KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Kinder wie die Zeit vergeht! Rückblick auf fünf turbulente und farbenreiche Jahre bis Heute

Kinder wie die Zeit vergeht!

Das sagt man doch immer so schön. Wenn ich mir die Bilder ansehe, dann kommt mir manches vor, als wäre es gestern gewesen. Das hast du doch gerade erst in‘ s Netz gestellt“, denke ich, dabei ist es schon zig Jahre her. Da kommen Erinnerungen hoch!

2014 zogen wir nach langer, fast schon aufgegebener Suche nach einem passenden Zuhause aus der Innenstadt raus, weil wir endlich eine schöne Wohnung am Aaper Wald gefunden hatten, in der wir immer noch wohnen. Puh war das ein Stress!

Und ich erinnere mich an meine Mühe, endlich den Traum von langen Haaren wahr werden zu lassen. 2013 hatte ich nämlich noch einen mega kurzen Pixie-Schnitt.

Sturm Ela fegte einen Monat nach unserem Umzug im Mai durch Düsseldorf. Anschließend sah es hier aus, wie nach einem Bombeneinschlag: Entwurzelte, gesunde Bäume, die mindestens ein Jahrhundert lang jedem Wetter getrotzt hatten, zertrümmerte Autos und Dächer… Fassungslosigkeit und Tränen überall, denn die Verwüstung war extrem. Der Wald, den wir monatelang nicht betreten durften, weil viele Wege abgesperrt waren, ist immer noch mancherorts sehr licht und kahl.

 

2015 war das Highlight unser Urlaub in der Südtoskana. Ich erinnere mich daran, wie ich den Boden geküsst habe, als ich endlich den Tarotgarten von Niki de Saint Phalle betreten habe. Mein lang gehegter Traum, ihn endlich zu sehen, wurde wahr. Und es war ein wundervolles Erlebnis, diesen Sinnesrausch an Farben und Formen erleben zu dürfen. Die Fotos könnt Ihr im Übrigen sehen, wenn Ihr auf den orange markierten Begriff klickt. Ja und die Toskana ist sowieso ein unglaublich schönes Gebiet mit wundervollen, romantischen kleinen mittealalterlichen Orten und herrlicher Landschaft! Stöbert mal unter meiner Kategorie Fotografie oder klickt auf Italien!

 

 

2016 war kein schönes Jahr, obwohl Ihr das den Fotos vielleicht nicht anseht. Ich erinnere mich an die ersten Monate, in denen ich noch einmal Fuß fassen wollte als Pädagogin im öffentlichen Dienst und schon in der Probezeit das Handtuch schmiss, weil ich so nicht mehr arbeiten wollte und konnte. Die Zeiten, in denen mir das noch Freude machte und Kinder noch in einem natürlichen Umfeld spielen durften, sind für mich vorbei, mal abgesehen davon, dass ich nach zig Jahren der Freiberuflichkeit einfach nicht mehr „eingesperrt“ sein möchte. Dann folgte ein schwerer Wirbelbruch, der zuerst falsch diagnostiziert und behandelt wurde und später herauskam, dass ich eine Osteoporose habe und Knochen wie eine Frau von Ende 70. Das war ein Schock für mich, die sich so gerne bewegt und glaubte, doch ganzheitlich und gut mit sich umgegangen zu sein, zumindest viele Jahre lang. Ich wusste Ende des Jahres nicht mehr wie ich mich bei alltäglichen Arbeiten im Stehen oder längerem Sitzen aufrechthalten sollte.

 

2017 ging es zunächst bergauf. Ich fand einen Osteopath, der mir half und meine Schmerzen ließen nach. Ich konnte mich auch wieder aufrechthalten. Dann erhielt ich von einem Arzt eine Empfehlung zu einer Behandlung, die wie sich im Nachhinein herausstellte, mir alles andere als gut tat. Wir verbrachten im Frühling zunächst wunderschöne Tage in Berlin und anschließend hatte ich einen erneuten Wirbelbruch ausgelöst durch Husten nachdem ich mich verschluckt hatte und wieder Einbrüche der Wirbeldeckplatten. Ich kam mir inzwischen vor, als sei ich aus Glas und hatte kein Vertrauen mehr zu meinem Körper. Ich brach die falsche Behandlung ab und versuchte, mich so gut es ging zu schonen und einfach mal gar nichts zu tun.

Und es gab auch noch ein Highlight! Ich habe nachdem ich wieder besser laufen konnte, es gewagt, im Urlaub in den Alpen die Höllentalklamm zu besteigen und zu durchwandern. Das war für mein Selbstvertrauen so enorm wichtig und es ging von da ab im wahrsten Sinne des Wortes mit meiner Gesundheit wieder bergauf! Meine Seele hatte einen Riesensprung nach vorne gemacht! Ich fand eine weitere gute Behandlung, die mir immer noch sehr hilft und ich nahm inzwischen auch schon einige Zeit das Medikament ein, vor dem ich eine so große Angst hatte. Bisher vertrage ich es ohne sicht- und spürbaren Nebenwirkungen.

 

2018 war das beste Jahr! Nicht nur das sonnige und warme mediterrane Wetter, das wir monatelang genießen durften, tat mir super gut, sondern auch gesundheitlich ging es mir immer besser. Ich beschloss, nachdem was ich in den vergangenen Jahren erlebt hatte, wieder einen Traum wahr werden zu lassen und kaufte mir zwei Harfen. Ich bin zwar eher der sparsame Typ, weil ich als Freiberuflerin immer vorsorgen muss, aber aus meinen Erfahrungen heraus weiß ich auch, dass das Heute von Bedeutung ist, denn morgen kann alles anders oder vorbei sein. Zuerst suchte ich mir eine kleine Harfe aus, um herauszufinden, ob ich das mit dem Rücken überhaupt durchhalte und dann eine große. Das Finden einer passenden Lehrerin war zunächst schwer. Also lernte ich zunächst einmal autodidaktisch mit Hilfe von YouTube Videos. Und ich erinnere mich an die schönen Reisen, die wir in Deutschland unternommen haben, an Berlin, eine meiner Lieblingsgroßstädte und die vielen Orte, an denen wir die Harfenbauer besuchten.

 

 

2019 verlief bisher auch sehr gut. Ich habe keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Einschränkungen. Es kommen wie auch in den Jahren zuvor viele interessante und liebe Menschen in meine Beratungen und das von überall her uuuuund, ich habe seit Januar Harfenunterricht! 😍

Beruflich arbeite ich gerade an einem Projekt, das mir sehr viele Nerven raubt und ich immer noch kein Licht am Ende des Tunnels sehe, aber das ist ein Peanut im Gegensatz zu dem, was da so 2016 und 2017 los war. Ich bin da ganz zuversichtlich, dass ich einen Weg finde, mein Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Im Moment mache ich damit eine Pause, um ein wenig Abstand zu bekommen. Deshalb nehme ich mir auch die Zeit, einfach mal so einen Blogbeitrag zu schreiben und in Erinnerungen zu schwelgen.

Mein Rückblick mit Fotografien soll zeigen, dass es mir gelungen ist, auch mit extrem großen gesundheitlichen Beschwerden, mein Leben trotzdem genießen zu können und, dass die Modefarben eines Herbsttyps nicht nur aus Braun, Jägergrün und Beige bestehen, wie ich das immer wieder zu hören bekomme. 😃

In diesem Sinne wünsche ich Euch weiterhin gesunde, genussvolle und glückliche Stunden, Tage, Monate… Macht das Beste draus und seid dankbar für das Leben, denn jeder Tag ist ein Geschenk! 🌈 😘

Herzlichst

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

Bunt gemischt, Düsseldorf, EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Das Tambourcorps „Frisch Auf Kalkum“ und The Rhine Area Pipes & Drums Düsseldorf

gratulierten auf ihre wundervolle, musikalische Art und Weise meinem Bruder, Lothar Boddem, zu seinem 70. Geburtstag.

Das Tambourcorps „Frisch Auf Kalkum“ Lothar ist selbst seit den 60er Jahren ein begeistertes und sehr engagiertes Mitglied des Tambourcorps „Frisch Auf Kalkum“ und ist auch mit den Rhine Area Pipes & Drums Düsseldorf verbunden. Die Musik der hervorragenden Musikgruppen rührte die Herzen an – Gänsehaut pur und so manche Träne, die kullerte… Beides gehörte einfach dazu. Vieles erinnerte an meine Kindheit in Kalkum, wenn es dort feierlich zuging.

Das Tambourcorps „Frisch Auf Kalkum“

 

Das Tambourcorps „Frisch Auf Kalkum“ gratuliert Lothar Boddem zum 70. Geburtstag

 

Und ich liebe keltische Musik.

The Rhine Area Pipes and Drums Düsseldorf

 

The Rhine Area Pipes and Drums Düsseldorf

 

The Rhine Area Pipes and Drums Düsseldorf gratulieren Lothar Boddem zum 70. Geburtstag

Wow, das war schon alles sehr gefühlvoll!

Das Fest fand am 18.06.2016 auf dem Gut Hansenhof statt. Das romantische und feierlich geschmückte Ambiente unterstützte die festliche Stimmung.

Gut Hansenhof, Düsseldorf

 

Gut Hansenhof, Düsseldorf

Auf dem Gut HansenhofAuch die gelegentlichen, heftigen Regenschauer konnten das schöne Event nicht beeinträchtigen. Wir hatten ja Sonne im Herzen und gefeiert wurde dann eben drinnen, wo nicht nur das Tambourcorps musikalisch Erinnerungen an alte Zeiten aufleben ließ, sondern auch Oliver Bendels Big Band unsere noch nicht eingerosteten Tanzbeine mobilisierte. Ich habe immer noch Muskelkater. 🙂

Das Tambourcorps „Frisch Auf Kalkum“

 

Das Tambourcorps „Frisch Auf Kalkum“

 

Oliver Bendels Big Band

 

Ich schaue mir die Fotos seit Sonntag immer wieder mit vielen nachklingenden Emotionen an! Es war ein rundherum gelungenes und gigantisch schönes Highlight, das wir erleben durften.

Dafür möchte ich mich auch dieser Stelle nochmal aus tiefstem Herzen bedanken

bei meinem Bruder Lothar und bei allen, die dazu beigetragen haben!

Auf viele weitere wunderbare Jahre voller Lebensfreude!

DankeSCHÖN!

 

Kerze

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♥♥♥

www.farben-reich.com

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Nun beginnt für mich das nächste halbe Jahrhundert ;-)

… und ich möchte nochmal allen von Herzen danken, die an meinen Geburtstag gedacht und auf den unterschiedlichsten Wegen (persönlich, per Telefon, Internet oder per Post) liebevoll gratuliert haben!!!

Die letzte Woche war so aufregend. Sie startete mit Schmerzen und üblen Begleitbeschwerden und endete doch in einer wunderschönen Geburtstagsparty, obwohl es zuerst schon so aussah, als müsste ich sie absagen.

Ich werde zukünftig nicht mehr so lange täglich im Internet sein. Die extremen Aktivitäten des letzten Jahres taten meinem Rücken und meinen Augen überhaupt nicht gut. Ich muss auf alle Fälle auf einen gesunden Bewegungsausgleich achten, damit ich die nächsten 50 Jahre auch noch fit bleibe.

So, nun Schluss mit dem Gejammer!

Damit Ihr noch etwas zum Schmunzeln habt, werde ich zunächst einige Sprüche präsentieren, die ich hier auf meiner Geburtstagsparty vorlese.

1) Auch mit 50 kann man noch 30 sein … aber nur noch eine halbe Stunde am Tag.

2) Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug!

3) Du bist alt, wenn die Kerzen mehr kosten, als der Geburtstagskuchen!

4) Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat, als an der Zukunft!

5) Lächle so lange du noch Zähne hast!

6) Wenn du mal die 51 erreicht hast und am Morgen ohne Beschwerden aufgewacht bist, bist du tot!

7) Je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des Schweigens! 

Ihr seht, eine meiner „biestigen“ Freundinnen hatte echt gute Tipps für mich ältere Lady, denn das „Küken“ ist gerade mal 43 Jahre jung! 😀 Aber bevor ich das vorlas, sang eine fröhliche Stimme zu einer ebenso beschwingten Musik aus der Karte netter Weise folgendes:

 

Die Geburtstage im Leben

sollte man nicht immer zählen,

sondern feiern, denn zum Feiern sind sie da.

Teil die glücklichen Momente

von der Wiege bis zur Rente,

werden immer mehr und zähl sie Jahr für Jahr.

Denk daran du bist wie ein guter Wein:

Je älter, desto besser soll er sein.

Die neun am Ende dürfte gehen,

Zeit die Gläser zu erheben!

Auf Dich und das nächste Jahrzehnt!

 

Es wurde auch eine lustige Rede gehalten über meine Tugenden und Untugenden. Meine liebsten Freunde hatten sich zusammengetan und diese Rede mit entsprechenden Illustrationen ganz toll gedichtet. Das ist jedoch so persönlich, dass ich das hier nicht preisgeben möchte.

Oder vielleicht doch einige wenige Passagen? Okay, ich trau mich mal:

„Kaum zu glauben, aber wahr – Bina wird heut 50 Jahr!

Katastrophen-, Panikente – geht jedoch noch nicht in Rente.

Die kleine Ente hat noch Schwung – fühlt sich wie immer richtig jung.

Schreibt im Blog so manche Zeile – hat eigentlich nie Langeweile …“

So, mehr wird nicht verraten! 😉

Dann die vielen liebevollen Geschenke und kreativen Aufmerksamkeiten, die ich hier gar nicht alle zeigen kann  …

Es wurde mir sogar ein Ständchen auf der Geige gespielt …

… und für meinen Wunsch, ein neues Objektiv für meine Kamera, regnete es sogar Geld, 🙂 wie Ihr hier unschwer erkennen könnt …

Es war ein  wirklich schönes Fest. Leider ist nun alles wieder vorbei, aber ich habe zum Glück heute noch Zeit, alles zu genießen und in Ruhe Revue passieren zu lassen, bevor morgen wieder die Termine winken.

So, nun höre ich mal auf, denn sonst werden meine guten Vorsätze, nicht mehr so viel am PC zu sitzen, wieder nicht eingehalten! Also, dann auf ins nächste halbe Jahrhundert.

Ich freue mich schon riesig auf die Farbenfreude, die ich noch vor mir habe

und auf EUCH!

Ich wünsche Euch allen eine fröhliche Woche!

 

www.farben-reich.com

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Von schwarz-weiß bis farbenreich: Portrait-Rückblick von 1961-2011

Also, heute vor 50 Jahren da kam so eine kleine „Speckmade“ mit ziemlich langen, dunklen Haaren auf die Welt und war schon seit sie laufen und plappern konnte, und das konnte sie extrem früh, eine kleine Nervensäge, die immer irgendein Musikinstrument ausprobierte, sang oder in langen Kleidern, Gardinenstoffen oder sonstigen Verkleidungen herumlief und sich bunt bemalte. Als sie in die Schule kam wurde ihr ein  Bilderbuch geschenkt, das sie sehr liebte.

Das Mädchen aus diesem Buch hieß Sabinchen Kunterbunt und hatte zwar blonde Zöpfchen, aber ansonsten war es dem Binchen aus dem Dorf Kalkum sehr ähnlich. Wenn alle Leute sangen „Sabinchen war ein Frauenzimmer“, hätte sich Binchen am liebsten die Ohren zugehalten, denn dieses Lied konnte sie nicht leiden. Aber früher hätte sich ein Kind kaum gewagt die Ohren zuzuhalten, wenn Erwachsene, meist ältere Leute, so ein olles Lied trällerten. Zumindest hätte ich das nicht gewagt, äh, hm … ich meine natürlich Sabinchen aus Kalkum. Das Mädchen war leider nicht immer fröhlich, was Ihr gleich in der Diashow sehen könnt. Ihre Kindheit war belastet, so auch die Jugend. Das änderte sich aber mit der Zeit und später begannen viele Wandlungen und Aufarbeitungen, so dass zu guter Letzt aus dem kleinen lebhaften, kreativen, aber trotzdem sehr ängstlichen Kind und Mädchen eine gestandene Frau mit Selbstwertgefühl wurde.

Tja, wie Sabinchen sich so entwickelt hat, das könnt Ihr in meiner Diashow gleich sehen. Aus fast jedem Jahr habe ich ein Foto gewählt. Von 1973 gibt es leider gar keins und von 2011 auch noch nicht.  Letzteres wird sich mit Sicherheit bald ändern.

Also, dann viel Spaß mit den Bildern aus einem halben Jahrhundert, meinem Leben! 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zu der Diashow hier ein Lied von Nena, das sie zu ihrem 50sten Geburtstag sang. Ich mag dieses Lied sehr gerne, weil es für mich so nachvollziehbar ist. Klick auf „In meinem Leben“!

Ich danke von ganzem Herzen meinem Schatz für seine Liebe, meinen Freunden, die mich durch alle Höhen und Tiefen begleitet haben und dafür, dass ich den schönsten Beruf auf der Welt ausüben darf. Ich wünsche mir Gesundheit und ein buntes weiteres halbes Jahrhundert voller Farben-Licht und Liebe! DANKE!!

www.farben-reich.com