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Befreiung unserer menschlichen Natur vor dem Unnatürlichen gerade nach der Coronakrise!

Diesen Text habe ich heute Morgen auf Facebook gepostet:

„Guten Morgen Ihr Lieben, mich macht etwas stutzig.

Da wir uns ja alle die Hände waschen müssen, weil ja überall das Virus kleben könnte und jetzt auch schon Tipps genannt werden, wie wir offene Lebensmittel behandeln sollen… Fällt Euch was auf?
Wenn dieses Virus tatsächlich so übertragen würde, dann dürften wir eigentlich nur noch in Ganzkörperkondomen rumlaufen, die wir vor der Haustür auf der Straße ausziehen sollten und müssten auch vor der Haustür alles, was wir eingekauft haben, steril machen! Habt Ihr Euch schon mal überlegt, wieviel wir anfassen müssen, bevor wir überhaupt in der Wohnung sind? Wenn wir uns dort die Hände waschen, müssten wir anschließend den ganzen Weg wieder zurücklegen, um alles zu desinfizieren, was wir angefasst haben. Türklinken, Teppengeländer… Dann packen wir in der Wohnung unsere „verseuchten Sachen“ aus… Den Kreislauf muss ich Euch ja nicht mehr beschreiben! Selbst wenn wir die Schuhe vor der Wohnung ausziehen, müssen wir diese anfassen und wir fassen unsere Jacken an und auch die sind mit noch so viel Abstandhalten mit einer Sitzbank oder sonstigem in Berührung gekommen! Wenn das so weitergeht, dann können wir alles wegschmeißen, was uns im Leben umgibt und tatsächlich im Ganzkörperkondom leben! Das ist ja schlimmer als in einem Sciencefictionfilm! Wohin bitte sollen die Maßnahmen denn noch führen??? Und dann in zwei Wochen oder drei oder vier oder fünf oder… Monaten spazieren wir fröhlich aus dem Haus und alles ist wieder sauber und vor allem wie vorher? Nein, noch viel schöner! Denn Mutter Natur hat endlich aufgeatmet und sich entfaltet, Oma und Opa können endlich auch skypen, überhaupt alle sind ja jetzt so digital aufgeschlossen wie man ja jetzt schon stolz in den Medien berichtet… Es muss ja gar nichts mehr sein wie früher, denn wir brauchen ja jetzt keine Berührungen mehr. Und da ja inzwischen längst alle unsere Bewegungen registriert werden, sind wir dann in der Neuen Welt auch rundherum sicher bewacht und es gibt keine Kriminalität mehr. Wozu auch? Die Oma wird auch nicht mehr wegen ein paar Kröten in der Tasche auf der Parkbank überfallen, es gibt ja gar kein Bargeld mehr und die Oma sitzt jetzt auch viel lieber in der virtuellen Sonne. Die macht auch keinen Hautkrebs und sie kann gleichzeitig ihren Enkeln zuwinken! Herrliche Neue Welt! Was für eine Chance das alles doch birgt!… Sorry Leute für meine Ironie! Aber die musste ich gerade mal rauslassen, sonst ersticke ich noch an dieser ganzen Sch… ! Zur Krisenverarbeitung gehört für mich diese Art „Schönfärberei“ einfach dazu!

Also seid mir nit bös! Gehabt Euch wohl und bleibt gesund! Ich wäre ab und zu gerne Kabarettistin. Vielleicht in der Neuen Welt! Meine Berufung zählt da eh nicht mehr! Kann ich ja nicht virtuell ausüben…

P.S. Ich habe schon in den 90er Jahren Jahren gesagt, als ich als Pädagogin und Kreativtherapeutin gegen die Ängste der Eltern ankämpfte, weil Kinder sich nicht mehr schmutzig machen und nicht mehr barfuß laufen durften, dass die Kids zukünftig nicht nur mit Helmen Dreirad fahren würden, sondern demnächst beim Spielen einen Schutzpanzer tragen müssten… Ist alles eingetroffen, zumindest das mit den Helmen! Und, wenn die Kids Läuse haben, dann dürfen sie in den öffentlichen Einrichtungen auch nicht mehr Roller fahren, denn dann dürfen keine Helme mehr ausgegeben werde! Habe ich alles selbst erlebt! In der Neuen Welt wird der Ganzkörperpanzer dann wohl für alle Pflicht, somit ist das Problem mit der Modefrage auch gelöst, denn wir tragen alle das Gleiche. Einziger Unterschied: Die Schutzkleidung hat je nach Alter eine andere äußerliche Kennzeichnung!“…

Warum bin ich heute so ironisch, ja schon sarkastisch unterwegs?

Was nützt das Aufatmen der Natur, wenn sich die Menschen immer weiter von ihr entfernen???

Mein Text, den ich zuvor geschrieben habe, sollte mal ein Denkanstoß sein und keine Schwarzseherei!

Natürlich ist es toll, dass sich die Natur gerade erholen kann! Aber anscheinend möchte sich kaum jemand mal mit der Realität seiner eigenen Natur auseinandersetzen.

Warum auch? Fragt doch mal nach oder vielleicht erlebt Ihr das ja selbst, unter welchen sterilen Bedingungen Kinder seit zig Jahren spielen müssen! Das nimmt ja auch fast jeder als selbstverständlich und sogar für gut befunden hin! Ich habe nicht umsonst 2016 nach 1,5 Monaten meine sichere Anstellung an einer Grundschule wieder an den Nagel gehängt! Die Kinder durften nicht mal mehr in ihrem Klassenraum oder beim Verkleiden in einen Spiegel schauen, denn Spiegel waren gesetzlich wegen Verletzungsgefahr verboten und Verkleidungssachen, Stoffe, Kuscheltiere… auch! Wegen der Hygiene und des Brandschutzes…!!! Sagt mal, haben viele Menschen eigentlich den Schuss nicht mehr vor dem Knall gehört??? Was meint Ihr denn, was zukünftig geschehen könnte, falls einige noch ängstlicher würden, noch bequemer, noch…??? Klar, die Natur atmet auf, aber

Menschen sind auch Natur und sie wurden bisher schon von Kleinkindesbeinen an keineswegs so behandelt!

ICH bin auch groß geworden und unsere Eltern und Großeltern und sie haben noch ganz anderes überlebt… Aber wir haben beim Fahrradfahren den Wind um die Ohren gespürt, uns blaue Flecken, Schrammen und Schürfwunden zugezogen, sind auf Bäume geklettert, haben im Bach gespielt trotz Wasserratten, die mehr Angst vor uns hatten und… WIR WAREN FREI und haben die Welt und die Natur mit allen Sinnen begriffen und gespürt!!!! Klar war früher nicht alles toll. Es gab auch da keine heile Welt, aber ich beziehe meine Erfahrung ja auch nur auf ein spezielles Problem!

Willkommen also in der zukünftigen, gerade auch nach der Coronakrise, NEUEN, STERILEN, DIGITLAEN, BARGELDLOSEN ONLINEWELT??? Ist ja alles so einfach, so schön bequem und vor allem sehr steril und die Natur da draußen darf aufatmen???

Nach diesem Beitrag wird mich vielleicht der ein oder andere nicht mehr abonnieren oder bei manch einem der Wunsch nach einer Beratung von mir nachlassen. Da muss ich jetzt durch. Ich war immer schon eine Polarisiererin und habe das ausgesprochen, was ich wirklich denke. Hat mich manches Mal sogar meine beruflichen und damit existentiellen Sicherheiten gekostet. Aber so bin ich nun mal und ich werde mich auch in diesen Zeiten und zukünftig nicht verbiegen!

In diesem Sinne seid vorsichtig, aber passt auf, dass Ihr Euch nicht noch mehr von Eurer Natur abtrennt.

Es war vorher schon viel zu viel „des Guten“, deshalb schreibe ich das alles! Nicht falsch verstehen! Ich weiß ja auch nicht wie „man“ es zur Zeit besser machen könnte! Aber mein Appell für die Zukunft, wenn der Spuk vorbei sein sollte:

Bitte vergesst nicht, dass die NEUE WELT EINE NATÜRLICHERE WELT SEIN MUSS! Wenn das die Konsequenz ist, die aus dem ganzen Dilemma hervorgeht, dann wird alles gut und ich atme auch (wieder) auf!

Herzlichst und trotz allem oder gerade deswegen farbenfroh

Eure Sabina Boddem

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Frühjahrsputz im Farbenreich oder wie ich meinen Beratungsraum aufhelle

Inhalt mit Humor:

  • Wie ich meine freie Zeit in der Coronakrise nutze
  • Mein Putzeimer und ich
  • Ich erkläre dir wie du richtig gut deine Fenster putzen kannst
  • Fotodoku während des Putzens und danach
  • Eine kleine Klopapier-Anekdote zum Schmunzeln

Nur, damit du weißt, worauf du dich heute mit meinem Beitrag einlässt. 😀

Sprossenfenster sind zwar wunderschön anzusehen, aber nicht gerade putzfreundlich. Da ich jede Scheibe einzeln abziehen muss, bleiben die Ränder nass. Die muss ich dann nachwischen. Wenn der Lappen dafür nicht richtig trocken ist, gibt das schlimmstenfalls Streifen, die ich erst dann entdecke, wenn die Sonne das ernüchternde Ergebnis präsentiert. Aber ich bin ja geübt und eine Meisterin des Scheibenwischens. Falls du normalerweise eine*n Fensterputzer*in hast oder eine Putzhilfe und inzwischen verzweifelt die Sonne suchst, weil es drinnen immer dunkler wird, du dich nach Licht sehnst und deine Scheiben das aber nicht durchlassen, empfehle ich dir Folgendes:

  • warmes Wasser mit einem fetten Spritzer Essigreiniger, Essig oder Essigessenz
  • Schwamm oder Lappen, mit dem du die Scheiben und die Rahmen wischst
  • einen Flitcher, das ist das Ding mit Gummi und Griff, du kennst es von den Autoscheiben, mit dem du das Wasser von oben nach unten abziehst
  • trockenen Lappen, mit dem du den Flitcher vor jedem Ansetzen trocken machst, sonst gibt‘ s unliebsame Streifen
  • trockenen Lappen, mit dem du Rahmen und die Scheiben an den Rändern und Ecken zum Rahmen abtrocknest – Ich hatte drei Lappen im Gebrauch für vier Fenster, bei denen jeweils sechs Scheiben von Sprossen getrennt sind.
  • Und die Fensterbänke nicht vergessen, die vor und nach dem Fensterputzen meistens ziemlich schmuddelig aussehen, vorher verstaubt und nachher voller Schmutzwasserspritzer! Zumindest ist das bei mir so. 😜

Ich bin echt gut im Fensterwischen, weil ich in den 80er Jahren während des Studiums putzen gegangen bin. Da hat mir die Haushälterin der „alten Schule“ gezeigt wie das geht. Wir arbeiteten in einem großen Einfamilienhaus mit unzähligen Fenstern, die zum Teil gigantisch groß waren. Bei der Erinnerung daran grault es mir heute noch. Aber ich habe nie in meinem Leben vergessen, wie ich meine Fenster putzen kann. Übung macht die Meisterin, denn inzwischen bin ich echt fix darin. Aber ich liebe diese Tätigkeit nicht und brauche lange bis ich mich endlich dazu aufraffe. Obwohl, wenn ich einmal dran bin, dann hat das schon was Meditatives. Ich habe schon sechs Fenster in der Wohnung hinter mir und bin jetzt endlich durch. Bin stolz wie Oskar(ine)! 😀

Das Doofe ist ja, dass das nicht nur beim Fensterputzen bleibt. Das ist hier ein halber Umzug bei der ganzen Deko, die ich besitze. Alles freiräumen, wegschieben, Blumen abduschen, neue Erde geben, Deko säubern, neu dekorieren… Tja und wegen des Ausfalls der Beratungen habe ich auch einiges an Arbeitsmaterial weggeräumt und abgedeckt, damit es nicht unnötig einstaubt. Es hat mich schon etwas wehmütig gestimmt, als ich mir dann den aufgeräumten und sauberen Raum angeschaut habe. Er sieht so unbewohnt aus, obwohl ich ihn ja auch noch für mich nutzen kann als Kreativ- und Arbeitsraum… Aber du weißt bestimmt, was ich meine.

So und hier meine kleine Fotodokumentation der Putz- und Räumaktion.

vorher

 

nachher

 

 

 

 

 

 

Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich beim Anblick der Bilder etwas traurig werde. Ich vermisse meine Kundinnen und Kunden und meine Arbeit in meinem Beratungsraum. Aber, es ist ja leider nicht zu ändern. Deshalb möchte ich jetzt auch nicht jammern, sondern dir noch erzählen, was ich gestern erlebt habe. Ich wollte zwar meinen Blog von Klopapier-Geschichten verschonen, aber, hätte ich das Straßenbild gestern filmen können, wärst du aus dem Lachen nicht rausgekommen. Deshalb versuche ich, das alles so bildlich wie möglich zu schildern:

Kodi rettet uns Rathern hier heute buchstäblich den Arsch! 😜🤣😂

Ich habe noch nie so viele mit Glückshormonen vollgepumpte Menschen mit Strahleaugen an mir vorbeiziehen sehen. Eigentlich wollte ich nur zur Sparkasse Geld einzahlen, als ich immer mehr Packungen mitlaufen sah. „Entschuldigung“, fragte ich aus zwei Metern Abstand, „ist das Toilettenpapier oder sind das Küchenrollen?“ „Toilettenpapier! Gibt‘s bei Kodi!!!“ schallte es mir freudig entgegen. „Aber beeilen Sie sich!!!“ Ich hätte ja nie für möglich gehalten, dass ich mal um Klopapier laufen würde, eher zum Klo, weil es dringend ist… 😀 Je näher ich zur ersehnten Goldquelle kam, desto schneller wurden meine Beinkes, denn es waren doch zu viele bepackte, glückliche Menschen unterwegs und ich wollte auch noch was abhaben. Welch eine Freude! In der hintersten Ecke des Ladens befanden sich doch tatsächlich noch ca. 20 Packungen und eine davon trug ich ganz stolz nach Hause. Mein Mann hat sich schlapp gelacht, denn er hat mit allem gerechnet, nur nicht mit Klopapier… Wir sind gerettet!!! 🤣😂

In diesem Sinne bleib sauber und gesund, halte durch und macht das Beste draus!

Herzlich und humorvoll

Sabina Boddem aus dem FarbenReich

ALLERLEI ZUR FARBE, Allgemeines, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung

Warum es gerade in Coronazeiten wichtig ist, sich und sein Zuhause SCHÖN zu FINDEN

 

Manchmal muss Du einfach stehen bleiben, damit das Glück Dich finden kann.

So passend in diesen Zeiten! Dieser Spruch auf dem schönen Kleeblatt fand ich in einer Zeitschrift und habe ihn in den Durchgang zur Küche geklebt. „Du bist wundervoll“ klebt an einer Badezimmerkachel. Auch, was Ihr sonst noch auf dem Bild seht, verschönert unser Zuhause…

Heute kommt endlich wieder etwas zu den Themen:

„Schönheit, Natürlichkeit, Farben“ für uns und unser Umfeld. Die Themen, die zu meiner Berufung als ganzheitliche Farb- und Stilberaterin gehören, die ich immer wieder gerne mitteile und zum Hauptanliegen meiner Kundinnen und auch Kunden gehören: „Sich zu finden und sich auszudrücken“. Hörst du das Wort heraus?

Es geht um Findung!

Ich schreibe jetzt darüber, weil bedingt durch das Zuhause bleiben auch mir wieder einiges bewusst wird.

Du erlebst es vielleicht gerade auch:

Morgens aufwachen und denken:

  • Heute bleib ich mal im Schlafanzug, mich sieht ja eh niemand.
  • Warum soll ich mich zurecht machen? Ist doch eh alles wurscht!
  • Was ziehe ich an? Egal, ne Leggings oder ne Jogginghose tut es auch.
  • Schlurf durch die Wohnung, sich umsehen, überall Staub entdecken, aber egal, es kommt ja sowieso niemand rein. Für wen soll ich hier noch wischen?
  • Ich setze mich an den PC, mache mein Homeoffice und wenn einer meiner Vorgesetzten anruft und mich so sieht, dann erkennt er/ sie mich nicht mehr und denkt er/ sie hätte sich verwählt. Dann hab ich wenigstens meine Ruhe. Hahaha, war ein Scherz am Rande!
  • Da ich jetzt völlig ohne Arbeit bin und mich niemand sieht, kann ich mich endlich mal hängen lassen. Die Frage, was ich anziehe, erübrigt sich gerade.
  • Schminken? Jetzt? So ein Blödsinn! Wozu?
  • Farben sind mir gerade so was von egal!
  • Mir ist eh alles latte…

Also, ich habe mich in den ersten Tagen echt hängen lassen. In meinen Videos jedoch wollte ich nicht aussehen, als wäre ich gerade mit einem nassen Lappen in eine Steckdose geraten. Ich schminke mich sowieso kaum, aber ich habe echt nicht mehr drauf geachtet wie ich aussehe und es war mir erst mal egal. Ich war nur noch gefrustet.

Das ganze hat zwei Seiten!

Negativ:

  • Wenn ich mich zu sehr hängen lasse und das „Elend“ ständig im Spiegel sehe, dann zieht mich das noch mehr runter.
  • Bekomme ich in meiner Umgebung nichts mehr geschafft, dann staubt wirklich alles zu und das hebt meine Stimmung auch nicht dauerhaft…
  • Auf Dauer macht das depressiv und wenn eh schon depressive Gefühle da sind, dann werden diese noch verstärkt.

Positiv:

  • Jeder, der vorher sehr darauf achten musste oder achten wollte, wie er nach außen auf jemanden wirkt, kann diesen Stress endlich mal loslassen und sich mal so richtig gehen lassen. Rumschlumpfen in irgendwelchen Sachen und nicht darauf achten müssen, wie man aussieht. Herrliche Freiheit!
  • Alles stehen und liegen lassen und die Beine hochlegen können, weil nichts und niemand drängt… Einfach nur paradiesisch!

Ich habe gerade so sämtliche Phasen durch und bin zum Entschluss gekommen, dass ein gesundes Mittelmaß goldrichtig ist. Ich habe beispielsweise Zeit, Blogartikel zu schreiben, mich meiner Harfe zu widmen. Vorher putze ich seit vorgestern täglich zwei große Sprossenfenster von neun und belohne mich anschließend mit einem Sonnenbad oder mit dem, was mir sonst noch Freude macht. Wie schon erwähnt, meine Videos treiben mich auch voran, denn das motiviert mich, etwas ordentlicher auszusehen. Letzteres hebt meine Stimmung spätestens dann, wenn ich in den Spiegel schaue!

So und jetzt bin ich beim eigentlichen Thema!

Finde heraus, was du an dir wirklich magst. Finde dich schön und lerne, dich für dich selbst schön zu finden und auch schön zu machen!

Im Gegensatz zu mir, hast du dich vielleicht vorher sehr stark geschminkt, bist es gar nicht gewöhnt, dich ohne Make-up zu sehen und

  • jetzt hast du die Chance, dich mal ganz pur wahrzunehmen. Lass alle Gefühle zu, die dir dabei hochkommen. Vielleicht bist du es bisher gewöhnt, etwas zu tragen, das du eigentlich gar nicht gerne anziehst. Aber du tust es deiner Umwelt zu liebe oder weil es auf deinem Arbeitsplatz bisher so angesagt zu sein schien. Ich schreibe extra schien, denn aus Erfahrung weiß ich, dass meine Kundinnen und Kunden oft nur glauben, sie müssten dies oder jenes auf ihrer Arbeitsstelle anziehen, obwohl ihnen eigentlich keine bestimmte Farbe wie blau, schwarz, weiß oder grau vorgeschrieben wird und auch kein Blazer oder ähnliches. Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie dein Chef, deine Vorgesetzte oder deine Kolleginnen, dich plötzlich in einer Video-Telefonkonferenz mal völlig anders sehen und vielleicht sind sie ja angenehm überrascht und tun es dir gleich… Weißt du es?
  • Diese Zeiten bieten ganz viel Potential zur Kreativität, sich auszuprobierenaus erst mal Negativem, etwas Positives zu kreieren. Du hast jetzt die Chance, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen ohne, dass ein Gegenüber dir ständig reinredet. Du brauchst dir und anderen nichts zu beweisen und dich nicht mehr zu vergleichen. Das ist nicht immer einfach, wenn du das nicht gewohnt bist. Viele von uns haben bisher zu sehr im Außen gelebt und sich von den Feedbacks anderer abhängig gemacht und nun darfst du dich dir selbst so zeigen wie du bist, ganz ungeschminkt.
  • Öffne mal deinen Kleiderschrank, schau rein und stelle bewusst fest, wie viel dort drin hängt und vor allem was? Würdest du dir das alles kaufen, wenn du immer Zuhause oder deine eigene Chefin oder dein eigener Vorgesetzter wärst? Wie würdest du dich dann am liebsten präsentieren, dir selbst, deiner Familie, deinem Partner oder deiner Partnerin?
  • Und nun zu deinen Haaren. Alle, die hier in der Beratung waren und mir erzählten, sie würden doch so gerne ihre grauen Haare oder überhaupt ihre Naturhaarfarbe rauswachsen lassen, aber das sähe ja gruselig aus mit dem Ansatz und so könnten sie ja schlecht zur Arbeit gehen oder überhaupt vor die Tür. Jetzt hast du eine richtig gute Chance dazu, endlich zu dir zu stehen. Lass dein Grau zu! Es gibt jetzt keine Ausreden mehr.
  • Experimentiere rum! Kreiere neue Kombinationen, lass dein Make-up weg oder minimiere es! Wenn du Kids hast, dann beziehe sie mit ein. Ganz besonders Mädchen sind oft sehr kreativ. Vielleicht nähst du gerne und hast Ideen, wie du aus Alt, Neu machen kannst…

Und nun zu deiner Umgebung!

  • Hol dir Farben in dein Zuhause, die dir gut tun! Ich habe ja schon viel über Farben und ihre Wirkungen gesprochen! Und, wenn es nur eine schön geformte leere Weinflasche ist, wie ich sie letztens entdeckt habe und mir auf die Küchenfensterbank gestellt habe. Wenn die Sonne durchscheint, sieht das so schön aus, gerade jetzt wo die Scheiben sauber sind!
  • Schau dir dein Zuhause an und finde heraus, was dir fehlt und wie du aus dem Mangel Fülle machen oder aus der Fülle etwas loslassen kannst! Räume Schränke, Ecken und sonstwas aus! Mache mit deinen Kids eine Aufräumparty! Mache einen Wettbewerb daraus! Kreiere Alltagssituationen spielerisch, dass sie Spaß machen! Wie sagt man heute so nett? Feiere die Aufräumaktion mit dir und/ oder deinen Kindern! Mache ein Event daraus mit dem Ziel, „wer schafft das meiste auszumisten“ und dann wird versteigert oder werden Kisten gepackt für Menschen in Not oder… Mir fallen gerade wieder zig Ideen ein. Anschließend feierst du oder feiert ihr die wieder schön gefundene Wohnung.

Du hast jetzt die Chance, das und noch viel mehr schön zu finden. Nutze sie, denn das wird dir ganzheitlich gut tun, gerade JETZT!

Ich freue mich, wenn ich dich nach dieser Zeit der Zu-sich-selbst-Findung wieder begleiten und unterstützen darf!

Brauchst du noch Informationen über Inhalt, Ablauf und Preise meiner Angebote? Dann schau auf meine Webseite www.farben-reich.com!

Ansonsten findest du hier in meinem Blog unter den entsprechenden Kategorien unzählige Beiträge zum Thema „Schönheit und Selbstfindung“!

Herzliche und farbenfrohe Grüße

Eure Sabina Boddem

Lesetipp!

Sich schön Finden

Das Video dazu! 

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Wie geht es beruflich weiter während und nach der Coronakrise?

Ihr Lieben,

mir war in den letzten Wochen nicht danach, mich mit meinen ganzheitlichen Farb-und Stilberatungen auseinanderzusetzen oder Artikel darüber zu schreiben. Mich hat diese Coronakrise sehr geschockt, weil plötzlich dadurch meine gesamte Arbeit still stand und ich erst mal begreifen musste, dass wirklich niemand mehr kommen kann und darf! Alles, wofür ich beruflich brenne, ist plötzlich wie ausgelöscht. Dann noch die Sorge darum, wie es ohne finanzielle Einnahmen weitergehen soll. Natürlich gibt es staatliche Maßnahmen zur Förderung von Freiberuflern. Aber ich möchte erst Mal so versuchen durchzukommen, weil ich glaube, dass viele diese Förderung noch notwendiger brauchen. Mal abgesehen davon, dass die Beantragung der Gelder mit viel Aufwand verbunden ist und ich nicht die Gewissheit habe, ob ich dann den Zuschuss erhalte. Kredite kommen für mich gar nicht in frage. Ich mag sie einfach nicht. Das ginge wirklich nur im äußersten Notfall. Noch kann ich die Ausfälle überbrücken und ich habe noch Unterstützung durch meinen Mann, der zum Glück angestellt ist und jetzt im Homeoffice arbeitet. Aber wie lange können wir das alles überbrücken? Wie lange dauert es bis sich die Lage für uns alle verbessert? Und was wird, wenn der Virus wirklich verschwunden ist und alles wieder seinen Lauf nimmt? Haben die Menschen dann noch Geld für Ausgaben, die nicht unbedingt sein müssen? So viele, ich gehöre dazu, sind ja in diesem Strudel und wirtschaftlich voneinander abhängig. Wer nicht einen krisensicheren Job hat, Homeoffice und sonstwas machen kann oder gar mit Lohnfortzahlung frei gestellt ist, weil er zur Risikogruppe gehört, der hat berechtigte Existenzsorgen. Das ist eine Endlosschleife, die sich gerade durch kleine und große Wirtschaftsbereiche, ja durch die ganze Welt zieht.

Natürlich mache ich mir Gedanken um gute Lösungen für die Zukunft.

Onlineberatungen kommen für mich nicht in frage, weil meine ganzheitlichen Angebote einfach nicht darauf ausgerichtet sind. Farbtypanalysen über das Internet oder mit Fotografien sind für mich ebenso indiskutabel. Die Gründe dafür habe ich schon sehr oft beschrieben und sind hier überall in meinen Beiträgen und oben auf den feststehenden Seiten zu finden, so auch unter entsprechenden Links. Ich bin sowieso der Meinung, dass zwischenmenschliche Beratungen und Beziehungen, in der alle Sinne (ganzheitlich eben!) miteinbezogen werden, nicht komplett vom Internet ersetzt werden dürfen und können, weil es schlichtweg in einigen Bereichen unseriös ist! Das betrifft meine Beratungen, denn sie können online zu keinem wirklich sicheren Ergebnis führen! Zudem macht die Digitalisierung auf Dauer unsere Kontakte noch ärmer, weil Sinneserfahrungen abstumpfen. Natürlich sind Internetangebote sinnvoll für Menschen, die ansonsten keine Alternative haben. Aber, wenn alle nur noch das Internet nutzen, weil es ja so bequem ist und meinen sie hätten dadurch viel mehr Zeit gespart, hat das auf Dauer verheerende Folgen, denn der zwischenmenschliche Kontakt bricht immer mehr ab. Keine Läden mehr, keine Schalter mehr mit Personal, kein Bargeld mehr, nur noch Automaten… Für mich ist das eine Gruselvorstellung. Vielleicht bin ich altmodisch, aber diese digitale Welt, so wie sie auszuarten droht, ist nicht mehr meine! Ich möchte nicht gläsern werden und brauche reale Menschen zum Anfassen und Reden und möchte dem Straßenkünstler mein Geld in den Hut werfen und wünsche mir, dass sich jeder noch was nebenbei verdienen kann, der es wirklich nötig hat, vom Pfandflaschen einsammeln mal ganz abgesehen. Ihr wisst worauf ich hinaus möchte. Aber Themawechsel, denn das würde hier zu weit führen!

Ich habe beruflich sehr viel gelernt, in der Vergangenheit auch ausgeübt und nicht nur mein Mann meint oft zu mir, dass ich viel mehr mit meinen Fähigkeiten machen könnte. Ja, für andere mag das so sein, aber ich wollte bisher nichts anderes machen als meine Beratungen. Ich liebe diese Arbeit. Mich füllt sie aus. Aber das geht ja nur, wenn auch Kundinnen und Kunden kommen. Vielleicht gibt es ja noch etwas, von dem ich noch nichts weiß, etwas, das auf mich wartet. Vielleicht werde ich ja gerade in dieser schwierigen Situation zu meinem Glück gezwungen, mich auf etwas anderes einzulassen, von dem ich bisher noch nicht mal zu träumen wagte? Wer weiß?

Ich weiß nur, dass ich die Hoffnung nicht aufgebe und dass alles gut wird, so oder so? Ich musste so oft in meinem Leben neu beginnen, wenn das Schicksal mich wieder überrumpelt hat. Mir hat deshalb die Ruhe in den letzten zehn Jahren, seit ich mit meinem Mann zusammen bin, mal richtig gut getan. Ich durfte zwischendurch einfach mal in Ruhe alles geschehen lassen, ohne Sorgen zu haben, wie ich finanziell über die Runden komme. Ich war immer eine Seiltänzerin, die in keine Norm hineinpasste, die ihr eigenes Ding machte und das mit vollem Einsatz und Herzblut. Ich hatte keine Sicherheit bei meiner Selbstverwirklichung, aber ich war mit meiner Arbeit glücklich, wenn ich sie so ausüben durfte wie sie mir entsprach. Ich kann nur gut arbeiten, wenn ich Freude daran habe, wenn ich voll und ganz hinter dem stehe, was ich tue. Das spüren ja dann auch diejenigen, mit denen ich mich beschäftige.

Haben wir je Sicherheit?

Schaut Euch die Situation jetzt an? Wer hätte je vermutet, dass wir kriegsähnliche Zustände bekommen, weil ein VIRUS umgeht, eine Art Pest des 21. Jahrhunderts?! Bestimmt niemand oder?

Ich habe hier immer allen Mut gemacht und Tipps gegeben. Nun stehe ich selbst da und muss mir Mut machen. Ich habe schon viel hinter mir, aber ich bin nicht jünger geworden dabei. Das, was ich früher geschafft habe, geht zum Teil heute nicht mehr und trotzdem spüre ich, dass auch ich noch eine Chance habe und jedes Alter eine Chance verdient hat. Ich darf Existenzangst haben, ich darf Sinnkrisen haben, aber all das soll mich nicht blockieren und überrumpeln, mich nicht lahmlegen. Und das darf es Euch auch nicht!

Also, lasst uns gemeinsam hoffen und beten und vor allem zusammenhalten.

  • Wenn eine meiner Kundinnen oder meiner Kunden mich braucht, ich bin gerne telefonisch ansprechbar. Ich gebe Tipps oder muntere auf, mache Mut oder was immer du brauchst!

In diesem Sinne mal einen ganz dicken Herzensknuddel für alle, die mich persönlich kennen, aber auch genau so für alle, die mich nur per Internet kennen gelernt haben. Letzteres ändert sich vielleicht ja noch. Ich würde mich natürlich sehr freuen!

Noch ein Gutes hat das ganze Coronadilemma. Ich merke, dass ich offener werde, mich noch mehr traue, mich ganz authentisch zu zeigen und von mir zu berichten, wie es mir gerade wirklich geht. Ich muss nichts beweisen und nicht die Powerunternehmerin raushängen lassen. Ich bin auch „nur“ ein Mensch wie du oder wie jemand anderes und deshalb darf ich einfach ich SEIN, so wie ich es Euch ja schon seit 2009 in unzähligen Beiträgen empfehle. Ich traue mich sogar, Euch vor der Kamera etwas zu berichten und verstecke mich nicht mehr nur hinter meiner Harfe. Obwohl diese Harfenvideos auch dazu beigetragen haben, dass ich mutiger geworden bin. Ich war zwar schon des öfteren zwischen 2001 und 2012 im Fernsehen vor der Kamera mal in kleinen Schauspielrollen, mal in Interviews zu meiner Arbeit, aber mich selbst mit dem Handy aufzunehmen, macht mir immer noch extremes Lampenfieber und ich mag einfach nicht gerne reden, wenn ich kein Gegenüber habe, dem ich in die Augen sehen kann. Diese Situation ist für mich ungewöhnlich und unnatürlich. Aber ich gewöhne mich gerade ein wenig dran.

Ich hoffe sehr, dass die Menschen nach der Krise alle verstärkt das Bedürfnis verspüren, wieder in reale Kontakte zu treten

und die Nase voll haben von allem Digitalen, das natürlich in diesen Zeiten für viele eine Zuflucht ist. Den Selbstständigen, die dadurch alternativ weiter ihren Geschäften nachgehen können, hilft das Internet gerade sehr, auch den Schülern, die lernen müssen und gerade denjenigen, die völlig alleine Zuhause festsitzen. Auch ich schätze das Internet mit seinen Möglichkeiten, die ich nicht mehr missen möchte und durch das ich viele interessante und liebgewonnene Menschen kennen gelernt habe. Aber ich hoffe wie gesagt sehr, dass wir wirklich wieder näher zusammenrücken, weil wir merken, dass die digitale Welt den realen Kontakt einfach nicht ersetzen kann. Wenn das Virus uns diese Botschaft mitteilen möchte, dann gebe ich ihm meine High Five!

Die Hauptsache ist gesund zu bleiben! Dann ist alles zu schaffen!

In diesem Sinne

ganz herzliche Grüße

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich