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Frohe Weihnachtswünsche aus dem FarbenReich

Licht- und liebevolle Weihnachtstage und eine besinnliche Zeit

wünscht Euch von ganzem Herzen

 Sabina Boddem

DANKE

an dieser Stelle für das Licht und die Liebe, die ich von all denjenigen erhalten habe, die meine Beiträge lesen oder zu mir in die Beratung kamen, die mir so viel Anerkennung und Vertrauen mitgeteilt haben, sowohl persönlich, als auch hier in den Kommentaren oder in persönlichen Nachrichten. Aber auch ein Dankeschön an die stillen Leser und überhaupt an alle Menschen, die meinen Weg kreuzten und mich mit ihrem Sein bereichert haben.

 

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Allgemeines, Artikel, Kreative Selbsterfahrung, KUNTERBUNTE THEMEN

Spinne deine Träume und lebe deine Spinnereien!

„Spinn nicht rum!“ mahnten mich meine Eltern. Mal abgesehen davon, dass ich eine Tagträumerin war, die schon als Kind ihren Freiraum zum Alleinsein brauchte. In einer Ganztagsschule oder in einer Kindertagesstätte, so wie es sie heute gibt, wäre ich buchstäblich wahnsinnig geworden. Ich habe mich auch mit Gräsern, Bäumen und Insekten unterhalten. Das nur mal am Rande. Spinnen war und ist bei den meisten Menschen mit etwas Negativem verbunden, also eher mit „dummes Zeug reden“ oder „die Unwahrheit ausdrücken“. Dabei hat das Spinnen auch etwas von Träume spinnen. Und auch Träumen scheint aus der Mode gekommen zu sein. Es gibt kaum noch Freiräume dafür. Also wird es Zeit, dass wir wieder lernen, uns diese Räume zu schaffen und mit Träumen zu füllen.

Wie schön, wenn wir unsere Traumgespinste mal zulassen.

Meistens zerbrechen sie doch an der Realität. Manche haben sogar Furcht, ihre Träume zu spinnen, weil sie nicht enttäuscht werden wollen. „Hat doch eh keinen Sinn,“ und schon hat es sich ausgeträumt. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Spinnereien immer wieder zu visualisieren und ihnen einen kreativen Ausdruck zu verleihen, damit all unsere Bilder, auch wenn sie noch so unrealistisch scheinen, zum rechten Zeitpunkt eine lebbare Gestalt annehmen und in die Realität umgewandelt werden können. Mir als künstlerisch kreativer Mensch ist der Weg vom Spinnen (Träumen) über das Weben ((kreativem Tun) zum realen Handeln (Leben) vertraut, frei nach dem Motto „Spinne deine Träume und lebe deine Spinnereien!“. Das musste ich in meinem Leben immer wieder beherzigen, damit meine Fantasien und mein Mut nicht ständig durch den Druck des Alltags blockiert wurden und das Kind in mir, das an den Zauber glaubte, auch leben durfte. Die Beachtung des inneren Kindes ist für jeden Erwachsenen von Bedeutung, damit er offen bleibt für Neues, für Träume und Sehnsüchte und letztendlich den Weg seiner Bestimmung gegen darf. Wer wird schon auf Dauer gerne fremdbestimmt? Das macht nur krank.

Gerade jetzt beginnt eine Zeit, die sich hervorragend zum Träumespinnen eignet.

Draußen werden die Tage kürzer und das Bedürfnis nach Rückzug in die Gemütlichkeit unseres Zuhauses verstärkt sich. Kerzen, Düfte, ruhige Musik oder Stille können eine behagliche Atmosphäre schaffen, um sich mal ganz fallen zu lassen und zu träumen. Eine Einladung zum Spinnen! Sich Zeit geben für Träume, sie in Gedanken ausmalen, sie einfach fließen zu lassen, sie auf Papier sichtbar machen mit vielen bunten Farben oder sie aufzuschreiben. Hach, es gibt so viele Möglichkeiten, mal alles um sich herum zu vergessen und sich wieder mal sich selbst zu widmen. Kein Internet, kein Handy, keine Reizüberflutung und Ablenkung von außen, sondern sich einfach selbst hingeben! Herrlich! Das ist doch wirklich das Feine an den dunklen Jahreszeiten, in denen in unserer Fantasie alles geboren werden darf, was im Frühling dann an’s Tageslicht drängen kann. Traumspinnerei hat also auch etwas mit Säen zu tun. Wenn wir alle Energien auf das ausrichten, was uns wirklich glücklich macht, dann haben wir eher die Chance, dass sich das, was wir spinnen, auch manifestiert und zur greifbaren Ernte wird. Warum sich nicht mit Schönem befassen, mit dem, was uns gut tut? Schlecht und negativ denken nützt uns doch wirklich überhaupt nichts.

Richte dir deine Traumzeit ein, die du nutzen darfst für deine innigsten Wünsche.

Du darfst sie dir ausdenken, in Gedanken ausmalen, sie malen, tanzen, aufschreiben, aufkleben, formen, modellieren. Es gibt viele Arten und Weisen, einfach mal wieder ein Kind zu sein, das Freude hat im Hier und Jetzt einfach etwas zu spinnen (spielen, fantasieren, träumen…). Ohne Sinn UnSinn machen, fühlen, sich gehen lassen und alles andere sein lassen. Oder einfach in die Stille gehen, ohne Druck und Zwang, dass etwas dabei herauskommen muss, eben abschalten, meditieren, lauschen, was da ist und wenn es sich erst Mal vielleicht sehr leer anfühlt. Auch das darf sein, also bitte nicht erschrecken, wenn du gar nichts in dir spürst, siehst, findest… Sich der Langeweile hingeben. Ja, eine lange Weile haben und dabei nicht aufgeben. Wer kann das heutzutage noch aushalten? Jede Sekunde wird mit Reizen aus dem Handy oder dem Laptop gefüllt, sobald wir auf irgendetwas warten müssen oder in der Bahn von A nach B fahren. Wer träumt denn wirklich noch vor sich hin oder nimmt das wahr, was tatsächlich vorhanden ist. Ich mache das oft, während um mich herum die meisten Leute nur Augen für ihr Handy haben. Die meisten müssen sogar mehrere Sachen gleichzeitig tun. Sie stehen auf dem Stepper im Fitnessstudio mit Kopfhörern aus denen die Musik so laut dringt, dass ich sie auch hören kann und gleichzeitig lesen sie ein Buch oder schauen zwischendurch diese Videofilme vor ihrer Nase! Also ich kreiere auf dem Stepper sehr oft in meinem Kopf einen neuen Blogartikel oder male mir sonstwas aus. Ich werde durch die Eintönigkeit des Steppens sogar dazu „gezwungen“ nichts anderes zu tun, als mich meinen Bewegungen bewusst hinzugeben, auf meinen Körper zu lauschen und zu spüren, was da aufgrund der Bewegungen in mir abgeht und gleichzeitig fließen die Gedanken, ziehen an mir vorbei oder bleiben hängen… Aber einige um mich herum scheinen einfach eine Übung runterzureißen, um möglichst viele Kalorien abzustrampeln, dabei überhaupt nicht mehr wahrzunehmen, wie ihre Haltung ist, ob oder wie ihnen die Bewegung gut tut, was sie mit ihnen macht… All das scheint für einige gar nicht wichtig zu sein. Letztens war ich im Fitnessstudio und eine Frau redete ununterbrochen mit extrem lauter Stimme ohne Punkt und Komma mit einem Typ, der neben ihrem Gerät stand. Sie steppte und steppte und ihr Mundwerk bewegte sich synchron zu ihren kurzen hektischen Bewegungen. Was sie da eigentlich mit sich machte, war ihr mit Sicherheit nicht bewusst, denn das würde ja eine Beschäftigung mit sich selbst fordern und das war ihr zu langweilig!

Die Voraussetzung für unsere Traumspinnereien ist also ein Bei-sich-Ankommen und das sogar so sehr, dass wir alles um uns herum ausblenden und wirklich ganz bei uns sind!

Ihr glaubt gar nicht, wie dann die Zeit vergehen kann. Träume spinnen lässt sich üben. Wenn es irgendwann mal zur lieb gewonnenen Gewohnheit geworden ist, dann gibt es keine Langeweile mehr. Und man braucht weder Alkohol, noch sonstige Drogen dafür, wie einige vielleicht annehmen.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Spinnen! Also, spinn ruhig rum und fange deine Träume in deinem eigenen Netz auf. Und dann lasse dich überraschen von der Magie deines ganz persönlichen Zaubergarns, mit dem du dein Leben selbst gestalten darfst.

Sabina Boddem

aus dem FarbenReich

EIGEN-ART-POESIE, Weihnachts- und Winterträume

Adventszeit – Zeit zum Träumen

 

Nimm dir ZEIT 

für Gemütlichkeit,

für alles, was dich nicht stresst,

für das, was dich zur RUHE kommen lässt,

Zeit für Dinge, die dir wirklich gut tun,

Zeit einfach mal auszuruh’n,

Zeit zum DaSEIN

zum Träumen im warmen Lichterschein…

 

Ich wünsche dir 

eine wundervolle ADVENTSZEIT, Zeit für BeSINNlichkeit

aus dem Farbenreich.

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Ich habe heute Lust mal auf Winterschlaf ;-)

Kennt Ihr das auch, das Bedürfnis in den Winterschlaf zu gehen und erst wieder raus zu kommen, wenn der Frühling da ist? So geht es mir gerade. Jedes Jahr könnten der Januar und Februar für mich ausfallen, denn das sind meine unkreativsten Monate. So war das schon früher in meinem ersten Studium, wenn ich da verzweifelt versuchte, neue Themen zu finden und Kollektionen zu entwerfen. Neue Themen für meinen Blog sind zur Zeit auch nicht in Sicht. In meiner freien Zeit möchte ich am liebsten schlafen, doch zu früh schlafen geht auch nicht, denn dann liege ich ja nachts wach. Mir ist es zu kalt, ich sehne mich nach Helligkeit und Sonne, weil ich die Sommerhitze liebe. Also, spazieren gehen bäh, lesen bäh, fotografieren bäh, weil Wetter meist bäh, Klavier spielen bäh…

Das bedeutet, einfach diesen Winterblues zulassen, schöne Musik hören, träumen, was Leckeres kochen und mich auf meine Kunden freuen, die hoffentlich nicht die Bähphase haben. So wie es aussieht nicht, denn in den letzten Tagen kamen nach einer kleinen Winterpause nach den Feiertagen endlich wieder viele Buchungen rein. Das freut mich natürlich sehr, denn zu Beratungen habe ich immer Lust. Wenn ich wieder richtig loslegen kann, verschwindet auch meine Bähphase, denn das eine bedingt das andere ja auch mit. Und diese eintönige Jahreszeit lädt ja auch dazu ein, Stille und Regungslosigkeit auszuhalten, was uns Menschen oft immer wieder schwer fällt. Die Natur draußen tut das auch und gerade ich weise ja immer wieder drauf hin, dass wir ja auch Natur sind und Kraft für den Neubeginn tanken müssen. Meine Kunden bereiten sich mit einer Beratung bei mir auf ihren persönlichen Neubeginn vor, den sie dann im Frühjahr mit der ganzen Schönheit sichtbar präsentieren können.

So, dann lasst es Euch gut gehen, mit oder ohne Winterschlaf und freut Euch auf alles, was JETZT im Verborgenen da ist und sich bald sichtbar entfalten wird. Ich mache das auch so.

Bis bald und liebe Grüße

Eure Sabina Boddem

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Duftend, warm, gemütlich

und sinnlich, das ist für mich die Adventszeit.

 

Farbenreich, warme und sinnliche Farbtöne, Orange, Zimt, Nelken, Adventszeit, duftend, warm, gemütlich

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Bin ich sinnlich? Was bedeutet eigentlich Sinnlichkeit? – Anregungen und Tipps

Was bedeutet eigentlich für dich Sinnlichkeit? Wen bezeichnest du als sinnlich? Was macht für dich einen sinnlichen Menschen aus? Welche Wirkung hat jemand, der sinnlich ist, auf dich? Und, falls du dich nicht als sinnlich betrachten solltest oder dich nicht sinnlich empfindest, möchtest du es nicht offen oder insgeheim doch sein?

Also zunächst einmal steckt in dem Wort Sinnlichkeit ein ganz bedeutender Begriff, nämlich Sinn. So habe ich einmal darüber nachgedacht, was das für mich bedeutet und wer oder was für mich sinnlich ist:

Ein sinnlicher Mensch empfindet und betrachtet mit allen Sinnen (sehen, riechen, schmecken, tasten, fühlen) sich und seine Umwelt. Die Voraussetzung ist eine aufmerksame Selbstwahrnehmung und Be-Achtung und die Wahrnehmung und Beachtung der Umwelt. Der Motor dafür ist, Neugier, Freude, Lust, Offenheit, Hingabe, Sensibilität, Vertrauen, Dankbarkeit und Anerkennung. Die Grundlage wiederum dazu ist Zeit, Liebe und Wertschätzung. Wenn ich von etwas den Wert schätze, dann hat dieses Etwas einen SINN und es macht Sinn, etwas zu tun und in Bewegung zu bringen! Ich bewege mich auf etwas oder auf jemanden zu und befasse mich damit. Das macht Lebendigkeit aus.

Wie steht es mit dir selbst und deiner Eigenwahrnehmung? Wie gehst du mit dir, deinem Inneren und deinem Äußeren um? Lässt du deine wahren Gefühle, Bedürfnisse und Herzenswünsche zu? Wie steht es mit deiner Selbstbestimmung? Stimmt sie mit dir überein oder ist sie eher fremdbestimmt?

Ganzheitliche Farb- und Stilberatung, Persönlichkeitsberatung, Sabina Boddem, FarbenreichEigenliebe, Selbstachtung, Offenheit, Neugier, Lust auf uns selbst, Hingabe, Vertrauen, Sensibilität, Anerkennung, Wertschätzung und damit verbundene Sinn-Findung beginnt erst mal bei uns selbst. Gefühle wertzuschätzen egal, ob sie sich angenehm oder unangenehm anfühlen, sie zuzulassen, das ist schon mal ein wichtiger Schritt, um zu erkennen, was du im Wesentlichen wirklich möchtest, wer du bist und, was dir gut tut. Du findest auf diese Weise bald heraus, dass du ein Schatz bist und es Sinn macht, deinen Wert zu schätzen und dich wahrzunehmen mit allen Sinnen. Gefällt dir das? Nein? Dann schaue und spüre genau hin, warum es dir nicht gefällt. Ist das wirklich deine Meinung und dein Gefühl oder entspricht das eher dem, was von außen kommt und dir sagt, was dir gefallen soll, was du zu tun oder zu lassen hast? Wie gehst du mit etwas um, was du liebst oder wertschätzt? Im entwicklungsfördernden Sinne doch so, dass es sich für dich, den Anderen oder das Andere angenehm anfühlt. Oder?

Wenn ich mich liebe und kenne, sowohl mein Inneres und als auch mein Äußeres und herausgefunden habe, was mir entspricht, meiner Seele, meinem Wesen und mir selbst vertraue, dann entsteht das Bedürfnis, mich zu zeigen, wie ich bin, mich dementsprechend zu präsentieren. Ja, ich mache mich zu einem Präsent = Geschenk des Lebens, dass auch andere Menschen, mich mit allen Sinnen gerne wahrnehmen möchten. Klar mag der eine mich mehr, der andere weniger und manch einer mag mich gar nicht mit meiner Art und Weise, wie ich mich gebe, kleide, schmücke oder wie ich rieche, aber das ist auch nicht das, was ich meine. Es ist vielmehr so, dass wenn ich stimmig mit mir bin, ich Menschen in mein Leben ziehe, die stimmig sind mit mir. Und, wenn sie es mal nicht sind, dann darf ich mich fragen, was das mit mir zu tun hat, anstatt die Verantwortung immer an andere abzugeben und diese zu verurteilen, dass sie mich nicht verstehen oder nicht gut zu mir sind. Ich begreife Zusammenhänge zwischen mir und meiner Umwelt und lerne mich durch die Erfahrungen im Versuchen und auch mich mal ver-irren und mich zu ent-täuschen immer besser kennen. Alles, was mir begegnet macht einen Sinn und oft ist es doch so, dass ich mir genau das, was mich am anderen stört, mir selbst wünsche, verweigere oder auch ablehne. Und niemand kann es allen recht machen, denn was mir gut tut, mag der andere nicht und umgekehrt.

Farben und Wohnen, Farb- und Stilberatung, Sabina Boddem, FarbenreichAlso fängt Sinnlichkeit erst Mal bei mir an. Wichtig ist immer bei allem, dass ich mir die Zeit auch wert bin. Wenn ich mich wertschätze, dann gehe ich noch einen Schritt weiter. Ich möchte auch so leben, dass ich mich wohlfühle und pflege und schmücke nicht nur mein Inneres und Äußeres, sondern auch meine Umgebung. Ich nehme sie mit allen Sinnen wahr und gestalte sie entsprechend sinnlich, dass ich mich dort wohlfühlen kann. Mein Zuhause wird zu einem Ort der Sinnlichkeit und zwar jeder Raum, nicht nur das Wohnzimmer! Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken … alles bekommt Be-Achtung und Be-Deutung. Viele Menschen und ihre Umgebung funktionieren nur. So sehen sie selbst aus und so sieht auch ihr Umfeld aus! Sie leben nicht mit allen Sinnen und sehen auch keinen Sinn darin.

Eine weitere Frage ist, wie gehst du mit alltäglichen Dingen und Situationen um? Zelebrierst du dein Leben? Oder wenn, dann nur für andere?

Beispiele: Machst du dich nur für andere schön oder brauchst immer nur einen besonderen Anlass? Wie deckst du deinen Tisch? Schnell, schnell oder steht da eine Kerze drauf, die du auch schnell mal anzünden kannst?

Ist alles eine Frage der Bewertung und nicht der Zeit, denn machst du es dir auch gemütlich und achtest auf Sinnlichkeit, wenn du Zeit hast? Wenn ich abends Fernsehen gucke, habe ich immer Kerzen an und die Umgebung ist liebevoll gestaltet. Erzähle mir nicht, dass du kleine Kinder hast und es deshalb bei dir nicht gemütlich oder ordentlich sein kann. Das ist eine Ausrede! Ich spreche aus Erfahrung, denn ich hatte meinen Wohn- und Arbeitsplatz auch mit kleinen Kindern immer sinnlich-gemütlich und liebevoll gestaltet. Es ist natürlich ein Mehraufwand, ein Kind zur Wertschätzung seiner Umgebung zu sensibilisieren. Auch da, wo kleine Kinder spielen, muss es nicht zwangsläufig chaotisch aussehen, wie es häufig der Fall ist. Auch hier habe ich in der Zeit, als ich noch als Pädagogin in sozialen Einrichtungen arbeitete, immer mitgestaltet und die Eltern kamen aus dem Staunen nicht heraus, wozu „ihre“ kleinen Kinder fähig waren, (auch mit der Fensterbankdeko = bunte Glasflaschen zu spielen), wenn wir sie zur Sinnlichkeit und Wertschätzung anleiten. Kinder sind sehr sensibel für eine sinnliche Atmosphäre der Wertschätzung und lieben Schönheit. Sie machen nicht zwangsläufig alles kaputt! Im Gegenteil, denn sie spielen kreativ und mit viel Fantasie mit Gegenständen, die ihnen heutzutage sehr oft unnatürlich aus dem Weg geräumt werden. Kinder sind es gar nicht mehr gewöhnt, ihre Umgebung zu begreifen oder diese Umgebung ist oft dermaßen unsinn-lich, dass sie diese gar nicht wertschätzen können und zwangsläufig zum Unsinn machen angeregt werden! Stattdessen bekommen sie künstliche Tastspiele oder Computer zur Sinnesförderung. Und die Schreibschrift stirbt auch aus! Wir Erwachsenen sind ihre Vor-Bilder! Denk ruhig mal drüber nach!

Farb- und Stilberatung - Farbenreich - Sabina BoddemGehe ich noch einen Schritt weiter, so betrachte ich beispielsweise den Balkon, den Garten, den Hausflur, die Straße, den Wegesrand, die Geschäfte, andere Menschen … ganz und gar sinnlich. Das, was ich selbst mitgestalten darf, gestalte ich sinnlich. Und das, was mir begegnet, kann ich mit sinnlichen Augen betrachten und auch mit meinen anderen Sinnen ganz und gar wahrnehmen. Ich bin aufmerksam! Aufgrund dieser offenen Art und Weise durch das Leben zu gehen, bekomme ich ein Gefühl für Details und erhalte An-Regungen, die mich reizen. Auch hier stelle ich aufgrund meiner Selbsterfahrung, Selbstkenntnis und Selbstannahme schnell fest, was mir gut tut und was nicht. Ich sensibilisiere mich für meine Sinne und sehe auch den Sinn und die Zusammenhänge in allem und jedem und ich emp-finde mich in allem und jedem als ein Teil, auf das ich zugehen darf, um es näher zu betrachten oder es zu lassen und mich zu distanzieren. Wenn mir das mal nicht möglich ist, dann gebe ich mir die Chance, auch hier das Positive zu erkennen. Wenn ich beispielsweise mit meiner Kamera unterwegs bin, dann gelingt es mir oft, an einem Klumpen Dreck, einem zerknüllten Papier, einer Wolke, einem Baum etwas zu erkennen, wo die meisten achtlos dran vorbeigehen würden. Und durch diese Augen gesehen und auch mit allen meinen anderen Sinnen empfunden entstehen meine Bilder, mein persönlicher Selbstausdruck und meine ganz individuelle sinnliche Eigen-Art! Jeder hat diese Möglichkeiten! Auch DU!

Oft liegen die schönen Dinge im Detail. Ich muss sie nur erkennen und immer gehört dazu die Offenheit, Neugier, die Hingabe, die Sensibilisierung, die Lust, die Freude… Und das bedeutet LEBENdigkeit und SINNlichkeit, in allem einen Sinn zu erkennen und das Leben mit allen Sinnen nicht nur wahrzunehmen, sondern es zu so gestalten, dass es zu einem SinnesGENUSS wird!

Wann hast du dir zum letzten Mal Zeit für dich genommen? Wann hast du dir zum letzten Mal mit sinnlichen Augen deine Räume betrachtet, in denen du lebst? Funktionierst du noch oder lebst du schon? Was macht für dich Sinn? Bist du sinnlich? Woher beziehst du deine An-Regungen? Denk mal drüber nach?

Ich schreibe das, weil es ein ganz elementares Thema in meinen Beratungen ist. Sinnlichkeit ist oft mit Angst besetzt, gerade bei Frauen. Sinnlichkeit wird oft nur mit Sexualität verbunden und mit Angst vor Verletzung, Angst sich zu zeigen, Angst vor Schönheit, Angst vor Offenheit, Angst vor Missachtung … Angst engt uns aber ein! Es nützt nichts, andere zu bewundern oder gar zu beneiden und sich selbst zu beengen oder zu sagen: „Ach, das werde ich nie sein. Das bin ich nicht. Das sind die anderen. Ich bin nicht schön. Ich bin …“

Hand auf’s Herz, jeder Mensch möchte sinnlich sein, denn ein sinnlicher Mensch hat eine positive Ausstrahlung, geht offen mit allen Sinnen durch das Leben und erkennt in allem den SINN. Er beachtet auch die Schatten und deshalb weiß er das Licht zu schätzen. Er ist auch fähig mit all seinen Sinnen zu verweilen und zu genießen.

Und jetzt bist du dran! Beginne mit kleinen Schritten! Klick auf den Link zu „Sei lieb zu dir und gönn dir mal wieder was!“

Eine wundervolle Nebenwirkung hat die Sinnlichkeit auch noch: Es sind die Glücksgefühle! 🙂

Ich wünsche dir ganz viel Lust und Freude an deiner individuellen Sinnlichkeit!

Herzlichst

Sabina

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