KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Warum sich mein Gefühl für die Vorweihnachtszeit nicht einstellen möchte und ich zu einer positiven und dankbaren Erkenntnis gekommen bin

Ihr Lieben,

meine Kreativität macht in dieser Vorweihnachtszeit Pause. Was habe ich in den vergangenen Jahren nicht alles gedichtet, geschrieben, erzählt, gebastelt, fotografiert und hier Zuhause noch gebacken und dekoriert. Die Adventszeit ist in diesem Jahr für mich völlig unwirklich. Zumindest fehlt mir das übliche Empfinden, was ich sonst so habe, wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt bin oder Zuhause bei schöner Musik etwas machen möchte, was dazu beiträgt die Vorfreude zu heben. Ich kann es auf das Wetter schieben, weil wir in diesem Jahr auch noch auf keinem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt waren, denn es hat ja an den Wochenenden nur geregnet und gestürmt oder darauf, dass ich beruflich viel zu tun hatte. Aber vielleicht versuche ich das ganze mal von einer anderen Seite zu betrachten und nicht irgendetwas oder irgendwen dafür verantwortlich zu machen.

Ich bin ja gerade diejenige, die immer über die besinnliche Zeit berichtet und gedichtet hat. Ich sollte mich mal selbst beim Schopf nehmen und mir darüber bewusst werden, was die Zeit für mich tatsächlich sinnvoll macht. Ist es eigentlich nur die Enttäuschung, dass sich ein bestimmtes Gefühl dieses Jahr noch nicht eingestellt hat? Etwas, das sich einstellen soll, sobald von Weihnachten die Rede ist oder der Zeit davor? Möchte ich doch so gerne die Empfindungen von letztem Jahr wieder spüren, als mein Mann und ich zum ersten Mal nach acht Jahren gemeinsam Plätzchen gebacken haben und beschlossen hatten, uns etwas an Weihnachten zu schenken? Möchte ich doch unbedingt wieder diese Spannung erleben und diese besondere Vorfreude aus der Kindheit? Aber ich kann genau diese Gefühle im Hier und Jetzt nicht erzwingen. Dabei ist die Grundlage ja da. Nichts scheint dem im Wege zu stehen. Mein Mann und ich sind glücklich miteinander, wir möchten uns auch in diesem Jahr überraschen, die Wohnung ist urgemütlich und (be)sinnlich eingerichtet… Trotzdem ist es so, als ob man mir sagt: „Nächste Woche ist Frühlingsanfang oder Ostern.“

Ich liebe eigentlich die Advents- und Weihnachtszeit. Ich empfinde auch keine Hektik und keinen Stress, habe immer gedichtet, Weihnachtsmärchen geschrieben oder sonst ein magisches Gefühl gehabt, das ich kreativ ausdrückte. Ja, ich bin vielleicht wirklich nur enttäuscht, dass ich zur Zeit keinen Zauber spüre.

Vielleicht sollte ich mich mal auf Dankbarkeit und Zufriedenheit konzentrieren, denn das ist das, was ich empfinden darf! Es ist mein erstes wirbelbruch- und schmerzfreie Jahr seit dem Ausbruch meiner Osteoporose. 2016 und 2017 waren streckenweise die Hölle. Und in diesem Jahr ging es mir so gut, dass ich es gewagt habe, mir zwei Harfen zu kaufen. Das Harfenspielen wäre vorher nicht möglich gewesen und deshalb hatte ich diesen lang gehegten Traum schon begraben. Ja, jetzt weiß ich was mit mir los ist! Gerade hat es Klick gemacht!!! Ich hatte in diesem Jahr längst wundervolle Weihnachtsgefühle und Weihnachten nämlich da, als ich gemeinsam mit meinem Mann in den Niederlanden und in Süddeutschland unterwegs war, um meine Harfen auszusuchen. Es gibt für dieses wunderbare Gefühl einfach keine Steigerung. Juchuuuu!!! Ich hab‘ s gerade begriffen! 😍😘🤩

Ja, ich habe so viel Schönes erlebt, dass mir Weihnachten in diesen Zeiten stets zur Seite stand! Und jetzt ist einfach mal Pause mit Euphorie und Co. Ich darf mich zurücklehnen und DANKE sagen. Ich darf einfach mal in meiner freien Zeit Langeweile aushalten und Lustlosigkeit und muss mich nicht wundern, warum ich schon seit drei Tagen keine Harfe spielen möchte, obwohl ich die Zeit dazu hätte, wenn ich doch seit Juni fast täglich dran saß, wann immer ich konnte.

Diese ganze Romantik um Weihnachten herum ist doch eigentlich nur eine traditionelle Gewohnheit. Und sobald sich diese Romantik nicht einstellt, bin ich verunsichert. Das habe ich doch gar nicht nötig. Viele, die das lesen, werden vielleicht denken: „Boah, hat die Probleme! Ich bin alleine und wünschte ich hätte jemanden, mit dem ich Weihnachten feiern könnte…“, oder: „Ich habe ganz andere Sorgen…“, oder: „Ich finde diese Zeit schrecklich, nur Hektik und Stress. Ich komme gar nicht dazu, überhaupt ein Gefühl zu entwickeln, bin nur für andere da…“

Ja, mir ist während des Schreibens bewusst geworden, dass es mir gerade wirklich gut geht. Deshalb habe ich auch jetzt keine besonderen Vorweihnachtsgefühle. Die hatte ich in diesem Jahr so häufig, weil es ein ganz besonders schönes und ereignisreiches, vor allem heilendes Jahr für mich war. Keine Schmerzen zu haben, das ist tatsächlich etwas ganz besonderes. Ich konnte mir zudem meine Herzenswünsche erfüllen und mir selbst Geschenke machen! Und ich habe einen wundervollen Mann, der mich in allem unterstützt hat! Bitte, wenn das nicht Weihnachten mit ganz viel Vorfreude war und immer noch ist!

Danke, liebes Universum, lieber Gott oder wer immer auf uns aufpasst, für all diese wunderbaren Momente in diesem Jahr, die ich erleben durfte. Ich habe gerade etwas sehr Bedeutendes begriffen:

Weihnachten kann immer und überall sein. 

 

 

In diesem Sinne wünsche ich allen, die das lesen, eine wundervolle restliche Adventszeit. Meine Weihnachts – und Neujahrsgrüße kommen noch! Lasst es Euch gut gehen und macht Euch bloß keinen Stress!

Herzlichst

Eure Sabina Boddem

www.farben-reich.com

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Besinnliche und lichtvolle Adventsgrüße aus dem FarbenReich

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch einen richtig gemütlichen und entspannten ersten Advent und eine lichtvolle Zeit bis Weihnachten.

In diesem Jahr bin ich noch nicht so ganz in vorweihnachtlicher Stimmung, aber das kommt mit Sicherheit noch. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Weihnachtsmärkte sind da draußen irgendwie falsch. Es ist noch nicht Winter, einfach zu warm, vielleicht deshalb. Aber die Deko in der Wohnung stimmt ja schon sehr vorweihnachtlich. Jedenfalls ist es sehr gemütlich wie Ihr seht, auch jetzt während ich am Laptop sitze. Im Fernsehen singt Helene Fischer gerade Weihnachtslieder. Wunderschön!

So, und da ich nicht vor habe, lange zu schreiben, höre ich jetzt auf damit und begebe mich nun zur Ruhe.

Lasst es Euch gut gehen und nicht stressen! Denkt dran, es ist ja eine besinnliche Zeit und wenn Ihr dazu ein paar Zeilen lesen möchtet, die ich schon vor einigen Jahren verfasst habe, stimmungsvolle Musik und schöne Fotos genießen möchtet, dann schaut hier rein.

Herzlichst

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

www.farben-reich.com

EIGEN-ART-POESIE, Winterträume

Adventszeit – Zeit zum Träumen

 

 

Nimm dir ZEIT 

für Gemütlichkeit,

für alles, was dich nicht stresst,

für das, was dich zur RUHE kommen lässt,

Zeit für Dinge, die dir wirklich gut tun,

Zeit einfach mal auszuruh’n,

Zeit zum DaSEIN

zum Träumen im warmen Lichterschein…

 

Ich wünsche dir 

eine wundervolle ADVENTSZEIT, Zeit für BeSINNlichkeit

aus dem Farbenreich.

EIGEN-ART-POESIE, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Winterträume

Gedicht – Adventszeit aus alten Kindertagen

 

Engel des Lichts

 ⭐ ⭐ ⭐

Adventszeit aus alten Kindertagen,

 

in der es noch keine Weihnachtsmänner gab.

Wir Kinder mussten uns artig vertragen,

dann war in Christkind‘ s Werkstatt alles auf Trab:

Dort wurde gebacken bis der Himmel glühte,

gebastelt, gewerkelt, genäht.    

Das Christkind sich so sehr bemühte

unermüdlich von früh bis spät.

 ⭐ ⭐ ⭐

 Es gab in meinem Zuhause ein Weihnachtszimmer,

 das nur Eltern und Engel betraten,

dort wurden alle Geschenke immer

eingeflogen und bloß nicht verraten.

Wie oft vor der Tür ich lauschte,

was dahinter sich wohl verbarg.

Ich hörte manchmal, wie es leise rauschte.

Von wem das wohl nur sein mag?

Es waren die Engelsflügel, die leise durch‘ s Fenster schwangen

und manches Mal mit glockenhellen Stimmchen ein Lob an‘ s Christkind sangen.

Ja, meiner Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Es war eine Zeit voller Wunder.

Es gab keine Eile und keine Hetz,

sondern viele in Ehrfurcht staunende Kinder.

  ⭐ ⭐ ⭐

 Wo ist der Zauber aus lang vergangenen Kinderjahren,

in denen wir noch in spannender Erwartung waren?

 Wann kommt wieder das Geheimnisvolle in die Zeiten,

indem wir ihrem Sinn entsprechend die Feste vorbereiten?

  ⭐ ⭐ ⭐

Die Zeiten der verschlossenen Türen

und dem geheimnisvollen Knistern,

in denen wir die Engel wieder spüren

und vor dem Schlüsselloch hören,

wie sie leise flüstern …

 ⭐ ⭐ ⭐

 Text und Bild © Sabina Boddem www.farben-reich.com

 

EIGEN-ART-POESIE, Lebensphilosophien

Ich wünsche Dir eine besinnliche Adventszeit!

 


Weitere Beiträge zum Thema unter: Winterträume

 

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EIGEN-ART-POESIE, Winterträume

Eine LIEBEvolle und be-SiNNliche ADVENTszeit!

Ihr Lieben,

mein Gedicht „ADVENTSZEIT – Zeit für Be-SINN-lichkeit“  ist einigen von Euch schon bekannt. Ich habe zur Freude bemerkt, dass es hier im Blog sehr häufig abgerufen wird. Deshalb habe ich es nun für Euch mit stimmungsvollen Fotos untermalt und mit Musik von Jules Massenet vertont.

Ich hoffe, dass Ihr Gefallen daran habt, denn dieses Musikstück „Meditation aus Thais“ mag ich sehr! ˙·٠•●♥ღ.*♫•* ♫♪

In diesem Sinne wünsche ich allen eine liebevolle und besinnliche Adventszeit!

Herzliche und farbenfrohe Grüße ༺❤༻

Eure Sabina Boddem

 

www.farben-reich.com

 

EIGEN-ART-POESIE, EIGEN-ART-SPIRITUELL, Winterträume

Gedicht: ADVENTSZEIT – Zeit für Be-SINN-lichkeit

Adventszeit


Zeit für Be-SINN-lichkeit

 

Viele jedoch haben selten Zeit,

finden immer wieder Gründe zur Ab-WESEN-heit:


Machen sich zu viele Gedanken,

an denen sie dann mit Kopfschmerzen erkranken,

schütten sich mit Aktionen zu

und kommen so nur selten zur Ruh‘,

laufen vor sich selber fort

von diesem und zum nächsten Ort,

brauchen stets das Gefühl der Unersetzlichkeit

und vergessen ihre schöpferische VOLL-KOMMEN-heit:


Einfach nur da  SEIN

mit sich selbst mal ganz ALL-ein,

sich endlich mal spüren

und in der Stille alle Sinne berühren,

sich selbst genießen in der langen WEILE

und Kraft tanken dürfen ohne Eile:


 

So wie die NATUR es draußen zeigt,

so sind auch WIR Natur, die eben so gedeiht!

Im Jahresrhythmus STIRB und WERDE

leben wir Geschöpfe auf dieser Erde.

Es ist nicht der physische Tod gemeint,

sondern einfach das Sterben, das die ERHOLUNG meint:

 

 

So sei bitte niemals über die Natur er-HABEN,

denn auch DU brauchst den natürlichen Wechsel mit all seinen Auf-GABEN.

Auch, wenn sich die Jahreszeiten in anderen Ländern unterschiedlich zeigen,

so sind überall die gleichen Naturgesetze eigen.

Unser Leben auf der ganzen Welt

uns immer wieder vor die Frage stellt:

 

Ist es wirklich so gesund,

wenn wir erfinden jeden Schund,

der nicht nur die Natur zerstört,

sondern auch nicht mehr zu uns’rem Lebensrhythmus gehört,

in dem wir zum Beispiel Dinge erfinden,

die uns Menschen verdrängen, statt zu ver-BINDEN?

 

Besinne dich, dass du selbst Natur bist

und dies‘  bei all deinem Erfolg niemals vergisst.

So, wie du die Natur im Außen betrACHTEst,

du dich und auch die anderen missachtest.

So komm‘ zur Ruh‘ und setz‘ dich hin

schließ‘ die Augen und spüre hin.

 


Nimm dir die Zeit deine Natur zu er-LEBEN.

Diese wird dir niemand anderes geben.

Nur du allein kannst sie und ihre Farben er-KENNEN

und, was deiner Seele ent-SPRICHT, beim Namen nennen.

Du brauchst niemandem etwas zu be-WEISEn,

sondern darfst einfach zu dir selbst verreisen!

Das ist so schön,

du wirst es seh’n!

Und gerade JETZT zur Weihnachtszeit

mach‘ dich auf zu DEINER Be-SINNLICHKEIT!

 

Text und Fotos  2010 © Sabina Boddem

 

Hier das Video zum Gedicht mit Bildern und Musik dazu:

 

Früher im katholischen Religionsunterricht habe ich mal gelernt, dass Advent Ankunft heißt,  die Ankunft des Jesuskindes. Und die Adventszeit ist die Vorbereitungszeit und Besinnung auf diese Ankunft.

In der globalen Spiritualität, die nicht von einer bestimmten Religion abhängig ist, bedeutet das für mich, dass es auch eine Rückbesinnung zu uns selbst ist und eine Ankunft bei uns, denn in uns ist die göttliche Liebe. Das Göttliche wohnt in jedem Lebewesen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir „nur“ achtungs- und liebevoll miteinander umgehen. Wenn wir in diesem Bewusstsein uns selbst lieben, wie unseren Nächsten – nach dem Motto „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, dann könnte in dieser Welt sehr viel Positives bewirkt werden. Vor allem gehört  für mich auch der Glaube dazu, dass alles und jedes miteinander verbunden ist, und keine Energie verloren geht. Diesem höheren Selbst bewusst sein macht Sinn und Sinnlichkeit. Wenn wir uns lieben und achten, uns als  natürliche Schöpfung empfinden, mit offenen Sinnen durch das Leben gehen und jedes natürliche Lebewesen so achten, wie uns selbst, dann sind wir buchstäblich sinnlich. Und wer möchte das nicht sein? Das Leben ist doch Sinnlichkeit pur. Ist das nicht wundervoll?

In diesem SINNE wünsche ich jedem nicht nur zur Adventszeit, sondern zu jeder Zeit immer wieder Zeit zur Besinnlichkeit und zum Selbstbewusstsein.

Herzliche und leuchtend bunte Grüße

Eure Sabina Boddem

 

 

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Gedanken zur Weihnachts-ZEIT

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