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Die Entfaltung von SCHÖNheit und FARBENlicht ist ein NATURbedürfnis

Schönheit, Harmonie und Natur - Farbenreich, Sabina Boddem, Düsseldorf

Deshalb sollten wir uns und die Natur um uns herum liebevoll betrachten, beachten und behandeln.

Die Schönheit erkennen, annehmen und herausputzen im wahrsten Sinne des Wortes!

Früher nannte man es tatsächlich sich „herausputzen“, wenn man sich schön machte. Herausputzen für sich oder für jemand anderen, den wir mögen, lieben, dem wir gefallen möchten, vielleicht für eine besondere Gelegenheit aus dem grauen Alltag an‘ s Licht putzen. Das ist überhaupt nichts Verwerfliches oder etwas, wofür wir uns schämen müssten.

Es ist sogar unsere natürliche und Gott gegebene Pflicht, uns und unsere Umgebung wert zu schätzen, sodass es für uns selbstverständlich sein sollte, für Schönheit und Farben ( = Licht) zu sorgen.

Schönheit hat auch etwas mit Heilung zu tun.

Wenn wir Wert darauf legen, dass etwas heil bleibt, dann pflegen wir es auch! Unser Körper, unser Geist und unsere Seele möchten gepflegt werden. Ich meine keinen übertriebenen Putz-, Ordnungs- oder Schönheitswahn oder sonst irgendetwas, das zur Sucht gehört, sondern ein ganz natürliches Bedürfnis nach der Natur und Umgebung wohl tuender Reinheit, Harmonie und Schmuck und das so, dass es nicht schädigt, sondern wirklich heilt! Zu viel Künstliches und Chemisches ist dabei Gift!

Leider sehe ich um mich herum in dieser Hinsicht viele Extreme. Entweder nehme ich künstlichen Perfektionismus oder oberflächliche Achtungslosigkeit wahr. Menschen machen sich mit viel Chemie und operativen Eingriffen zu Kunstfiguren, behandeln sich wie Maschinen, die funktionieren sollen und essen Künstliches. Sie achten weder auf sich selbst, also ihre eigene Natur, noch auf ihre Umwelt. Sie möchten sich gar nicht mit sich befassen und ihre Befindlichkeiten wahrnehmen. Sie unterdrücken ihre Gefühle und Bedürfnisse, laufen schmucklos und trist herum, werfen ihren Schmutz überall hin und zerstören durch Unachtsamkeit und Respektlosigkeit Dinge, mit denen sie in Berührung kommen. Ihre Wohnungen sind lieblos, chaotisch oder steril eingerichtet und sie legen auch keinen Wert auf irgendwelche Natürlichkeit und Schönheit auf ihren Balkonen oder in ihren Gärten. Das alles hat nichts zu tun mit „keine Zeit haben für“ oder „kein Geld haben für“!

Wer wirklich aufmerksam, wertschätzend und liebevoll interessiert ist an sich, der Umwelt und der Natur, kann mit wenigen Mitteln schon ganz viel dazu beitragen, dass alles schön und lichtvoll ist.

Das beste Beispiel ist die Natur selbst wie sie sich zu jeder Jahreszeit präsentiert, Tiere mit einbezogen, wenn sie sich gerade zur Paarungszeit in ihrer ganzen Schönheit zeigen. Wie sehr erfreuen wir uns an der bunten Vielfalt, die wir draußen sehen und erleben können, wenn wir mit offenen und wertschätzenden Augen durch die Natur gehen. Wie heilsam das sein kann. So erfreuen wir uns auch an schönen Entfaltungen und positiven Entwicklungen unserer Mitmenschen vorausgesetzt, dass wir ihnen die Schönheit wirklich gönnen.

Das setzt immer wieder die Liebe zu sich selbst voraus und die Freude an Schönheit und tatsächlicher Heilung.

Wo Heilung passiert, entsteht Gleichklang und natürliche Ordnung.

Körper, Geist und Seele sind harmonisch aufeinander abgestimmt. Liebe kennt keinen Neid, sondern empfindet ausschließlich hingebungsvolle Bewunderung für die vollkommene (nicht perfekte) Schöpfung und das Leben! Sie setzt sich für Heilung, Harmonie und Schönheit der Schöpfung ein, damit sie lebendig bleiben kann. Und Liebe lässt auch keine sinnlose Verschmutzung und Zerstörung von Gegenständen oder der Umwelt zu, sondern beachtet und behandelt alles mit Respekt, damit die Schönheit nicht verloren geht!

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Wie ich mit typgerechten Farben ungeschminkt schön aussehe und meine äußerliche und innere Wahrheit mitteile

Ihr Lieben,

die mich schon kennen und auch diejenigen, die mich gerade erst entdeckt haben.

Ich kann Euch nur immer wieder sagen, dass egal ob gestylt oder nicht, es ein Riesenvorteil ist, Farben zu tragen, die wirklich zur Natur passen. Ich meine nicht „die da draußen“, sondern Euch, Eure Natur!

Auch ich finde mich nicht immer schön, das wisst Ihr ja bereits, weil ich eine völlig normale Frau bin, die ab und an je nach Stimmungslage, sehr kritisch mit sich umgehen kann oder sich nicht annimmt wie sie gerade ist. Irgendwie beginnt die Coronakrise, mich milder und liebevoller zu stimmen. Ich verlasse seit der Kontaktsperre völlig ungestylt das Haus. Es ist nicht so, dass es mir im negativen Sinne egal ist wie ich aussehe. Mich erfüllt eher so eine wohltuende Gleichgültigkeit im Sinne von „Alles ist gleichermaßen gültig.“ Versteht Ihr, was ich meine? Ich komme wirklich näher zu mir und schätze mich noch mehr wert so wie ich bin – ganz pur und ohne Kritik. Wenn ich mich hängen lasse und nichts mehr für mich mache, dann ist das für mich nicht wohltuend. Aber einfach mal ganz natürlich zu bleiben, hat ja nichts mit „Sich-gehen-Lassen“ zu tun. Ich verbringe ja gerade wesentlich mehr Zeit mit mir und erlebe viele Phasen. Alle, die meine Blogartikel regelmäßig lesen, merken das vielleicht. Es gibt Tage, da könnte ich die Wände rauf und runter gehen vor Empörung, was gerade alles passiert oder Stunden, in denen ich mich innerlich und äußerlich zum Abgewöhnen finde. Anschließend schaue ich wieder in‘ s Licht und konzentriere mich auf konstruktive Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten.

Ich hatte heute morgen zwei gute Telefonate. Eines mit einer Freundin, die ich schon seit den 90er-Jahren kenne. Wir haben uns in der sozialtherapeutischen Ausbildung kennen gelernt. Das andere mit einer potentiellen Kundin aus Berlin. Es war die letzte Buchung, die ich leider absagen musste. Inzwischen haben wir so oft miteinander gechattet oder auch mal telefoniert, dass ich schon bald das Gefühl bekomme, es tritt eine neue Freundin in mein Leben. Ich würde mich jedenfalls darüber freuen, wenn das so wäre.

Es ist für mich sehr wichtig, mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können. Dann geht das Gefühl der Ohnmacht, die mich ab und zu ja doch beschleicht, verloren. Wir sind drei grundverschiedene Frauen, die aber eins gemeinsam haben und zwar Werte, für die es sich lohnt zu leben und weiter zu handeln, um nicht in einer jammernden, passiven Rolle hängen zu bleiben. Wir sind eigenverantwortliche Lebenwesen, die mitdenken und sich nicht manipulieren lassen! Zumindest versuchen wir, uns nicht in eine Art Co-Abhängigkeit zu begeben. Das war der Grundtenor unserer Gespräche heute.

Ja, ich darf mal jammern! Ja, ich darf mal alles rausbrüllen und schwarzsehen! Das gehört immer wieder zur Verarbeitung. Doch dann geht es wieder raus aus dieser Zone auf den Weg, den wir nur gemeinsam gehen können. Jeder hat andere Herangehensweisen und deshalb ist es ja auch so fruchtbar sich auszutauschen. Ich möchte ja nicht in meiner Sichtweise stecken bleiben, sondern auch andere, für mich vielleicht mögliche Blickwinkel, einnehmen lernen…

Hier seht Ihr mich mal wieder aus vielen ungeschminkten Blickwinkeln meistens mit meinem Lieblingspullover.

Heute umgeben von Schönem, was der Seele gut tut

 Gestern mit einer leeren Keksschachtel nach einer Fressattacke

Vorgestern im Aaper Wald, der nur einige Meter von uns entfernt ist

Ich freue mich, wenn die Coronakrise vorbei ist und ich auch DEINE SCHÖNHEIT an‘ s LICHT bringen darf. ❤️

Herzliche und farbenfrohe Grüße

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

P.S.: Eigentlich wollte ich mich mal zurückziehen und nicht mehr so viel schreiben. Ich kann es anscheinend nicht lassen.😊

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Warum mir als Farb- und Stilberaterin manchmal der Mut fehlt, ein Video von mir zu veröffentlichen

oder „Atlantis“ von Christoph Pampuch

Ein ganz persönlicher Beitrag 

Inhalt:

  1. eigentlich ein Musikvideo von mir, in dem ich Klavier spiele
  2. uneigentlich einer meiner authentischsten Beiträge, in dem ich Euch von meinen unliebsamen Seiten berichte, mit denen ich mit zunehmendem Alter lernen muss umzugehen, vor allem sie lieb zu haben und stolz drauf zu sein…

Zu Punkt I

  • „Atlantis“ ist von Christoph Pampuch für die Harfe komponiert worden. Ich spiele es üblicherweise auch auf meiner Harfe. Aber es reizt mich trotzdem das, was ich mir erarbeite, auch auf dem Klavier zu versuchen. Da ich gerne frei improvisiere, habe ich das Stück spontan erweitert. Ich habe die Improvisation vorher nicht einstudiert, sondern sie ist während des Spielens entstanden. Die Aufnahme ist bereits ein Jahr alt, aber heute bin ich endlich so mutig, sie mit Euch zu teilen! Pampuch‘ s Anliegen ist auch, dass wir uns von seinen Noten lösen und frei weiterspielen. Beispiele dazu findet Ihr in sehr vielen schönen Harfenversionen auf YouTube.

Zu Punkt II

  • Ganz ehrlich, es ging mir bei meinem Mut überhaupt nicht um mein Klavierspiel, sondern darum, mich als Farb- und Stilberaterin so zu zeigen, eben aus einer Perspektive aufgenommen, in der jeder mein ungeliebtes fliehendes Kinn sieht. Ich konnte gerade dieses Video bisher optisch nicht gut ertragen, akustisch schon… Aufgrund meiner schweren Osteoporose und den damit verbundenen Wirbel- und Wirbeldeckplattenbrüchen staucht sich meine Wirbelsäule, was zu dem typischen Witwenbuckel führen kann und ich jetzt schon eine starke Wölbung im Nacken habe. Aufrund dieser veränderten Körperstellung wird auch das Gesamtprofil beeinträchtigt und der Hals und das Kinn sind nicht mehr optimal gestreckt. Dieses fliehende Kinn ist mein wundester Punkt! Wenn ich entsprechend optimal posiere, dann wirke ich wie eine wesentlich jüngere Frau auch, wenn ich nicht geschminkt bin. Doch, wenn ich mich ehrlich bewege und in den Spiegel schaue, muss ich erkennen und annehmen, dass ich nun mal zum Seniorinnenalter gehöre und längst Oma sein könnte.
  • Aber, wenn diese Coronakrise mir gerade eins zeigt, so ist es, dass ich noch authentischer sein möchte. Ich ermutige in jeder Beratung meine Kundinnen und Kunden, sich so lieb zu haben, anzunehmen und zu zeigen wie sie sind. Und sie sind auch noch so mutig und zeigen sich hier völlig ungeschminkt in meinem Blog für das Vorher-Foto (vor der Farb- und Stilberatung)! Und was mache ich? Ich lächle hier meistens „zuckersüß“ aus meiner Lieblingsperspektive heraus, sodass jeder nur meine Schokoladenseiten sehen kann. Ganz schön feige von mir! Aber heute ist Schluss damit. Ich bin ja mit meinen Videos schon wesentlich mutiger geworden. Ich traue mich ja sogar sogar zu sprechen in den Videos. Aber jetzt dürft Ihr auch das hier sehen. Ich bin so wie ich bin und ich darf nach 59 Jahren gelebtes Leben so aussehen! Auch ich bin „nur“ eine Frau und ich traue mich! JETZT!

Viel Freude und Entspannung beim Zuhören!

Übrigens:

Das war ich 1987 im Alter von 26 Jahren und mit fast schwarz gefärbtem Haar! Ich erinnere mich, dass ich damals bei weitem nicht das Selbstwertgefühl hatte, was ich heute habe und ich fand mich damals nie besonders schön. Rückblickend empfinde ich das natürlich völlig anders…

Wenn ich andere Frauen wahrnehme und gerade meine Kundinnen, dann erkenne ich in jeder von ihnen, egal wie alt sie ist, ihre ureigene persönliche Schönheit. Und selbst bin ich so kritisch mit mir.

Ja, das SICH-SCHÖN-FINDEN durchläuft so viele Prozesse. Ich habe gerade das Gefühl, dass ich mich in einem Prozess befinde, in dem ich spüre, dass ich wieder einen Schub Richtung Älteraussehen mache. Auch, wenn du vielleicht denkst, dass ich mich auf hohem Niveau kritisiere. Weißt du, das macht jede Frau, die ich bisher kennen gelernt habe, wenn sie ehrlich ist und besonders diejenige, die wirklich einem klassischen Schönheitsideal entspricht, ist am kritischsten mit sich selbst… So wie ich früher! Frau eben! Aber wir sind doch echt klasse oder???!!!

In diesem Sinne heute mal ganz besonders allen Frauen, die meine Beiträge lesen: Steht zu Euch und habt Euch lieb so wie Ihr eben seid! Und wenn nicht, dann wisst Ihr ja, wer Euch bei Eurer Findung professionell und als lebenserfahrene Frau unterstützen möchte. Ich kann das nämlich sehr gut! Nur mich selbst manchmal nicht… Deshalb kann ich jeden Prozess ja so gut nachempfinden…

Herzlichst und frauenpowerfull

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich