, dann bitten Sie sie um eine kurze Wiederholung. Was anderes kann ich leider nicht dazu sagen.

Ich wünsche Ihnen alles Liebe
mit herzlichen und farbenfrohen Grüßen

Sabina Boddem

Die Haarfarben- und Augenfarbenbeschreibung von Evelyn lässt natürlich zunächst auf einen Sommertyp oder Sommer-Winter-Mischtyp schließen. Sie könnte jedoch auch ein Frühlingstyp sein. Leider kommen zu mir öfter Kundinnen, die vorher eindeutig falsch beraten wurden. Trotzdem kann und darf ich die Farbtypbestimmung meiner Kollegin nicht infrage stellen, so lange ich die Person, deren Farbtyp festgelegt wurde, nicht persönlich kennen gelernt habe, denn die Gründe, warum die Kundin verunsichert ist, können vielfältig sein. Auch meine Kundinnen erkennen ihren Typ nicht immer sofort und selbst, wenn sie ihn erkannt haben, fällt es ihnen manchmal schwer, ihn anzunehmen.

Das, was wir glauben zu sein und was wir tatsächlich sind, muss nicht immer identisch sein. Eine Darstellung der eigenen, persönlichen, äußerlichen Merkmale ist deshalb sehr subjektiv.

Wenn Personen vor mir sitzen und sich beschreiben, dann frage ich mich oft wie sie darauf kommen. Es werden Augen mit blau beschrieben, die eher grün sind, Haare aschblond gesehen, obwohl sie einen ganz warmen Ton haben und vieles dergleichen mehr. Dann kommen noch Bewertungen hinzu wie blass, langweilig, fad, mausgrau, ja und der arme Straßenköter muss auch immer herhalten.

Das liegt daran, dass die Kunden falsche Farben tragen und ihre Pigmentierung deshalb nur so wirkt. Sie wundern sich vor dem Spiegel wie plötzlich ihre Augen, ihre Haare oder ihre Haut in typgerechtes Farbenlicht getaucht völlig anders strahlen und die vertraute, meist langweilige Eigenbeschreibung nicht viel mit der Realität zu tun hat. Diese Erkenntnis kann auch unter die Haut gehen und muss dann erstmal verdaut werden.

Eine ganzheitliche Farbberatung bleibt also nicht nur in den Kleidern stecken

und beschäftigt sich demzufolge nicht ausschließlich „nur“ mit der äußeren Schönheit.

So werde ich auch nicht weiterhelfen können, wenn Blogleserinnen mir Fotos per Mail senden oder mich hier in den Kommentaren anschreiben mit der Bitte um die Bestimmung ihres Farbtyps – natürlich gegen ein Honorar. Ich berate ausschließlich persönlich.

Meine Beschreibungen und Fotografien der Farbtypen sollen veranschaulichen wie schön eine Person aussehen kann, wenn sie ihre typgerechten Farben trägt und wie sinnvoll eine persönliche Farbberatung ist.

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem, ganzheitliche Farb- und Stilberaterin aus dem Düsseldorfer FarbenReich