bewusst leben

Der weibliche Weg, schön und anziehend zu sein

 

 

Für diesen Weg ist – Liebe, lebe und achte Dich – unerlässlich.

Damit es nicht nur Worte auf diesem Bildschirm bleiben, möchte ich Dich zum Ausdruck Deiner Natur, Schönheit und Fülle anregen.

  • Darum nimm Dich an und beginne, Dich zu lieben, zu leben und zu be-achten.
  • Sei nicht zu bescheiden und vernachlässige Dich nicht, denn damit tust Du weder Dir, noch anderen einen Gefallen.
  • Tue Dir körperlich, seelisch und geistig gut, damit Deine Schönheit (Natur) von innen nach außen strahlen kann.
  • Habe keine Bedenken, dass Du andere damit in den Schatten stellen könntest,
  • sondern sei Vorbild und unterstütze andere, in dem Du Dein Licht mitteilst, ohne es anderen aufzuzwingen.
  • Trage Verantwortung für Dich und Dein Wohlergehen, so wie es der andere für sich auch tun muss.
  • Pflege und schmücke Körper, Geist und Seele. Ja, Du hast es verdient!
  • Wenn Du Deinen eigenen Ausdruck ehrst, werden Dich andere faszinierend und anziehend finden.
  • Es ist ein Unterschied, ob Du Deinen Körper hasst und ihn deshalb verändern möchtest oder ob Du ihn liebst und das herausstellen und betonen möchtest.
  • Das Streben nach Deinem Selbstausdruck darf weder zur Sucht werden, noch Dich unter Druck setzen.
  • Strebe also nicht süchtig hinter den gängigen Klischees von Modetrends und Schönheit her. Das bedeutet nicht, altmodisch zu sein.
  • Nimm Dir vielmehr das, was Du im Außen wahrnimmst, ob in der Mode oder sonst wo, zur kreativen Anregung und Motivation, Dir davon das herauszupicken, was für Dich wesentlich ist und zu Dir passt.
  • Das soll leicht und spielerisch sein und von innen nach außen und von außen nach innen korrespondieren.
  • Was außen sichtbar wird, darf Deiner wahren Natur entsprechen. Und das, was von außen positiv erkannt wird, tut wiederum Deinem Inneren gut.
  • Du solltest Deine Natur nicht verstecken und verhüllen, weil das ein Verlust für Dich und andere bedeutet.
  • Achte und ehre dabei auch Deine Entwicklung und Dein Älterwerden, auf das Du stolz sein darfst. Alles, was sich an Dir verändert, hat einen Sinn.
  • Du wirst nicht hässlich(er) oder langweilig(er), wenn Du Dich veränderst.
  • Stelle das, was sich verändert voller Stolz heraus. Zeige DICH!
  • Du musst Dich nicht färben, denn jede Farbe Deiner Natur hat einen Sinn, weil sie Dein Wesen und Deine Gesichtszüge unterstützt. Sie passt zu Dir wie die Feder zum Vogel passt oder das Fell zu Deinem Haustier.
  • Unterstütze Deine Natur mit den Farben, die zu Deinem Körper und Deinem Aussehen passen, damit Du betont wirst.
  • Alles, was Du anziehst, sollte eine Erweiterung Deiner selbst sein, innerlich und äußerlich.
  • Kommuniziere mit Deinem Körper, hör in ihn rein und lausche, welche Farbtöne in Dir schwingen und wie sie sich nach außen sichtbar machen.
  • Ergänze sie mit Tönen, die dazu passen und zwinge Dich nicht zu denen, die Dir die Werbung oder das Umfeld aufdrücken.
  • Du musst nur den Mut haben, all das zu tun und Dir auswählen, was an Dir schön ist.
  • Bringe es zur Geltung. Bringe DICH zur Geltung und nicht, was Du anziehst.

Das was DU BIST, ist ANZIEHEND und nicht das, was Du glaubst anziehen zu müssen, um anziehend zu sein!

Ich begleite DICH gerne auf DEINEM WEG und freue mich, DICH persönlich kennen lernen zu dürfen!

Erkundige Dich auf meiner Webseite www.farben-reich.com nach meinen Angeboten (Inhalt, Ablauf, Preise)!

 

Eine Auswahl meiner Beiträge zum Thema. Beim Durchstöbern des Blogs findest Du noch mehr dazu!

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung für wahre, alterlose und natürliche Schönheit und Weiblichkeit

Wenn du dich so liebst und beachtest, wie du bist …

Wenn du anfängst, dich selbst zu lieben

Du bist wundervoll! – Fantasiereise für Kinder und Erwachsene

Anmut, Schönheit, Natürlichkeit

Innere oder äußere Schönheit – Wer oder was ist schön?

Frauen, steht zu Eurer Natürlichkeit!

Wieviel bist du dir selbst wert?

Mich selbst lieben

Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

Finde DEINE FARBEN, die zu DEINER NATÜRLICHEN SCHÖNHEIT passen

BeSINNe dich DEINER NATUR

Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Stell dir eine Frau vor, die sich selbst liebevoll annimmt und wertschätzt…

Wenn Farbtöne harmonisch mit der Natur im Einklang schwingen…

Sieh dich liebend an und sei stolz auf Dich!

Ich erkenne meine Schönheit und Größe – Affirmation zur Stärkung

Mit der Farbberatung in‘ s rechte Licht gerückt

Ich wage es, anders zu sein und meinen natürlichen Farbtyp zu leben

Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel – lebe als Kind des Lichts

Wenn die FARB-TÖNE stimmen, strahlt die SEELE!

Finde deinen REGENBOGEN! Auch DU BIST SCHÖN!

BE-KENNE deine persönliche FARB-TON-ART

Ich bin die Frau meines Lebens

FarbenFRAUEN leben leicht und schön, wenn sie s(G)ELBstbewusst sind

Von der Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen

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Macht positiv und konstruktiv

Immer wieder lese ich im Facebook, dass Menschen, besonders Frauen, Macht ausschließlich schlecht finden, weil sie diese nur mit dem Tun von Bösem in Verbindung bringen. Das stimmt meiner Meinung nach nicht!

Macht ist nur böse, wie alles andere auch, wenn du sie missbrauchst!

Ich bin mächtig und nicht ohnmächtig, weil ich verantwortungsbewusst mache und nicht das Machen und somit die Macht anderen überlasse und meine Verantwortung nicht abgebe. Jeder Mensch sollte sich sogar seiner Macht in Liebe bewusst sein, damit er nicht blind hinter einem Guru her läuft. Auch Liebe kann wie die Macht schädlich sein, wenn sie falsch verstanden wird und sie missbraucht wird. ALLES hat zwei Seiten. Es ist einfach nur so, dass wir uns bewusst werden müssen, wie wir was machen = anwenden, leben, brauchen… Missbrauch kann überall ausgeübt werden, nicht nur bei der Macht! Macht kommt von Machen und das ist gut! Das sollte jeder Mensch stolz in sich fühlen, besonders Frauen! Sein Leben in die eigene Hand nehmen und Verantwortung zu übernehmen in liebevoller Absicht, ohne zu schaden, das ist Macht, die sogar sein muss. Alles geht Hand in Hand. Nichts ist voneinander getrennt zu sehen.

Ich habe eben ein altes Buch aus dem Regal genommen von Renate Schilling mit dem Titel Die Stimme der Göttin – Weibliche Weisheit neu entdeckten und erfahren. Als ich es aufschlug, boten sich mir folgende Zeilen, die mich darin bestätigen, was ich über konstruktive Macht denke und im positiven Sinne mit Macht verbinde.

Ich zitiere:

Wissen kann man lehren- doch Weisheit muss erfahren werden, Erfahren mit allen Sinnen, vom ganzen Menschen, in seiner ganzen Tiefe.

Nur wer zur eigenen inneren Quelle vorgestoßen ist, wer sich in seiner ursprünglichen Ganzheit wiedergefunden hat, wer nichts mehr verdrängt, nichts mehr ausschließt, nichts mehr unter den Teppich kehrt, kann Weisheit entdecken und erfahren.

Die Macht, die daraus entsteht, ist keine „Macht über“, sondern eine „Kraft von innen“, die im Augenblick entsteht, die jeden Moment neu gefunden wird, die durch einen immerwährenden Prozess ständig neu geboren wird, niemals alt, niemals verbraucht, immer im Jetzt, immer neu, immer frisch und lebendig…

Immer geht es in erster Linie um die Fähigkeit, mit dem innersten Wesenskern in Verbindung zu treten und aus der Quelle die Weisheit des Augenblicks zu schöpfen…“

Das sind weise Worte, die ich sehr stimmig finde.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen machtvollen Tag!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

Siehe auch! Ich erkenne meine Schönheit und Größe – Affirmation zur Stärkung

www.farben-reich.com

Von der Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen

 

 

In diesem Artikel geht es darum, warum ich es so erstrebenswert finde

  1. zu wissen, wer ich bin,
  2. dazu ehrlich und offen zu stehen,
  3. genauso ehrlich zu handeln und mein Leben zu gestalten
  4. und das natürlich mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein,
  5. mit Achtung, Respekt und Liebe
  6. damit ich mir selbst und anderen keinen Schaden zufüge.

Dabei erzähle ich unter anderem aus meinem persönlichen Leben.

 

Hebe dich von der grauen Masse ab und habe Mut, ein einzigartiges Individuum zu sein!

Das ist so wichtig! Wenn du aus Angst, nicht dazuzugehören zum Jasager der Masse wirst, obwohl du dich damit eigentlich gar nicht wohlfühlst, wird das auf Dauer dazu führen, dass du dich verlierst. Dieser ungesunde Verlust tut jedoch weder dir, noch anderen gut. Mal abgesehen, dass du dadurch ernsthaft krank werden könntest. Aufrichtige Nähe und Ehrlichkeit mit dir selbst und mit dem Anderen wird nur möglich, wenn du dich selbst in gesundem Maße, davon gehe ich hier mal aus, liebst und annimmst und JA ZU DIR sagst. Ich spreche hier nicht von Selbstsucht, Narzissmus usw. Wenn du zu dir stehst, erfährst du vielleicht einige Verluste, die dir Scheinsicherheit gegeben haben, aber was du dann erhältst, ist das, was dir wirklich entspricht und zu dir passt. Alles andere, was nicht deinem wahren Selbst entspricht, darf sich ablösen. Und ist es nicht besser du löst dich frei-willig, bevor das Schicksal dich radikal und unerwartet von etwas trennt, weil du zu lange gewartet hast und das Fass zum Überlaufen voll geworden ist?…

So viele Menschen haben Angst, ihre Arbeit zu verlieren und lassen sich dazu hinreißen, bei Mobbing mitzumachen oder anderen Machenschaften, die viel Übel anrichten können. Alles, nur um die eigene Haut zu retten. Sie entschuldigen ihre Lügen und Intrigen damit, dass sie ihren Job nicht verlieren dürfen, weil sie doch ihre Kinder ernähren müssten oder… Aber wen oder was retten und nähren sie damit eigentlich wirklich?… All das schafft nur eine ungesunde Abhängigkeit voneinander. Oder Menschen stehen nicht zu ihren Gefühlen, erzählen beispielsweise als Mann, dass die Scheinpartnerin Petra heißt, die in Wirklichkeit ein Peter ist und umgekehrt verleugnen Frauen ihre Lebensgefährtinnen. Menschen kleiden sich so, wie andere es von ihnen erwarten, auch wenn sie sich damit nicht wohl fühlen. Frauen färben sich die Haare, obwohl sie es eigentlich gar nicht möchten. All das nur aus Furcht, als Individuum aufzufallen und eine Angriffsfläche zu bieten oder ein Außenseiter zu sein. Frauen verstecken sogar ihre besondere Ausstrahlung, weil sie befürchten, mit ihrem Intellekt nicht ernst genommen und auf ihr Äußeres reduziert zu werden. Missbrauch oder häusliche Gewalt in den Familien wird aus Angst vor den Konsequenzen stillschweigend geduldet. Ob dabei die Seele eines Kindes zugrunde gerichtet wird, ist dabei für die Weggucker unwichtiger, als ihre eigene Scheinwelt und Scheinsicherheit aufzugeben! Ehrliche Gefühle und auch mal zuzugeben, etwas NICHT zu schaffen, auch das wird in dieser ach so coolen Schwarzbrillenträgergesellschaft als Schwäche ausgelegt. Das Alter wird verleugnet und nicht mehr geachtet und beachtet… Das alles ist wirklich übel. Und so könnte ich unzählige kleine und große Lügen aufzeigen, die entstehen, wenn Menschen nicht ehrlich mit sich und anderen umgehen.

Was kann denn wirklich passieren, wenn du ehrlich mit dir und deinem sozialen Umfeld bist? Ja, du könntest entlassen, verlassen und nicht verstanden werden. Es könnte ein Verlust nach sich ziehen. Solch eine Erlösung macht aber gleichzeitig Platz für den heilsamen Gewinn, wenn du dir die Chance gibst, dich und dein Leben so aus- und einzurichten, dass das, was dann ist, auch tatsächlich dir entspricht!

Oft ist die Angst vor dem, was in deiner Fantasie herumspukt, größer, als das, was du in der Realität wirklich erleben, ja geschenkt bekommen würdest, wenn du diese Angst ablegen könntest. Die Angst entsteht nur durch deine negativen Gedanken, Vorstellungen und Erwartungen, die dich in deinem Zwangskorsett einengen. Sie wird vielleicht noch von deinem Umfeld geschürt. Aber vielleicht ist dein Gegenüber, dein Umfeld sogar dankbar für deine Offenheit und Ehrlichkeit und kommt nun endlich auch aus sich heraus. Es ist plötzlich ehrlich zu dir. Es trennt sich oder bleibt. Das was bleibt, schätzt dich um deiner Selbst willen. Du kannst ein Vorbild sein! Ich weiß, wovon ich spreche. Das ist doch viel wertvoller oder?

Ich habe mein Leben lang mit zunehmender Reife immer stärker und ehrlicher zu dem gestanden, was ich bin und was ich fühle. Vor allem habe ich nicht weggeschaut, wenn ich schädlichen, zerstörenden Missständen begegnet bin, mit denen sich niemand auseinandersetzen wollte. Dazu gehörte auch Missbrauch von Kindern! Das entsprach oft nicht dem, was die breite Masse um mich herum von mir erwartete oder mir vorlebte. Ich stand beruflich mehrmals vor dem scheinbaren Aus, weil ich meinen Mund aufgemacht habe und musste von vorne beginnen! In meiner Familie bin ich eine Außenseiterin und mein Freundeskreis war und ist immer überschaubar. Früher war der Kreis größer. Im Alter schrumpft er immer mehr zusammen, weil ich mich auf’s echte Wesentliche konzentriere. Meine Kunden und Klienten standen viele Jahre meiner Freiberuflichkeit nicht in Massen vor der Tür. Doch es werden im Gegensatz zu meinem Freundenskreis, je älter ich werde, zunehmend immer mehr! Diejenigen, die hier ankommen und das sind nicht wenige, darf ich glücklich machen, weil die Chemie stimmt und ich das Klientel anziehe, das zu mir passt. Umgekehrt passe ich zu denen, die sich mir anvertrauen. Das kann passieren, wenn du immer mehr zu dir selbst findest und JA zu dir sagst. Kein leichter Weg für mich, aber mit einem sehr erstrebenswerten und glücklichen Ziel!

Klar war dieser ehrliche Weg mitunter sehr anstrengend: Ich habe viel Lehrgeld bezahlt, bin immer wieder durch Versuch und Irrtum gegangen. Ich lebte in meiner Kinder- und Teenagerzeit in den 60er und 70er Jahren zunächst ziemlich angepasst und ließ mich unterdrücken, war aber im Inneren schon sehr revolutionär. In der Zeit war ich sehr oft krank. In meinen wilden Jahren der 80er und 90er war ich manches Mal vielleicht zu radikal und konsequent und musste meine und anderer Grenzen ausloten, um meine Stärken und Schwächen zu fühlen. Ich habe viele Leben gelebt und zugelassen, mich immer offen dazu bekannt, was und wer ich gerade war, auch wenn das manches Mal zunächst harte Konsequenzen anzog. Und das alles aus Überzeugung mit viel Leidenschaft und viel Herzblut und nicht, weil irgendetwas gerade „in“ war. Ich eigne mich nicht zum Massenmitläufer, sondern war und bin eher eine Frau, die polarisiert. Klar habe ich andere enttäuscht und verletzt, denn ich kann schließlich niemals allen Erwartungen, die an mich gestellt werden, gerecht werden. Wenn ich beispielsweise einen Menschen verlassen möchte, dieser aber nicht mich und darunter leidet, dann lässt mich das natürlich nicht kalt. Aber ich würde weder diesem Menschen, noch mir, noch Kindern, dauerhaft Glück bringen, wenn ich mich selbst und meine Empfindungen verleugnen würde. Das bedeutet nicht, leichtfertig mit sich und anderen umzugehen. Im Gegenteil, dazu gehört eine große Portion ehrliche Verantwortung für sich und andere. Und so zu leben, lohnt sich, denn diese Echtheit im sozialen Miteinander fühlt sich geborgen, vertraut, verständnisvoll, intensiv, lebendig, warm und liebevoll an! Das ist das genaue Gegenteil von Oberflächlichkeit, die ich nicht ertragen kann, weil ich weiß, wie sich die Intensität anfühlt.

Ich konnte in jüngeren Jahren auch ein Biest sein, das schon mal absichtlich jemanden gepiesackt hat. Wenn ich heute darüber nachdenke, dann schüttele ich nur noch den Kopf. Hass oder Rache schadet wirklich nur einem selbst. Ich bin wirklich heute im Frieden mit allem und würde mich so wie damals wirklich nicht mehr verhalten. Zum Glück bleiben bei mir immer die schönen Erinnerungen und das Negative wird nach bewusster Verarbeitung (habe mir dabei auch professionelle Hilfe gegönnt) wirklich gleichgültig. Ich könnte heute jeden umarmen, der mich mal verletzt hat. Außerdem habe ich mit den Betreffenden meist auch Gutes erlebt.

Ich bin einfach nur ich, ein Individuum, wie jedes Lebewesen und ich bin jetzt stolz darauf. Das war ich auch nicht immer, denn ein Selbstwertgefühl aufzubauen, ist ja ein Entwicklungs -und Reifeprozess. Ich würde heute für keine materielle Sicherheit der Welt Wege der Unehrlichkeit und Selbstverleugnung gehen. Das würde mich nicht glücklich machen, auch wenn mir Sicherheit noch so wichtig ist! Natürlich war ich nicht glücklich, wenn ich mal arbeitslos war und mich unverstanden oder einsam fühlte. Aber diese Zustände waren vergänglich, weil ich um Neues gekämpft habe, was besser zu mir passte, als das Alte und so ging es Schritt für Schritt weiter auf meinem Seelenweg…

Vor einigen Tagen schrieb mir eine Blogleserin, ob sie als Herbsttyp zu einer bevorstehenden Beerdigung auch Dunkelbraun tragen könnte. Da beginnt es schon. Falle ich negativ auf? Was denken die anderen über mich? Halten sie mich für pietätlos?… Also, ich sage dazu folgendes: Die Kleidung trauert nicht, sondern die Person. Natürlich nehme ich Rücksicht auf die Trauernden, wenn ich das Gefühl habe, dass sie in ihrem Gefühlszustand keine lebendige Farbenfreude ertragen. Aber, ob ich mit Schwarz, Braun oder einer anderen zurückhaltenden Farbe trauere oder zu einer Beerdigung gehen möchte, sollte schon mir überlassen bleiben. Ich habe weder zu der Beerdigung meiner Eltern, noch zu den Beerdigungen bester Freunde Schwarz getragen, nicht, weil ich sie nicht geliebt habe, sondern weil ich grundsätzlich (und das schon bevor ich wusste, dass ich ein Herbsttyp bin) kein Schwarz trage und die Intensität oder Echtheit meiner Trauer davon nicht abhängt. Mir ist es egal, was der ein oder andere darüber denkt. Jeder sollte in dieser Hinsicht doch das tun, womit er selbst klar kommt und womit er persönlich das am ehrlichsten ausdrücken kann, was er gerade fühlt oder? Zu meiner Beerdigung könnte ich mir orange Blumen auf einem fröhlich bunt bemalten Sarg vorstellen. Jeder darf, wenn er möchte, in seinen farbtypgerechten Garderobenfarben erscheinen, damit alle wirklich schön aussehen, wenn sie sich von mir verabschieden. Ganz so, wie ich es auch jetzt zu Lebzeiten liebe! Oder ich werde einfach verbrannt und habe kein Grab. Das ist mir so was von. Das sollen die Hinterbliebenen entscheiden, denn sie hätten schließlich die Arbeit oder auch nicht! Oh, ich bin vom Thema abgekommen…

Ich habe mir manchmal mehr Leichtigkeit und materielle Sicherheit gewünscht und mich nach einen klaren Lebensweg gesehnt. Und gerade die Sicherheit, auch die emotionale, die für mich sehr wichtig ist, sollte ich zu manchen Zeiten im Außen nicht erhalten. Ich war und bin immer noch dazu angehalten, sie wirklich in mir zu finden, obwohl ich seit 2012 glücklich verheiratet bin. Mein Mann, der seit acht Jahren an meiner Seite ist, gibt mir wirklich Geborgenheit und ich darf mich bei ihm sicher fühlen. Doch ich muss diese Sicherheit in mir selbst spüren. Erst dann finde ich meinen Halt. Da ich „nur“ ein Mensch bin klappt das mal mehr, mal weniger. Gerade jetzt, wo ich schon auf die 60 zugehe, setze ich mich natürlich mit Themen auseinander, die für mich als junger Mensch unwesentlich waren. Jetzt erhält das Thema Sicherheit ein anderes Gewicht. Dann denke ich schon mal darüber nach, was würde, wenn…, und Ängste und Zweifel kommen auf. Je mehr ich bei mir bin und in meinem Ur-Vertauen, desto mehr weichen meine Selbstzweifel dem Gefühl der Dankbarkeit an das Leben und das Sein. Ich fühle mich geliebt, geborgen und getragen im Vertauen, dass ich niemals wirklich allein sein werde, weil immer alles zur rechten Zeit da ist, so wie JETZT und das ist wundervoll!

Du musst natürlich nicht so einen extremen Lebensweg haben, wie ich, wenn du ehrlich mit dir und anderen umgehst und JA zu dir sagst! Du gehst ihn vielleicht leichter und direkter und nicht mit vielen Umwegen. Ich will dir hier keine Angst machen, denn jeder Mensch hat einen eigenen, individuellen Seelenweg, eine andere für ihn stimmige Lebensweise und eine völlig andere Art mit sich und seinem Umfeld umzugehen. Da gibt es keine Patentlösung. Du hast ganz andere Aufgaben zu lösen als ich und du bringst eine vollkommen andere Grundvoraussetzung mit. Sie könnte auch ähnlich sein und trotzdem wirst du etwas anderes daraus machen. Es gibt da kein Besser und Schlechter.

Meine Kindheit hat mich geprägt und ich bin wahrscheinlich eine Scanner-Persönlichkeit, deshalb sowieso nicht einfach gestrickt. Wenn du auf den Link klickst, kannst du lesen, was das ist. Nur früher kannte man das noch nicht. Es gab auch kein Internet und nicht so eine Bandbreite an Möglichkeiten, sich zu informieren, unterstützen und helfen zu lassen. Trotzdem hatte diese Zeit auch wundervolle Vorzüge, die ich heute vermisse. Doch das würde nun wieder das Thema sprengen. So hat nicht nur jeder Mensch unterschiedliche Herausforderungen zu meistern, sondern jedes Zeitalter fordert uns auf seine besondere Weise. Es gibt also in dem Sinne keine gute alte Zeit…

Ich höre jetzt auch mal auf. Es ist alles gesagt. Also, trau dich, ein einzigartiges Individuum zu sein! Und wenn du es nicht kannst, dann steh dazu und lass auch mal Hilfe zu. Schwäche zu zeigen, ist eine Stärke! Du musst nicht alles alleine schaffen! Auch so ein Thema! Das kann ich auch nicht immer und zu jeder Zeit. Auch als Therapeutin brauche ich ab und zu meine Seelenmassagen. Wir sind alle „nur“ Menschen. Wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst sind. Wir sind keine perfekten Maschinen, sondern vollkommen(d) mit all unseren Stärken und Schwächen, für die wir uns nicht schämen brauchen. Wir können uns wechselseitig und füreinander bereichern, denn was der eine nicht kann, kann der andere…

Warum ich das alles mitteile? Weil das Thema „Sag JA zu dir und steh zu dir selbst“ einen sehr hohen Stellenwert in meinen Beratungen einnimmt, sowohl bei Frauen und als auch inzwischen zunehmend bei Männern, die leider immer noch weniger Selbsterfahrung zulassen. Männer, die meine Beratung aufsuchen, erkennen, dass auch sie sich zeigen dürfen, auch mit ihren Schwächen und das sogar müssen, um nicht zu erkranken und sich selbst zu zerstören! Sie möchten, so wie meine weiblichen Kunden und Klienten, im wahrsten Sinne des Wortes Farbe bekennen!

Es gehört zu meinem Beruf, Menschen auf dem Weg, ihre wahre Natur sichtbar zu machen, zu unterstützen und vor allem, ihnen MUT zu MACHEN, authentisch zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen kraftvollen, zugleich leichten und farben-licht-reichen Tag!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Gedanken zu meinem ganz persönlich Erlebten im Jahr 2016

 

ich-darf-immer-das-beste-aus-dem-machen-was-ist

Ihr Lieben,

draußen ist es dunkel und regnerisch. Ich habe gerade etwas Zeit meine Gedanken in Erinnerungen schweifen zu lassen. Puh, das war ein hartes Jahr voller Herausforderungen! Ich möchte Euch ein bisschen davon erzählen, ohne dabei im Jammern zu versumpfen. Schließlich habe ich meinen Weg so gewählt, obgleich ich schon manches Mal denke:

Nein, das habe ich so bestimmt nicht gewollt. Dafür kann ich nichts! Ist das wirklich so? Und wenn ich schon selbst daran beteiligt bin aufgrund meiner Gedankenmuster oder sonstiges, was ich zu meinem Sein beigetragen haben könnte, soll ich mich dann ständig schuldig fühlen und wehklagen, dass ich es hätte besser machen können? Nein, bestimmt nicht, denn zu allen Zeiten, war ich authentisch und ehrlich zu mir und anderen und wenn etwas nicht geklappt hat oder etwas passiert ist, was ich nicht wollte, dann ist das eben so. Ich habe zwar meine Verantwortung zu tragen, aber nicht zu beklagen. Ich darf immer das Beste aus dem machen, was gerade ist.

Weise Worte nicht wahr? Aber wie sieht es in der Realität aus? Oh, was habe ich schon geweint und geschimpft über Auftraggeber, Ärzte und sonstige Menschen, die mir in diesem Jahr begegnet sind und die ich einfach nicht verstehen konnte… Sie mir nicht gut taten, weil sie mir Informationen vor enthielten, nicht von sich aus nach Ursachen forschten, sondern direkt Rezepte ausstellen wollten mit Chemiekeulen, die ich bisher nicht einnahm, jeder etwas anders als Allheilmittel anpries… Ich mir alles selbst erarbeiten musste, alles Mögliche unternahm, was nicht weiter half, immer noch Schmerzen und noch keine wirkungsvolle Heilmethode gefunden habe… Aber irgendwann reicht das, denn das bringt mich ja nicht weiter. Was ich mal wieder bei allem wirklich lernen musste, war und ist Geduld! Immer dran bleiben, weiter suchen, forschen und finden, was mir gut tut, in kleinen Schritten und wenn sich noch so viele Steine in den Weg stellen und die Zeit mir davon zu laufen scheint. Ich warte gerade schon wieder auf Blutwerte und das schon seit sieben Wochen!… Nicht aufgeben, auf meine innere Stimme hören und immer wieder meiner Wahrnehmung vertrauen! Letzteres war stark angeknackst, denn ich fühlte mich immer so jung geblieben und gesund und habe dabei nicht bemerkt, was in meinem Körper vor sich ging. Das war hart für mich und hat mir Angst gemacht. Macht es manches Mal immer noch. Doch irgendwie komme ich mir durch das, was ich in diesem Jahr erlebt habe, auch wieder näher. Ich muss einige vertraute Gewohnheiten aufgeben, andere Ansätze finden, neue Wege gehen, bin ja auch aus alten Bahnen buchstäblich herausgebrochen worden… Ich habe dabei sehr liebe Menschen kennengelernt und neue Sichtweisen. Ist schon alles ganz schön spannend.

Manches Mal breche ich in Tränen aus und verzweifle, weil ich nur noch Angst habe, dass… Dann gibt es wieder Zeiten, in denen ich völlig zuversichtlich bin. Stabil bin ich noch nicht, doch von Natur aus ja ein fröhlicher und quirliger Mensch, so dass ich zumindest nach außen meist den Eindruck erwecke, dass mein Leben voller Genuss, Freude und Leichtigkeit ist, weil ich auf allen Fotos immer so strahle. Zum Glück, denn wenn ich mich mit etwas beschäftige, dass mir am Herzen liegt und mir Freude macht, vergesse ich alle Last. Sie fällt dann regelrecht ab und ich fühle mich wirklich leicht. Gott sei Dank habe ich einen Beruf, der mir das ermöglicht, denn andere zum Strahlen zu bringen und glücklich zu machen, macht mich eben auch glücklich. Das ist mehr wert, als alle Sicherheiten der Welt, weshalb ich auch die sichere und feste Arbeitsstelle Anfang des Jahres nach zwei Monaten wieder gekündigt habe. Ich muss hundertprozentig hinter dem stehen, was ich tue, sonst hat niemand etwas davon. Das war die erste Lektion, die ich in diesem Jahr mal wieder erkennen musste.

Und dann folgten eine Kieferoperation, massive Darmbeschwerden nach Medikamenten und aufgrund von allen möglichen, plötzlich auftretenden Lebensmittelunverträglichkeiten, die Diagnose einer schon sehr fortgeschrittene Osteoporose und mein Wirbelbruch, mit dem am Ostersamstag alles begann. Es war schon der zweite, der zunächst nicht erkannt wurde… Was dieser zu meinem Seelenweg beitragen möchte plus die Ursachen für dieses Zerbrechen, weiß ich noch nicht. Aber ich werde es noch herausfinden, medizinisch und seelisch bin ich noch auf der Suche und auch schon etwas auf der Findung. Und glaube mal, so bald ich Lösungen weiß und positiv gelebte Erfahrungen mit meinen Erkenntnissen gemacht habe, dann teile ich sie mit! Ich erzähle hier nie etwas, was ich selbst nicht erfahren habe. Alle meine Tipps und Gedankenanregungen sind nicht aus irgendwelchen Büchern, wobei diese mir schon mal auf die Sprünge helfen, etwas auszuprobieren. Wenn das dann funktioniert, weiß ich, dass es für mich das Richtige war. Manches lese ich und wandle es für mich ab. Ich höre dabei auf mich. Bücher sind oft „nur“ gute Anreger. Und ich möchte das für dich sein. Heute vielleicht noch nicht zum Thema, Heilung von dem, was ich gerade heilen möchte, aber das kommt noch…

Was ganz wichtig ist, sind die Gedanken! Ich kontrolliere sie wieder sehr verstärkt. Das habe ich nämlich ganz schön vernachlässigt. Wenn ich die Terrassentür morgens aufmache und wieder laut sage: Bah, was für ein widerliches Eklelswetter, sage ich laut: Stopp! Es ist nass und kalt, nicht mehr und nicht weniger! Geh mal so vor! Du wirst ganz schnell bemerken, wie viele Wertungen und die sind nicht immer positiv, du vielem gleich anhängst. All das manifestier sich und wirkt sich entsprechend auf dein Leben aus. Also, ich bin oft richtig geschockt, was mir da alles so in meiner Gedankenwelt auffällt. Es schleifen sich wirklich Muster ein, die wir gar nicht mehr beachten, weil sie so selbstverständlich geworden sind. Gedankenhygiene ist also wirklich wichtig und macht sogar Spaß, denn ich muss manchmal echt schmunzeln, wenn ich mich stoppe.

Es gibt da ein Buch „Ein neues Ich“, das ich gerade lese von Dr. Joe DispenzaDas ist nicht so leicht zu lesen, wie es versprochen wird, aber trotzdem habe ich gute Anregungen erhalten. Ich weiß noch nicht, ob ich diese Meditationen, die dort am Ende beschrieben werden, wirklich mache und vor allem auch durchhalte, aber reizen tun sie mich schon. Die Disziplin dafür muss ich noch aufbringen. Der Autor beschreibt in dem Buch sehr anschaulich, dass physikalisch (Quantenphysik) nachgewiesen ist, wie sich unsere Gedanken in unserem Leben manifestieren, wie wir alte Muster loslassen können und uns im Hier und jetzt unsere Zukunft gedanklich selbst kreieren können und zwar positiv! „Vom Überlebensmodus in den Schöpfermodus gehen“, so nennt Dr. Dispenza das. Interessant nicht wahr? Ich habe in meinem Leben schon so viele Bücher über positives Denken, Wünsche manifestieren und dergleichen mehr gelesen. Doch immer wieder scheine ich wohl in alte Muster zu verfallen, denn vieles wiederholt sich, was ich nicht mehr möchte. Ich mache es also jetzt anders und das richtig gut! Ich versuche es zumindest und glaube an Wunder!  😉

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wundervollen Tag! Lasst es Euch gut gehen und denkt positiv!

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

Wer ist der WICHTIGSTE MENSCH in Deinem Leben?

 

Wer ist der wichtigste Mensch in Deinem Leben?

 

Natürlicherweise erst Mal ich selbst, weil ich jede Sekunde mit mir verbringen muss und wenn ich mich nicht wertschätze und liebe, kann ich das natürlich auch nicht von anderen erwarten.

Ich bin immer ein Vorbild.

Aber so kann, bzw. möchte ich auch nicht immer antworten, indem ich mich an die erste Stelle setze, obwohl das ja notwendig ist. Üblicherweise denke ich nämlich sofort als ersten Impuls an meinen Mann, weil ich ihn liebe und er mich so liebt, wie ich bin. Wir sind Lebens- und Seelengefährten. Dann kommt meine beste und ältere Freundin, die gleichzeitig auch so etwas wie eine Mutter für mich ist und seit 23 Jahren (m)eine Lebensgefährtin. Das ist auch eine Form von Liebe. Meine eigene Mutter habe ich früh verloren.

Doch im Grunde meines Herzens weiß ich, dass meine Liebe zu mir selbst und die damit verbundene Wertschätzung und Selbstachtung die Grundlage für alles ist, was mir im Leben begegnet.

Sobald mich eine Person verunsichert oder wütend macht, dann bin ich in mir selbst zutiefst verunsichert und begegne manchmal auch anderen Menschen so. Wir spiegeln uns ja oft wechselseitig. Es ist völlig natürlich, dass ich mich auch mal abgrenze und auf etwas, das mir nicht gut tut, mit einem scharfen Ton reagiere. Aber letztendlich befriedigt mich es nicht, weil ich dann aus dem Grübeln nicht herauskomme und nicht im Reinen bin. Es wäre auch nicht ehrlich, nur zum Schein Süßholz zu raspeln, wenn mir nicht danach ist. Deshalb ist es sehr wichtig, immer die richtigen Worte zu finden oder die richtige Art sich mitzuteilen, dass einerseits die eigene Betroffenheit zum Ausdruck kommt, aber andererseits auch klar verständlich wird, was ich mir vom anderen wünsche. Manches Mal versteht der Mitmensch mich trotzdem nicht, auch wenn ich alles richtig gemacht zu haben scheine, aber dann ist es nicht mehr meine Aufgabe zu überzeugen, denn ich habe mein Bestes gegeben. Oh, oh, das ist aber manches Mal sehr schwierig, gerade für einen Menschen wie mich, der auch schon mal aus dem Impuls heraus mit Gefühl und ohne Kopf reagiert. Die beiden sollten sich schon absprechen vorher. 😉 Aber auch Schwächen, die jeder Mensch hat, gehören zu mir und darf ich liebevoll annehmen und reflektieren, wenn ich bereit dazu bin. Auch das gehört zur Wichtigkeit und fällt nicht immer leicht.

Mich selbst wichtig zu nehmen mit allem, was ich bin und tue, bedeutet nicht egoistisches Selbstkreisen um die eigene Person, sondern fordert viel Eigenarbeit und Reflexion.

Das bedeutet für mich Selbsterfahrung und Heilung von alten Wunden. Das ist lebenslange Arbeit! Ich kenne keinen Menschen, der nicht in irgendeiner Form seelisch verwundet wurde. Im schlimmsten Fall meldet sich der Körper mit Krankheiten vor allem, wenn diese chronisch werden. Den meisten Menschen ist das gar nicht bewusst. Und es gibt auch genug, die sich sogar schämen, wenn sie sich mit sich selbst auseinandersetzen oder sich gar etwas gönnen. Sie entschuldigen sich dann mit den Worten: „Dem anderen geht es doch viel schlechter als mir. Ich muss doch dankbar sein und ich darf mich nicht so anstellen…“ Dankbar sein ja, aber deshalb darf ich mich trotzdem auch um mich kümmern und nicht nur um andere. Den anderen nützt es wenig, wenn ich selbst auf dem Zahnfleisch gehe. Wenn ich mir ständig über Grenzen gehen lasse, dann bin ich auch anderen kein Vorbild, denn das Gegenüber lernt auch nicht, mit Grenzen angemessen umzugehen – nicht mit meinen und auch nicht mit den eigenen.

Ich könnte jetzt noch viel mehr erzählen, aber das wird dann wieder zu lang und nimmt Dir vielleicht zu viel Zeit. Aber das muss ich doch noch erwähnen: Eine Kundin, die Jahrzehnte lang mit ihrem Vater die Mutter gepflegt hat, zusätzlich selbst ein schwieriges Pflegekind angenommen hat und sich, nachdem die Mutter schon einige Zeit nicht mehr lebt, endlich mit einer Beratung bei mir etwas Gutes gönnen wollte, erzählte mir, dass sie im Auto ein dermaßen schlechtes Gewissen deswegen bekommen hätte und beinahe wieder umgekehrt wäre. Menschen, die als Kind viel Verantwortung und damit eine Schuld aufgebürdet bekamen, sind sehr belastet. Das passiert ja alles im Unterbewusstsein und auch das kennt fast jeder, aber es ist nicht jedem bewusst. Die Kundin war nach der Beratung um einige Schuldbrocken erleichtert…

Übrigens können sich solche seelischen Belastungen später folgendermaßen äußern: Rückenbeschwerden = Last tragen „müssen“; Magen- und Darmprobleme = etwas nicht verdauen „dürfen“; Hautexeme = sich nicht äußern „dürfen“; Bewegungsbeeinträchtigungen jeglicher Art = nicht den eigenen Weg gehen „dürfen“; Unterleibs- und Genitalprobleme = sich selbst verachten „müssen“ und sich und das Leben nicht genießen „dürfen“… So könnte ich noch viele Beispiele aus meiner Praxis schildern. Bei den mit Gänsefüßchen gekennzeichneten Begriffen, handelt es sich übrigens um negative Vorstellungen, die im Unterbewusstsein verankert sind. Diese bedürfen einer heilenden Umkehrung in‘ s Positive wie beispielsweise: „Ja, ich darf mich und mein Leben lieben, respektieren, genießen, erforschen, beachten, beschenken, bereisen, bewegen…, indem ich aktiv dazu beitrage, dass ich meiner Natur (Körper, Geist und Seele) gut tue und damit auch allem anderen…

Erkennst du, wie wichtig die eigene Person und die Liebe zu sich selbst ist, damit wir auch unserer Umwelt mit Liebe und Respekt behandeln können. Wenn das mal nicht gelingt, ist das menschlich, so lange wir in der Reflexion und Auseinandersetzung bleiben. Denn schließlich sind wir vollkommen und nicht perfekt und Vollkommenheit bedeutet, mit allem voll anwesend zu sein – mit unseren Licht- und Schattenseiten!

So und bevor ich es vergesse! Mein besonderer Dank gilt Jürgen Tesch, der mich mit seinen Lebensfragen auf seiner Facebookseite immer wieder inspiriert, auch wenn ich mich schon seit frühester Jugend mit diesen Themen auseinandersetze. Von ihm ist auch die Grafik.

Ganz liebe Grüße

Sabina Boddem

www.farben-reich.com

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Verplante Zeiten

Es gibt Menschen, die können einfach kaum alleine sein. Sie sind unentwegt beschäftigt und geben vor Stress zu haben. Manche haben ihn tatsächlich. Andere wiederum glauben nur im Stress zu sein, weil sie äußerlich gar nicht verplant, aber innerlich gehetzt sind. Erst, wenn sie mit Terminen und den damit verbundenen Verpflichtungen überfrachtet sind, fühlen sie sich lebendig und gebraucht. Sind sie aber mal alleine, dann fallen sie in ein „scheinbar leeres Loch“ und das ist ihnen sehr unangenehm. Sie wissen nichts mit sich anzufangen oder tun Dinge, die schon so stumpfsinnig sind, dass es sie selbst anödet – „sie öden sich selbst an“.

Sie fühlen sich für alles und jeden verantwortlich, denken die Welt könnte sich nicht ohne sie drehen und sehen sich nicht in der Lage zu delegieren. Sie vertrauen auch nicht darauf, dass sich etwas ohne ihr Zutun entwickeln kann und zweifeln zwangsläufig am Können der anderen. Damit geben sie anderen auch nicht die Chance, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sondern sind eher zufrieden, wenn andere von ihnen abhängig sind. Das wiederum bestätigt ihre Meinung, dass sie alles besser machen.

Dann gibt es Spezies, die geben vor im Stress zu sein, um sich interessant zu machen und in der Realität ist der Terminkalender leer. Wäre ja auch nicht schlimm, aber es ist ja in der heutigen Zeit schon Mode, bis zum Umfallen beschäftigt und verausgabt zu sein. „Erst dann ist man hipp.“

Alles schön und gut, wenn die verplanten Menschen sich auch wohl und glücklich fühlen würden. Nein, weit gefehlt, denn sie beklagen ohne Ende die mangelnde Zeit für sich oder für Freunde, laden sich immer mehr Verpflichtungen auf, für die sie ja nichts können, „denn wer soll es denn sonst tun“ und fühlen sich permanent überfordert oder krank.

Dann gibt es auch noch die Artgenossen, die sich im größten Stress, den sie bejammern, zusätzlich Haustiere anschaffen, obwohl ein Angehöriger vorher schon pflegebedürftig war, sie ihrem selbstständigen Partner im Büro helfen, obwohl er sich längst einen Angestellten leisten könnte, die eigenen Kinder, die Enkel, die alte Nachbarin oder der Job schon total stressen und sie vorher schon wussten, was mit dem Hund zusätzlich auf sie zukommt… Puh, allein schon das Lesen dieser Aufzählung löst Stress aus! Aber dann haben diese Unersetzlichen wenigstens nicht nur die Familie oder den Job als Gründe für ihre mangelnde Zeit, denn jetzt können sie auch den Hund nicht mitnehmen oder alleine zu Hause lassen. Sobald jedoch die Kinder flügge werden und die Pflege des Angehörigen auch wegfällt und sie endlich die Zeit für sich haben, deren Mangel sie stets und ständig betonen, werden wieder neue Stressfaktoren geschaffen. Und sie stöhnen dabei ganz fürchterlich, wie ausgepowert sie doch sind, aber sie hätten ja keine andere Wahl, „denn wer soll es denn sonst erledigen“… Diese Menschen sind auch als Mütter permanent gestresst, denn sie lassen ihre Kinder auch nicht mithelfen. Hotel Mama ist angesagt. Wenn ich da an meine Kindheit denke, wo noch fünf Personen am Tisch saßen, da mussten wir alle ran. Jeder hatte seine Aufgaben und wir mussten im Haushalt helfen. Heute lassen die Kinder alles stehen und liegen und Mama räumt ihnen hinterher, wäscht, fährt und macht… Eigenverantwortung lernen? Was ist denn das schon wieder? Und wehe die Kinder haben dann mal eine eigene Wohnung… Ja und von den Männern, die nicht delegieren können und ihre Familie vernachlässigen, könnte ich hier auch eine Menge Beispiele erzählen. Mal abgesehen von den Workaholics beider Geschlechter, ob mit oder ohne Familienanhang, die gehören nämlich auch zu den „Ich-habe-keine-Zeit-Menschen“ und Burnoutkandidaten.

Ich nehme das Gejammer nicht mehr ernst, zumindest bei denen, die den Stress brauchen und sich ihn selbst schaffen. Sie wollen mit ihren Klagen nur zeigen, wie wichtig sie sind und erhalten dann auch noch den Mitleids- und Gutmenschbonus der Umwelt besonders, wenn sie mal schlapp machen und krank werden, was sie aber auch kaum davon abhält, endlich kürzer zu treten. Sei denn sie werden dazu gezwungen, denn die Seele lässt sich das irgendwann nicht mehr gefallen und sendet Botschaften! Die sind leider nicht immer angenehm. Noch nie war Burnout so in aller Munde wie heutzutage. Es ist ja schon beinahe ein Modetrend der Zeit, immer nur in Bewegung und verplant sein zu müssen. Kinder dürfen ja auch schon nicht mehr frei und eigenverantwortlich spielen. Sie erhalten von den Erwachsenen gar keine Gelegenheit mehr dazu, aber nicht weil sie mithelfen müssen, sondern weil die Verantwortlichen alles möglich er-finden, damit der Heranwachsene sich nicht mehr mit sich und seinen Mitmenschen auseinandersetzen kann und auch nicht mehr möchte. Mich wundert das gar nicht, denn der Erwachsene ist, wie schon geschildert, kein Vorbild mehr!

Das Helfersyndrom zeigt sich auch bei den Leuten, die für sich und dafür, ihrer Seele gut zu tun, kein Geld haben, aber für andere Dinge oder für andere Menschen ganz viel ausgeben. Und immer steckt diese Furcht dahinter, mit sich selbst alleine sein, sich mit sich selbst beschäftigen und sich selbst kennen lernen zu müssen. Für mich ist das alles kein Müssen, sondern ein Dürfen!

Natürlich gibt es Zeiten im Leben, da ist der Druck von allen Seiten dermaßen groß, dass es wirklich nicht anders geht, als Augen zu und durch. Das kenne ich selbst nur all zu gut! Da wächst dir die Arbeit über den Kopf und da ist niemand, an den du delegieren könntest. Keiner hilft und du fühlst dich nicht nur alleine gelassen, sondern du bist es auch. Wenn du Glück und Vertrauen hast und offen bist, findet sich dann auch eine Lösung von Seiten, von denen du es am wenigsten erwartet hättest.

Ich spreche jedoch im Artikel nicht von Personen, die gerade wirklich eine sehr stressige Phase im Leben haben, sondern von denjenigen, die sich den Stress unaufhörlich selbst machen und vor sich selbst weglaufen. Und davon gibt es leider immer mehr. Dabei gibt es auch welche, denen es schon zu viel ist, jemanden anrufen zu müssen oder sich gar nicht die Zeit nehmen, auf den AB zu sprechen. Alles muss schnell gehen. Wenn sie mal telefonieren wollen, dann verabreden sie sich vorher dazu. Das geht nicht mehr spontan nach Gefühl, Muße und Lust, sondern nach Plan! Und im Zeitalter von zig Möglichkeiten, sich zu verständigen oder zu verabreden, haben sie entweder keine Zeit dazu oder schaffen das nicht mehr, sobald das Handy nicht vorhanden ist. „Mein Handy war kaputt, deshalb konnte ich mich wochenlang nicht melden…“ „Es gibt sonst ja auch überhaupt keine anderen Möglichkeiten in der heutigen Zeit.“ Also eine blödere Ausrede konnte demjenigen wohl nicht einfallen, obwohl ich glaube, dass so manchem Jugendlichen das tatsächlich ernst ist, denn die Kids sind schon dermaßen abhängig von allem, dass sie völlig überfordert sind, wenn mal etwas nicht so funktioniert wie gewohnt. Mein Gott, was waren wir früher fantasievoll, denn es ging immer irgendwie und das mit nur einem einzigen, feststehenden Telefon weit und breit! Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen.

Weg aus der Verplanung in deine FreiZEIT

Wie steht es mit deiner Zeit?

Was könnte schlimmsten Falls passieren, wenn du mal plötzlich nicht mehr verplant und wirklich eine Zeitlang alleine wärst? Ich meine nicht einsam, denn das ist eine ganz andere Baustelle. Es geht wirklich darum, dass du dir Gedanken machst, was wäre, wenn du dich mal einige Wochen oder Monate nur mit dir selbst beschäftigen müsstest? Horror? Okay, dann beginne doch erst mal mit einer Stunde in der Woche und stocke langsam deine Freizeit auf. Mit Freizeit meine ich nicht die nächsten Terminplanungen, sondern wirklich freie Zeit mit dir alleine! Hast du überhaupt schon mal alleine gelebt oder warst so ganz ohne Beziehung? Nein? Du hast Angst? Dir ist langweilig?… Wie kannst du die Lücken, die du vielleicht schon beinahe süchtig ausgefüllt hast, bloß schließen? Nützt es dir hier etwas, wenn ich dir eine Liste mit Dingen aufzähle, die dich vielleicht erfüllen könnten? Dinge, von denen du es niemals für möglich gehalten hättest, dass sie dich befriedigen könnten im Sinne von „dich zufrieden machen“, dir inneren Frieden schaffen und keine Ersatzbefriedigung, denn die kennst du ja schon zu genüge. Du glaubst gar nicht, was Kleinigkeiten schon bewirken können, dass du Seiten spürst, erlebst und entdeckst, die du vielleicht nicht für möglich gehalten hättest. Gehe mal in der Natur spazieren und betrachte, wie die Sonne die Blätter und Blüten aufleuchten lässt und nehme dabei bewusst die Geräusche und den Geruch um dich herum wahr! Das alleine ist schon ein sinnliches Erlebnis, das viele gar nicht „mehr“ kennen. Dafür gibt es sogar schon teure Workshops, in denen Erwachsene das wieder erlernen. So etwas müsste doch eigentlich selbstverständlich sein oder? Erwachsene müssten dafür den Kindern und Jugendlichen als Vorbild dienen.

Neue Möglichkeiten deiner Erfüllung

Du hast also sehr viele Möglichkeiten, Dich wieder zu entdecken! Finde das alleine heraus, denn ich werde dir absichtlich keine weiteren Vorschläge machen, denn du bist für dich verantwortlich. Du bist nämlich sehr wichtig! Das, was du bist, kann dir nichts und niemand ersetzten. Es ist wunderbar, wenn du eine Familie, gute Freunde und einen tollen Job hast, wenn du gebraucht wirst und du dadurch das Gefühl hast, dass das Leben einen Sinn hat. Das ist alles gesund, wenn du und dein Leben in Balance ist. Zu viel alleine sein und gar nicht gebraucht werden kann sich sehr sinnlos anfühlen und tut natürlich auch nicht gut. Ich empfehle jedoch immer wieder, „stopp“ zu sagen und inne zu halten, egal in welcher Situation du dich befindest. Wenn du dich nicht selbst wertschätzt, sondern deinen Wert immer abhängig von anderen machst, wie sie dich beurteilen, verurteilen, brauchen, lieben, hassen, ablehnen, finden, u. v. m. und dich ausschließlich über diese Reaktionen oder über deine Leistungen und Handlungen in Bezug auf andere Menschen definierst, dann verlierst du dich und deinen Wert aus den Augen.

Vergleiche dich nicht so oft mit anderen. Du darfst dir selbst vertrauen, eigene Interessen und Vorlieben, eine eigene Gefühlswelt, einen eigenen Geschmack, ein eigenes Tempo und Maß, eine eigene Sichtweise und einen individuellen Ausdruck für all das haben. Aber was ist all das? Du hattest bisher ja kaum Zeit darüber nachzudenken? Keine Zeit dich zu beachten? Kennst du dich denn wirklich? Was hat dich davon bisher abgehalten, dich so wie du wirklich bist kennen zu lernen? Denke ruhig mal drüber nach und schreibe das auf. Am besten wie früher mit der Hand auf Papier, denn damit berührst du deine Sinne und das, was du von dir gibst, fließt natürlicher und sichtbarer aus dir heraus, als über technische Geräte. Okay, wenn du es mit Tasten besser kannst, dann mache es so, wie es für dich angenehmer ist. Ich muss zugeben, mein Tagebuch verkümmert auch, weil ich ständig am Laptop schreibe. Aber das, was ich dir hier empfehle, habe ich schon Jahrzehnte lang erprobt und brauche es deshalb kaum noch. Trotzdem kann es gerade für dich, eine interessante Erfahrung sein, mal wieder mit dem Stift zu schreiben, denn hier hast du die Möglichkeit, alles aus dir heraus zu schreien. Groß, klein, krakelig, fest, zart, weich, zackig… All deine Stimmungen werden mit dem Stift auf dem Papier sichtbar, was du mit PC-Tasten nicht erreichen kannst. Macht Spaß, echt!

Gefühle zulassen und bei dir ankommen

Je näher du dir selbst kommst, begegnest du auch Gefühlen, die du unterdrückt und mehr oder weniger verdrängt hast. Tränen können fließen. Aber was kann passieren? Lass es zu und raus! Vielleicht sind es sogar ausschließlich Freudentränen. Wann hast du eigentlich das letzte Mal geweint? Kannst du überhaupt weinen? Das sind alles Gefühle, die für mich so selbstverständlich sind und ich bin immer wieder erstaunt, dass das für andere oft gar nicht so ist. So fallen mir noch mehr Gefühle ein, die hochkommen könnten, wenn du ihnen die Chance zum Ausdruck geben würdest. Du wirst dich wundern, wie viel in dir steckt und das ist großartig, wundervoll und unvergleichbar! Sei es dir wert! Wenn du bemerkst, dass sich in dir schon einiges bewegt hat und du aber nicht weißt, wohin mit all dem, was du da plötzlich zugelassen hast, dann gehe den nächsten Schritt und vertraue. Du wirst Menschen finden, die dir wirklich aktiv zuhören, die dich begleiten und unterstützen. Du wirst vielleicht auch von einigen Abschied nehmen, weil du merkst, dass du dich verändert hast. Das, was vorher noch gepasst hat, trennt sich vielleicht von deinem individuellen Weg. Es macht dich nicht einsam, auch wenn du anfangs das Gefühl hast, dass es so ist. Vertraue, denn du wirst Neues in dein Leben ziehen, das echt und innig ist, das dir mehr entspricht, deiner inneren Wirklichkeit und nicht dem, wovon du bisher geglaubt hast, dass es deine Bestimmung war. In dem Moment, in dem du dir innerlich nahe bist und dich wirklich kennst und liebst, weil du dich reich fühlst, ziehst du auch echte Liebe, Nähe und Reichtum (der muss nicht materiell sein) von außen an und das hat nichts mit Abhängigkeit zu tun. Wenn du dich ganz und komplett fühlst so wie du bist, reich und erfüllt, dann brauchst du auch weniger Ersatz von außen.

Meine Kunden erzählen mir nicht selten von völligen Zusammenbrüchen, die sie buchstäblich in die Knie zwingen. Plötzlich ist alles anders und sie müssen einiges in ihrem Leben neu sortieren. Das ist meist mit Verlusten auf allen Ebenen verbunden. Krankheit, Job-, Geld-, Partnerverlust und das manches Mal in Folge. Die ganze Existenz steht Kopf. Das Schicksal fordert sie heraus, alles nacheinander los zu lassen. Sie gestehen sich mit der Zeit ein, dass sie zu lange mit dem Alleinsein gewartet haben. Und jetzt dürfen sie sich mit sich selbst auseinander setzen. Einige haben eine Therapie angefangen oder waren schon in einer Kur. Aber von allen, die bei mir in der Beratung sitzen, kann ich berichten, dass sie im Grunde genommen dankbar sind für ihre Veränderung und positive Weiterentwicklung, weil sie das als Chance genutzt und sich vor allem Hilfe gesucht haben. Sie sitzen auch bei mir und sagen strahlend: „So und jetzt bin ich wichtig! Jetzt bin ich dran! Über meine innere Schönheit habe in der Therapie oder in der Kur einiges erfahren und bei Ihnen möchte ich lernen, diese sichtbar zu machen und zu leben!“

Es gab schlimme Zeiten in meinem Leben, in denen ich wirklich gezwungen wurde, mir einen Sinn zu geben, indem ich einfach nur wusste, dass ich lebe. Ich war so tief unten in der Sinnkrise, dass es nur noch diesen einen Grund geben konnte. Die Dankbarkeit dafür und alles, was darauf noch an positivem Empfinden und Bewusstsein folgte, musste ich auch erst begreifen lernen.

Das Leben macht einen Sinn, weil ich lebe! Das ist der eigentliche Sinn und Ausgangspunkt für meinen Weg durch mein Dasein. Ich bin auch ein Mensch mit Verlustängsten und dergleichen. Aber wie ich damit umgehe und ob ich diesen ausgeliefert bin, ist abhängig davon, wie stabil meine Wurzeln sind, also mein Ur-Vertauen. Für dessen Stärkung führt gar kein Weg daran vorbei, dass ich wirklich bei mir ankomme und heile, denn ich möchte dauerhaft gesund sein und bleiben. Dieser Weg ist spannend und lohnt sich!

In diesem Sinne alles Liebe auf deinem Weg zu deiner Zeit!

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Lasse Dich nicht verbiegen,

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