KUNTERBUNTE THEMEN, Wenn ich musiziere

Sanfte und warme Berührungen – Intuitives Harfenspiel von Sabina Boddem

Hallo Ihr Lieben,

Lust auf ein bisschen Träumen und Entspannen?

Immer, wenn „Intuitives Harfenspiel“ an meinen Stücken steht, handelt es sich um kein fertiges Musikstück, sondern das sind völlig spontane und freie Momentaufnahmen, sofort aufgenommen und völlig unzensiert präsentiert. Die Melodie entsteht also während des Spielens und du hörst sie so, wie sie gerade intuitiv entstanden ist.

Viel Freude und Wärme beim Zuhören!
Sabina Boddem aus dem FarbenReich

„Ich bete um Heilung
und es sind Umarmungen für alle Ängste,
damit sie Wärme spüren und sich wandeln
in Glauben, Vertrauen, Liebe, Hoffnung und Behütet-Sein…“

 

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Ich spiele „Nostalgie“ von Wolfgang Kerscher an meiner Harfe

Huhu Ihr Lieben,

puh, dieses Stück hat mich echt geschafft. Zuerst dachte ich, dass es so einfach sei. Aber Pustekuchen! Ich habe zwei Wochen geübt, um das so hinzubekommen. Und wenn dann die Kamera mitläuft, ist alles vorbei. Ich hatte ca. 100 abgebrochene Videos auf meinem Handy. Als ich es dann endlich gepackt hatte, schlich sich doch noch ein Fehlerteufelchen ein und hängte sich im letzten Moment an die falsche Saite. Aber ich habe es trotzdem dabei belassen, besser kann ich es eben nicht.

Nun wünsche ich Euch eine entspannte kleine Pause zum Hören und Träumen.

Herzlichst

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

P.S.: Für alle Musizierenden, die Noten zu dem Stück von Wolfgang Kerscher gibt es im Glissando Verlag käuflich zu erwerben. Auf der Webseite Glissando – Fachzentrum für Harfen könnt Ihr Euch auch die schönen Musikinstrumente anschauen.

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Einen musikalischen Gruß mit ein paar Harfenklängen zum Abend

Huhu, Ihr Lieben,

heute mal ein bisschen Musik von mir intuitiv drauf losgelegt. Das mache ich am liebsten.

Herzliche und beschwingte Grüße 😘

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

 

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Blütenzauber – Harfenimprovisation von Sabina Boddem

Ihr Lieben,

wer dem Blog schon etwas länger folgt weiß, dass ich letztes Jahr im Juni begonnen habe, Hakenharfe zu spielen. In den ersten Monaten habe ich mir mit Hilfe von Videos im Internet vieles selbst beigebracht. Seit Januar habe ich auch Unterricht. Ich liebe es nach wie vor zu improvisieren, frei nach Gefühl und intuitiv und löse mich gerne von Noten.

Heute kommt also die Premiere, was bedeutet, dass ich mal was von meinen Harfenimprovisationen hier und auch auf YouTube veröffentliche! 🎼🎶🎵 💚 Mein Mann hat eine Audioaufnahme gemacht, als ich mit einer Harfenfreundin am Ostersonntag musiziert habe. Wir saßen bei uns auf der Terrasse, sie an der kleinen Reiseharfe und ich an der großen Harfe, die Morgensonne schien und die Vögel zwitscherten dazu. Herrliche Atmosphäre! 🌷🌞 Wir spielten gemeinsam eine freie Improvisation, die ich mir ausgedacht habe. Sie basiert auf einigen Grundakkorden und dazu kann man herrlich miteinander oder alleine improvisieren, wenn einer nur die Grundakkorde spielt. 

Ich habe das ganze mit unseren zauberhaften Terrassenblumen zu einem Film verarbeitet, damit Ihr unser Harfenspiel auch hören könnt. Es ist nicht ganz fehlerfrei, also nicht immer völlig harmonisch, aber ich bin stolz auf uns, weil wir wirklich völlig frei und spontan zum ersten Mal miteinander Harfe spielten. Ich habe das Stück Blütenzauber genannt.

Viel Freude daran! 😘

Eure Sabina Boddem

 

 

 

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Auf HaRfenrundfahrt in Süddeutschland

Ihr Lieben,

ja, Ihr habt richtig gelesen. Es war keine Hafen-, sondern eine Harfenrundfahrt. 😀 Wer meinem Blog schon etwas länger folgt weiß, dass ich mir vor etwas über drei Monaten eine kleine 26 saitige Reiseharfe angeschafft habe. Es hat mich so sehr gepackt, dass ich inzwischen schon einiges spielen kann. Ich habe mir das selbst beigebracht, denn im Internet gibt es einige YouTube-Videos, mit denen man das ganz gut autodidaktisch kann. Inzwischen erhalte ich jedoch professionellen Unterricht. Am Donnerstag habe ich meine zweite Stunde.

Doch zurück zu meiner Suche nach einer größeren Harfe. Ich hatte bereits in den Niederlanden in einigen Harfengeschäften schon viele Instrumente ausprobiert, aber keines konnte mich so richtig überzeugen, zumal ich wusste, dass da ja noch einige Termine bei Harfenbauer in Süddeutschland anstanden. Und diese haben wir in der letzten Woche wahrgenommen.

Wir waren zuerst bei Glissando, bei der Harfenbauerin Bernadette Kerscher, wo ich mich in die schöne Beryll aus Kirschholz (34 Carbonsaiten) verliebte. Aber ich hatte ja noch einige andere zu besuchen. Also ließ ich mir die Harfe reservieren. Dann fuhren wir noch am gleichen Tag zu Artefakt von Klaus Regelsberger, der in der Nähe seine Werkstatt hat. Am nächsten Tag ging es dann zu Jonathan Dentler und zur Klangwerkstatt.

Bei Jonathan entdeckte ich dann die zunächst perfekte Harfe für mich. Seine Corvin ist leicht vom Gewicht, aus meinem Lieblingsmaterial Kirschholz, hat eine ausgefallene hübsche Form, aber leider einen eckigen Klangkörper, was aber bei diesem Modell nicht störend ist und sie klingt wunderschön. Sie hat nicht so große Saitenabstände, wie die Beryll und weniger Saitenspannung. Die 34 Saiten sind aus Carbon und Neylon. Also alles für mich vertraut und deshalb auch relativ einfach zu spielen. Meine Entscheidung war zunächst gefallen. Einziger Haken, sie musste für mich noch gebaut werden und das hätte bis April gedauert. So lange hätte ich jedoch eine Leihharfe erhalten können. Hm…

Nachdem ich mich also entschieden und zugesagt hatte, ging mir die Beryll nicht mehr aus dem Kopf. Die ist etwas majestätischer, größer und schwerer und da sie von den Saiten einer Konzertharfe ähnlicher ist, klingt sie voller und ist aber, was das Spielen betrifft, für mich als Anfängerin eher eine Herausforderung. In der Musikschule werde ich jedoch an solch einer ähnlichen Harfe von Glissando unterrichtet. Das passt ja. Und so fuhren wir nochmal 145 km von Kirch-Siebnach, wo wir wohnten, nach Röttenbach zu Glissando. Und als ich dort „meine Harfe“ sah, da wusste ich: Sie ist es! Diese Herausforderung reizt mich einfach mehr und eine kleine Harfe, die leicht zu transportieren und auch leicht zu spielen ist, habe ich ja schon.

Und jetzt bin ich glückliche und stolze Besitzerin von Königin Beryll, die nun neben der kleinen Prinzessin, der bezaubernden Jeannie steht. Mein Mann nennt die große Harfe auch die Diva. 😀 Ja, sie ist aber auch sooo schön, alleine schon mit den Perlmuttverziehrungen, die man hier auf den Fotos leider nicht so gut erkennen kann und der klassischen Form. Ich bin halt jemand, die auf ein bisschen Verspieltheit steht. Und sie hat einen runden Klangkörper. Ich finde einen runden einfach schöner, weicher und angenehmer.

Ihr könnt Euch also vorstellen, dass es ganz schön aufregend war, die richtige Harfe zu finden und wir waren viel unterwegs. Aber es hat auch extrem viel Freude gemacht! Alle waren sehr nett und ich kann jeden, den wir besucht haben, gerne weiterempfehlen. Es hat sich gelohnt so viele unterschiedliche Harfen kennen zu lernen. Besonders die Zeit bei Bernadette Kerscher war ein Highlight für mich, aber auch für meinen Mann. Sie ist ein Energiebündel und geht völlig in ihrem Element auf. Es ist eine Freude, Ihr beim Erzählen zuzuhören, aber natürlich ganz besonders, wenn sie Harfe spielt. Auch ihr Mann Wolfgang hat uns mit seinem Engagement und seinem Harfenspiel begeistert. Von diesem schönen Erlebnis werde ich noch lange zehren.

Ja und an zwei Tagen, an denen dann auch endlich die Sonne schien, hatten wir sogar noch Zeit, für einen schönen Spaziergang in Kirch-Siebnach, das übrigens im Unterallgäu ist. Von dort aus sind wir nicht nur zu den Harfenbauer gefahren, sondern auch nach Landsberg am Lech und nach Kaufbeuren. Die Fotos dazu werde ich in den noch folgenden Beiträgen zeigen.

Für heute erst mal genug erzählt und gezeigt!

Es grüßt Euch beschwingt und herzlich 

Eure Sabina Boddem

Siehe auch den Artikel Von meiner neuen Harfe, meinen anderen Musikinstrumenten und meiner Liebe zum Improvisieren!