KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Wie ich als Freiberuflerin und Privatperson in diesen Corona-Zeiten meine Sinnkrise erlebe

Ihr Lieben,

ich schreibe gerade sehr authentisch, was mich bewegt:

In Zeiten, in denen kaum jemand meine Beratungen braucht, was mich in jeder Hinsicht, existenziell und persönlich, wirklich fertig macht und an meine Schmerzgrenzen kommen lässt…
in Zeiten, in denen sich im Privatleben viele Menschen als Scheinfreunde und Scheinfamilie erwiesen haben, die mich nicht wirklich an ihrem Leben teilhaben lassen wollten und auch nicht gefühlt an meinem Leben teilgenommen haben, die gar keine gelebte Nähe und Fülle ertragen können, ständig neidisch sind oder mit irgendetwas in ihren Problemen verharren, süchtig sind, nicht heilen können und von mir endgültig losgelassen werden müssen, was unendlich wehtut, weil die zum Teil jahrzehntelange Ent-Täuschung so schmerzhaft ist…
in Zeiten, in denen ich mein Helfersyndrom loslassen muss, von dem ich glaubte, dass es gar nicht mehr da ist…
in Zeiten, in denen ich keine Lust und Energie mehr habe, hinter allem und jedem herzulaufen, zu kämpfen,… privat und beruflich…
in Zeiten, in denen ich es deshalb einfach satt bin, Werbung zu machen für meinen Beruf, den, seit ich wieder arbeiten darf, trotzdem kaum jemand zu brauchen scheint, diese Corona-Angst mächtiger ist und die wenigen Kunden, die ich bisher hatte auch noch befürchteten, keinen Termine mehr zu erhalten, weil ja jetzt alle Schlange stehen würden…
in Zeiten, in denen ich es satt bin, mich ständig noch mehr präsentieren zu müssen, um wahrgenommen zu werden…
in Zeiten, in denen mir langsam alles egal wird und ich keine Lust mehr habe, Blogartikel zu schreiben, weil mir der Stoff dafür ausgeht, ich keinen Sinn mehr darin sehe, schöne Fotos zu posten oder weise Sprüche, weil die Abrufzahlen meiner Beiträge plötzlich dermaßen sinken, wenn ich mal nichts poste und sich inzwischen auf dem Stand von 2009 befinden, als ich mit dem Blog begonnen habe…
in Zeiten, in denen ich mich jeden Tag daran erinnern muss, dass ich meinen liebenden Mann an meiner Seite habe und deshalb nicht alleine bin, auch wenn alles andere um mich herum zusammenbricht und sich sofort gar nichts mehr regt, wenn ich mich nur mal eine Woche aus dem Internet zurückziehe und nichts präsentiere…
in Zeiten, in denen ich auf Sinnfindung bin, weil ich keine neuen Ideen habe für eine Lösung der Herausforderungen, keine Perspektive spüre, nichts in mir zündet und ich mich genau so gut in Luft auflösen könnte und es würde außer mein Mann niemand bemerken…

in diesen Zeiten ist es mehr denn je wichtig, in der Dankbarkeit zu bleiben und nicht in der Angst vor noch mehr Mangel, in der Angst, dass diese Pechsträhne nicht aufhört und noch schlimmer wird…
da ist es mehr denn je wichtig, an die Fülle zu glauben, auch wenn sich plötzlich alles so leer anfühlt und leerer wird im Leben…
da ist es so wichtig, anzunehmen und zu glauben, dass all das, was ich gerade erlebe, gut für mich ist und einen Sinn hat, Raum für Neues schafft, auch wenn das Neue noch nicht in Sicht und auch nicht fühlbar ist…

In die Dankbarkeit gehen gerade dann, wenn sich die Fratze des Mangels so sehr präsentiert, dass sie kaum zu ertragen ist… Das ist die größte Herausforderung in Sinn-Krisenzeiten!

Ich habe solche Durststrecken in meinem Leben immer überlebt und wieder belebt. Ich bete, dass ich es schaffe, auch diese Zeiten dankbar anzunehmen und in ihnen einen Sinn spüren darf, der mir Schritt für Schritt wieder neue Impulse gibt, was ich tun kann…

Im Moment gilt es zu akzeptieren, dass ich keine Impulse habe, das sein darf und nicht so bleibt. Dafür brauche ich Vertrauen,
dass alles einer höheren Ordnung unterliegt, die mir liebevoll sagen möchte,
dass ich auch mal nicht wissen muss wie es weitergehen soll,
dass ich einfach mal nur sein darf und nichts machen muss und in diesem Stillstand etwas keimen darf und aufgehen will in dem Moment, wenn ich vertraue,
dass es so ist und ich einfach nur alles sein lasse!
Ohne Aktivitäten… Es ist für mich gesorgt!
Und, wenn ich das glaube und dem vertraue, bin ich dankbar! Und ich darf alle Phasen, die ich vor der Dankbarkeit durchlebt habe auch dankbar durchleben und dann loslassen!
Phasen der Wut, der Hilflosigkeit, des Beklagens und Wehklagens, des Hasses auf die Lieblosigkeit und Ignoranz und der Lügen von Menschen, die mir etwas bedeutet haben, des Verharrens in meiner Opferhaltung, der Trauer, der Verzweiflung und der Ausweglosigkeit…

All das darf sein!
Ich weiß,
dass ich es Schritt für Schritt loslassen kann,
dass all diese unschönen Gefühle immer mehr verblassen,
bis dann wirklich eine Leere eintritt, in der ich einfach nur fühle und laut sage:
So, lieber Gott, ich habe alles, was ich bin und was in meiner Macht stand getan und gefühlt und…
Ich übergebe Gott all das, was ich bin und habe Geduld, Vertrauen und Mut zu warten, einfach nur zu SEIN, auch oder gerade mit meinem Schmerz und meiner Ohnmacht: Mit meinem „Mich-gerade-sehr-unbeliebt- und-nicht-gebraucht-werden-es-ist-doch-egal-ob-ich-lebe-und-außer-meinem-Mann-bin-ich-sowieso-allen-gleichgültig-merkt-doch-niemand-wenn-ich-verschwinde-Gefühl!

Wenn ich es jetzt noch schaffe, für all das, was ich bin und was gerade passiert, dankbar zu sein und vor allem zu bleiben, dann ist die Zeit der Opfer- und Jammerhaltung durchlebt und Frieden darf einkehren und ein Gefühl von Fülle, die anklopft und schon mit den Hufen scharrt, weil sie es nicht mehr abwarten kann, endlich in mein Leben zu kommen, auch wenn ich sie jetzt noch nicht fühlen kann – Das ist Vertrauen!

Danke für Eure Aufmerksamkeit und, dass es Euch gibt! Bitte gebt mir keine Ratschläge und Tipps! Ich habe Euch aufrichtig geschrieben, wie es mir geht. Das einzige, was mir gut tut, ist das Gefühl, verstanden zu werden, nicht alleine zu sein, weil der ein oder andere das auch kennt, was ich da gerade durchmache. Denn in einer Scheinwelt, in der alle vorgeben wie erfolgreich und toll ihr Leben verläuft und ich mich noch mehr wie eine Außerirdische fühle, tut mir gerade nicht gut!
Und macht Euch keine Sorgen, ich bin kein Mensch, der in Depressionen fällt und dort nicht mehr rauskommt. Ich habe auch in den sinnlosesten Phasen meines Lebens nie irgendein Medikament eingenommen, sondern alles durchlebt und dann losgelassen. Ich lebe sehr bewusst, auch wenn es dann mal sehr sehr wehtut! Ich verdränge und unterdrücke nichts. Ich stelle mich! Und ich weiß, dass ich mich in der nächsten Stunde wieder sehr freuen kann, weil gerade irgendeine Kleinigkeit und sei es nur ein Piepmatz an der Tränke mir draußen zugezwinkert hat… 🙏🍀🦋☀️

Eure gerade sehr traurige Sabina aus dem Farbenreich, die eigentlich sehr viel Fülle in sich trägt und so viel zu geben hat, aber es scheint zur Zeit niemand annehmen zu wollen und das darf ich gerade annehmen lernen… Die Angst und das damit verbundene Mangelgefühl ist in diesen Zeiten sehr intensiv spürbar! Lasst uns aus diesem kranken, angstbesetzten Teufelskreis ausbrechen, damit wir wirklich heilen, denn dieses „Bleibt gesund“ ist für mein Empfinden eine Farce und ich würde am liebsten überall drüber schreiben

Lasst uns heilen!

Bild von Petra Möller, die Wort-Muse

Hier ein wunderbares Video zum Thema „Loslassen“ in diesen Zeiten von Petra Möller und Melanie Freudenberger! Petra ist eine langjährige Facebookfreundin, die mir vertrauter ist als manche Person, die ich wirklich persönlich getroffen habe. Mit Melanie hatte ich bisher einen sehr heilsamen Telefonkontakt. Ich habe das Video erst entdeckt, als ich eben, nachdem ich diesen Beitrag geschrieben hatte, bei Petra in der Facebookchronik war. Das, was im Video gesagt wird, ist so treffend zu dem, was gerade auch mit mir und um mich herum los ist… Und wahrscheinlich auch bei dir… Ich hoffe, es gibt auch dir ein wenig Kraft, das, was gerade ist, zu akzeptieren, zu durchleben und zu wandeln…

Alles Liebe!

 

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Worunter ich in der Corona-Krise leide – Ehrliche Worte aus Erfahrung und keine Verschwörungstheorie!

Ihr Lieben,

heute kommt ein sehr ernster Beitrag. Ich muss mir das mal von der Seele schreiben vor allem, weil ich weiß, dass es hier nicht nur um mich geht, sondern, dass auch andere Menschen darunter leiden, aber sich nicht trauen, etwas dazu zu äußern. Vielleicht tut es dem ein oder anderen gut, wenn er durch diesen Beitrag merkt, nicht mit seinen Gefühlen und Befürchtungen alleine zu sein.

Ich leide unter den Corona-Maßnahmen!

Vorweg: Nein, ich bin keine Egoistin, keine Verschwörungstheoretikerin, ich bin nicht verantwortungslos und nicht gegen alle Maßnahmen, die bisher wegen der Pandemie getroffen wurden.

Mal abgesehen davon, dass ich hier kaum noch Kundinnen und Kunden begrüßen darf, weil sie bisher meist von weither angereist kamen und nun aufgrund der Maskenpflicht verständlicherweise keine Lust verspüren zu reisen, möchte ich mal darauf aufmerksam machen, was hier meinen Erfahrungen nach gewaltig schiefläuft, bzw., worunter ich leide:

Maskenpflicht:

  • Wenn ich mit der Bahn fahre oder mich in einem Geschäft befinde, wo sich keine weitere Person in meiner Nähe befindet, werde ich von Kontrolleuren*Innen darauf hingewiesen, die Maske über die Nase zu ziehen. Ich bekomme aufgrund psychischer und physischer Vorbelastungen kaum Luft unter den Masken. Deshalb wage ich es, die Nasenspitze zu lüften, wenn niemand in der Nähe ist. Es besteht also keine Gefahr im Verzug!!!! Diese Aufpasser*innen sind dermaßen penetrant, dass es ihnen ohne Rücksicht völlig egal ist, wer da vor ihnen steht. Sie haben weder Feingefühl noch Menschenkenntnis, auf jemanden angemessen zu reagieren, der wirklich keine Luft bekommt! Das macht mir Sorgen! Würden diese Leute auch so mit ihren Angehörigen umgehen, wie sie es mit mir und anderen tun? Ich bin eine sehr freundliche Person, die höflich erklärt, warum sie sich so verhält. Die Reaktionen darauf sind schlichtweg unverschämt! Diese Kontrolleure*innen scheinen es zu genießen, endlich mal Macht ausüben zu können und das ist sehr erschreckend! Es kann doch nicht sein, dass in Fernsehsendungen in irgendwelchen Unterhaltungssendungen ohne Masken buchstäblich herum gesprungen und miteinander in Kontakt getreten wird und eine Person, die in einer U-Bahnunterführung im Abstand von acht Metern zum anderen steht, angeherrscht wird, die Maske bis unter die Augen zu ziehen, wenn sie gerade Atemprobleme hat!
  • Inzwischen gehe ich nicht mehr in eine bestimmte Buchhandlung, weil mir abgesehen davon, dass sie mich rausschmeißen wollten, dort noch anderes Schlimmes aufgefallen ist und werde nun als Gegnerin von Internetkäufen zukünftig meine Bücher vielleicht doch nur noch bestellen. So viel zum schleichenden Digitalisierungszwang.

Alles, was nicht von der Krankenkasse finanziert wird, erhält keine oder nur sehr eingeschränkt Unterstützung:

  • Es ist doch merkwürdig, dass die Praxis meines Physiotherapeuten während der ganzen Monate der Corona-Krise sogar auflassen musste, um Patienten zu behandeln, die ihre Behandlungen von Ärzten verschrieben bekamen!
  • Ich habe seit Monaten kein Funktionstraining mehr, weil es sich um ein Gruppentraining handelt, das wir mit Maske inzwischen zwar ausüben dürften, weil wir es unter anderem ärztlich verschrieben bekamen, aber dieses Training ist nur mit Maskenpflicht erlaubt und deshalb kontraproduktiv und krankmachend, weil Atemübungen unter anderem wichtige Bestandteile sind. Also findet dieses Training auch seit drei Monaten nicht statt.
  • Ich bekomme zudem keine osteopathischen Einzelsitzungen, weil ich sie nicht auf Rezept erhalte, sie also gesetzlich nicht abgestempelt sind… Ende vom Lied: Ich habe zunehmend Asthmaprobleme trotz meiner Medikamente, die ich vor Corona manchmal Monate lang nicht einnehmen brauchte und oft Rückenschmerzen aufgrund meiner Osteoporose… Ich möchte nicht wissen wie viele Menschen gerade unter noch schlimmeren Belastungen leiden, weil sie keine Hilfe mehr erhalten und sich ihr gesundheitlicher Zustand deshalb verschlimmert. Von den seelisch belastenden Auswirkungen, die auch die körperliche Gesundheit beeinflussen, mal ganz abgesehen! Letzteres spüre ich nämlich auch.
  • Allein schon, dass in den Bundesländern in Bezug auf das Ausschreiben von Attesten Unterschiede gemacht werden, ist meiner Meinung nach Menschen verachtend! Es darf nicht sein, dass in NRW chronisch Erkrankte wie ich einen Spießrutenlauf mitmachen müssen, während in einem anderen Bundesland Atteste bewilligt werden.
  • Sollte dieses Virus so extrem gefährlich sein, dann müssten beispielsweise in allen Bundesländern strikt dieselben Verordnungen gelten. Oder ist es im einen weniger bedrohlich als im anderen??? Worum geht es also? Mich verunsichert das!

Totalüberwachung und Digitalisierung:

  • Es ist doch sehr auffällig, dass vieles dazu führen wird, dass wir Menschen uns immer mehr von den Apps und vom Internet abhängig machen müssen. Es ist doch eine Frage der Zeit, wann wir ohne Smartphone nicht mehr aus dem Haus gehen können, weil wir zunehmend dazu genötigt werden, es benutzen zu müssen. „Das ist doch alles freiwillig,“ sagst du vielleicht. Aber es ist doch jetzt schon unmöglich, vieles ohne Internet und Smartphones zu stemmen. Die Prozesse der Abhängigkeit sind wie gesagt einfach nicht mehr wegzuleugnen und werden mehr denn je forciert.
  • Wohingegen der Datenschutz, mit dem man uns im Jahr 2018 wahnsinnig gemacht hat und uns Selbstständigen Unsummen abverlangt hat, alles richtig zu machen, jetzt völlig über Bord geworfen wird?
  • Es gibt in Düsseldorf Lokale, da liegen Sammellisten mit Adressen auf den Tischen. Die befinden sich so lange dort bis das Blatt voll ist! Nein, nicht ein Blatt pro Besucher! Jeder, der dort am Tisch sitzt, trägt sich ein und die Liste bleibt offen rum liegen! Das ist legal?????? Auch die Einzellisten werden häufig nicht direkt von den Bedienungen weggeräumt. Natürlich habe ich die Kellnerin darauf aufmerksam gemacht. Ich bekam nur ausweichende Antworten und geändert hat sich nichts.

Ich könnte hier noch endlos weiterschreiben… Und fast jeder macht es mit, ohne über die Konsequenzen nachzudenken? Viele merken ja noch nicht mal mehr, dass sie Masken auf der Nase haben. So abgestumpft sind inzwischen die Sinne?

In der Zeit des Shutdowns habe ich viel zu den Themen geschrieben, auch über die Gefahren und habe in meinen Blogbeiträgen darauf aufmerksam gemacht, dass es gilt achtsam zu sein. Aber mit Achtsamkeit meine ich nicht, blinde Angst und alles mitzumachen aus Bequemlichkeit und Stumpfsinnigkeit oder gar aus Machtgeilheit! Ich muss das mal so plump ausdrücken, denn sonst würde sich mancher feinfühliger benehmen.

Wenn das so weitergeht, dann gibt es bald keine Individualität mehr. Dann wird alles und jedes kontrolliert.

  • Alternative Heilweisen und diejenigen, die sie ausüben
  • individuelle Kleinunternehmen jeglicher Art
  • freiberufliche und gewerbliche Dienstleister
  • Künstler und Individualisten
  • Menschen, die einfach lieber außerhalb des Internets arbeiten möchten
  • oder gar wie ich müssen, weil die Arbeit nicht anders ausführbar ist, als ohne Bildschirm im persönlichen Kontakt

sind scheinbar Störfaktoren im System.

Wenn es dann irgendwann kein Bargeld mehr gibt, was ja von vielen so gewünscht wird, dann haben wir wirklich verloren und einige werden in die Armut stürzen. Warum denkt eigentlich kaum jemand mehr an die Folgen und nur noch an sich und seine eigene Bequemlichkeit? Das Schlimme ist ja, dass vieles jetzt nach und nach beschleunigt wird, was schon vorher so gewünscht wurde. Leute, wacht doch bitte mal auf! Wer braucht eine Alexa? Wer bitteschön muss im Auto laut rufen: „Es ist mir zu kalt!“ und schon kommt eine Stimme: „Die Temperatur ihres Autos liegt nun bei 21 Grad.“ Alles muss und soll immer bequemer und schneller werden. Damit spart niemand Zeit, weil noch mehr in die scheinbar frei gewordene Zeit reinpackt wird und sie deshalb nicht freier macht. Das ist ein Teufelskreislauf der Abhängigkeit von immer digitaler, immer schneller, immer einfacher, immer…! Kannst du eigentlich noch irgendetwas ohne Digitalisierung? Weißt du noch wie du etwas selbst machen kannst ohne Internet? Es war ja auch schon mal die Rede davon, die Handschrift abzuschaffen. Mehr muss ich wohl zu dem Thema nicht mehr beifügen.

In dieser Gesellschaft,

in der Menschen

  • immer hysterischer werden
  • aus lauter Vorsicht die Sinnlichkeit ( = mit allen Sinnen lust-, freud- und sinnvoll leben) verlieren,
  • ja schon gar nicht mehr vermissen
  • sogar am liebsten sich und ihre Kinder in Schutzpanzer stecken würden
  • ihre Schutzmasken und Handschuhe überall hinschmeißen
  • überhaupt ihren Dreck an jedem Ort hinterlassen
  • keine Rücksicht mehr nehmen
  • „Halt s Maul du Fot…“, antworten, wenn man höflich um Rücksicht bittet
  • wie die Lemminge kein Eigen-Verantwortungs-Bewusstsein mehr besitzen
  • mit Freiheit, Achtsamkeit und Verantwortung gar nicht mehr umgehen können, sondern
  • sogar strenge und rigide Befehle brauchen, damit sie nicht im Chaos versinken und alles rücksichtslos ausleben
  • immer unnahbarer werden
  • abstumpfen
  • in Angst, statt in Liebe und Vertrauen leben
  • sich kein ganzheitliches Denken, Fühlen und Leben mehr wünschen
  • ausschließlich Symptome bekämpfen, statt den Ursachen auf den Grund zu gehen
  • nicht mehr heilen möchten
  • sich gegenseitig bekämpfen, statt zu lieben
  • Machtgeilheit an erste Stelle setzen, das auch noch unter dem Deckmäntelchen der Nächstenliebe

bekomme ich Probleme, meine Lebensfreude und meine Sinnlichkeit zu leben und zu teilen!

Nochmal zum Verständnis! Das, was ich hier schreibe, entspricht meinem Gefühl und meinen persönlichen Erfahrungen. Ich weiß nicht, ob ich mit meinen Befürchtungen recht habe. Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin!!!

Denn:

In diesem Sinne heute zum ersten Mal nach 11 Jahren Blogartikelschreiben ziemlich traurige, aber dennoch liebevolle Grüße. Ich mache ja meistens das Beste draus, aber trotzdem muss ich mir auch manchmal Luft machen, denn ich kann mir leider nicht immer alles schönreden.

Eure Sabina Boddem, die immer authentisch ist und bleiben wird, aus dem FarbenReich

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Wie ich als ganzheitliche Farb- und Stilberaterin mit den Corona-Maßnahmen umgehe

Ich freue mich so sehr, dass ich wieder arbeiten darf.

Eine Kundin war schon bei mir und ich war nach 2,5 Monaten der Beratungspause richtig aufgeregt. Vor allem wegen der Maßnahmen. Ich befürchtete, dass diese die Unbeschwertheit im Kontakt stören könnten. Jetzt wirst du dich bestimmt fragen wie ich das mache, wenn ich das Gesicht der Kunden sehen muss und sie sich ja auch selbst betrachten sollen.

Das geht natürlich nur im Vertauen und mit Vorsicht.

Ich persönlich habe das Ur-Vertauen, dass mir nichts passiert und, dass ich auch keine Gefahr für andere bin. Wenn etwas passieren sollte, kann das überall und zu jeder Zeit sein und hängt nicht von dem Virus ab, weil alles nach einem höheren Plan geschieht, den ich als Mensch nicht kontrollieren kann. Ich kann diesen Plan wohl beeinflussen,

indem ich achtsam mit mir und anderen umgehe.

Aber auch dabei habe ich keine Garantie, denn es kann auch etwas passieren, wenn ich achtsam mit mir und anderen bin. Ich habe Respekt und Achtung, sodass ich selbstverständlich nicht fahrlässig mit den Maßnahmen umgehe und auch im Sinne der Mitmenschen, die sich Schutz wünschen, denn ich lebe ja schließlich nicht alleine auf dieser Welt. Jeder Mensch darf eine andere Befindlichkeit haben. Ich bin jedoch nicht ängstlich mit mir und im Umgang mit anderen.

Wozu ist Angst nützlich?

Sie kann uns auffordern: „Lauf weg! Halte dich fern! Greif an! Sei vorsichtig! Bleib sorgfältig! Übernehme Selbstverantwortung! Hör auf dein schlagendes Herz und auf das, was es dir mitteilen möchte!“ Angst kann unser Leben erhalten und uns helfen, unser Bewusstsein zu erweitern. Das Beobachten und Hinterfragen der Angst und ihrer Beweggründe ist ein Weg zur Selbsterkenntnis, der uns immer mehr befähigt, uns zu lieben und dem Leben zu vertrauen. Die Fähigkeit, Angst zu empfinden bleibt, doch die Art und Weise, eine Situation als gefährlich einzuschätzen, kann sich verändern, sich verringern oder sogar verschwinden. Angst ist kein Ratgeber, sondern ein Wegweiser. Das Leben ist trotz aller Gefahren kein Ort der Bedrohung, sondern ein Fluss des Wachsens, Reifens, der Liebe, der Wärme, der Geborgenheit, auch dann, wenn das Urvertrauen ordentlich durcheinandergerüttelt wird und oft nicht spürbar und nachvollziehbar ist. Das gilt für alle Lebensbereiche und Situationen.

Ja, und so lebe ich in der unsicheren Zeit,

die gerade herrscht. Ich bin vorsichtig, wenn ich das Gefühl habe, etwas nicht richtig einschätzen zu können und weil ich mich und andere nicht gefährden möchte, aber ich lasse nicht zu, dass mich die Angst beherrscht und sie mich im Griff hat. Denn Letzteres lähmt, schwächt und beschneidet mich so sehr, dass ich angreifbar werde und dann genau das zuschlägt, wovor ich Angst habe oder die Folgen der Beschneidung, Lähmung usw. schädlicher für mich sind, als das wovor ich Angst habe. Denn Letzteres „könnte“ passieren. Aber, das was mich lähmt, was mich einschränkt, was mir nicht gut tut und dadurch wirklich krank macht, passiert tatsächlich und zwar im Hier und Jetzt, allein schon dadurch, dass ich kaum Luft bekomme. Wenn ich beispielsweise diesen Mund- und Nasenschutz trage, sobald ich an die Luft gehe und das sogar während eines Spaziergangs durch die Natur, dann erhalte ich nicht ausreichend frischen Sauerstoff. Wenn ich das regelmäßig so mache, führt das nicht zur meiner Gesunderhaltung, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch, denn die Sinneserfahrung, die Freude und der Lustgenuss sind dann bei mir extrem gestört. Was kann denn daran genussvoll sein, mit einem „Maulkorb vor Mund und Nase“ eine Radtour zu machen, nur weil ich mich anstecken könnte, aber genau weiß, dass das Atmen durch dieses Ding nicht heilsam ist. Das ist doch paradox oder? Also lasse ich das sein und atme lieber frei durch und genieße mit allen Sinnen!

Ich spüre sehr schnell, was mir gut tut und was nicht und übernehme dabei Eigenverantwortung.

Selbstverständlich fliege ich beispielsweise meiner Bekannten in ihrem Modeladen nicht wie üblich um den Hals zur Begrüßung, weil wir beide vorsichtig sind. Aber wir tragen auch keine Maske, sondern halten einfach Abstand. Wenn ich bei ihr Zuhause eingeladen wäre, würde ich auch keine Maske tragen und während einer Mahlzeit ist das sowieso unmöglich. Warum dann, wenn ich mich mit ihr in ihrem Geschäft unterhalte? So vorsichtig, aber nicht überängstlich verlaufen auch meine Farbberatungen bei mir im Farbenreich. Ein Risiko, dass etwas passieren könnte, ist wie gesagt immer im Leben, aber das ist ja nicht nur zu Corona-Zeiten so.

Wie war also meine erste Farbberatung nach dem Arbeitsverbot wegen der Pandemie?

Ich habe sie genossen und bin mir sicher, dass es auch meiner Kundin so ging. Wir haben Abstand gehalten und sind achtsam, aber nicht ängstlich miteinander umgegangen.

Eine Farbberatung ist also auch in diesen Zeiten sehr gut möglich!

Und weißt du, was mir richtig Freude macht? Ich stehe wieder länger vor dem Spiegel so wie eben, weil heute eine Kundin kommt. Ich mache mich hübsch, föhne meine Haare sorgfältig, ziehe meinen Lieblingspulli an, in dem ich mich besonders wohlfühle… Klar sollten wir das auch für uns tun. Aber mal ehrlich! Es ist doch nach so einer langen Zeit des „Es ist egal wie ich aussehe. Die Hauptsache ich bin sauber und hab was Bequemes an…“ auch wieder sehr erhebend, unsere Schönheit wieder etwas mehr zu betonen. Oder macht dir das keine Freude? Du weißt nicht wie? Na, dann bist du bei mir ja goldrichtig.

In diesem Sinne freue ich mich, wenn auch du dir wünschst, deine individuelle Schönheit zu entdecken, zu erkennnen, zu unterstreichen und dir damit was Wohltuendes gönnen möchtest, damit du dich für dich selbst und für andere so richtig hübsch finden kannst!

Informiere dich vorab auf meiner Webseite über die Konditionen. Dann rufe mich an (von 9:00 bis 19:00 Uhr) oder schreib mir eine E-Mail, damit wir alles Weitere klären können. Vor allem, was für dich in diesen Zeiten an Schutz wichtig ist und inwieweit wir miteinander arbeiten können. Ich werde die Farbberatung so gestalten, dass du dich rundherum wohl und sicher fühlst.

Ich freue mich, DICH bald hier in meinem Farbenreich begrüßen zu dürfen!

Herzlichst und farbenfroh

Sabina Boddem

Siehe auch! Corona-Schutz im Farbenreich

Aktuelles aus dem Farbenreich in Düsseldorf! Ich führe wieder Farbberatungen durch!