KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Wie geht es beruflich weiter während und nach der Coronakrise?

Ihr Lieben,

mir war in den letzten Wochen nicht danach, mich mit meinen ganzheitlichen Farb-und Stilberatungen auseinanderzusetzen oder Artikel darüber zu schreiben. Mich hat diese Coronakrise sehr geschockt, weil plötzlich dadurch meine gesamte Arbeit still stand und ich erst mal begreifen musste, dass wirklich niemand mehr kommen kann und darf! Alles, wofür ich beruflich brenne, ist plötzlich wie ausgelöscht. Dann noch die Sorge darum, wie es ohne finanzielle Einnahmen weitergehen soll. Natürlich gibt es staatliche Maßnahmen zur Förderung von Freiberuflern. Aber ich möchte erst Mal so versuchen durchzukommen, weil ich glaube, dass viele diese Förderung noch notwendiger brauchen. Mal abgesehen davon, dass die Beantragung der Gelder mit viel Aufwand verbunden ist und ich nicht die Gewissheit habe, ob ich dann den Zuschuss erhalte. Kredite kommen für mich gar nicht in frage. Ich mag sie einfach nicht. Das ginge wirklich nur im äußersten Notfall. Noch kann ich die Ausfälle überbrücken und ich habe noch Unterstützung durch meinen Mann, der zum Glück angestellt ist und jetzt im Homeoffice arbeitet. Aber wie lange können wir das alles überbrücken? Wie lange dauert es bis sich die Lage für uns alle verbessert? Und was wird, wenn der Virus wirklich verschwunden ist und alles wieder seinen Lauf nimmt? Haben die Menschen dann noch Geld für Ausgaben, die nicht unbedingt sein müssen? So viele, ich gehöre dazu, sind ja in diesem Strudel und wirtschaftlich voneinander abhängig. Wer nicht einen krisensicheren Job hat, Homeoffice und sonstwas machen kann oder gar mit Lohnfortzahlung frei gestellt ist, weil er zur Risikogruppe gehört, der hat berechtigte Existenzsorgen. Das ist eine Endlosschleife, die sich gerade durch kleine und große Wirtschaftsbereiche, ja durch die ganze Welt zieht.

Natürlich mache ich mir Gedanken um gute Lösungen für die Zukunft.

Onlineberatungen kommen für mich nicht in frage, weil meine ganzheitlichen Angebote einfach nicht darauf ausgerichtet sind. Farbtypanalysen über das Internet oder mit Fotografien sind für mich ebenso indiskutabel. Die Gründe dafür habe ich schon sehr oft beschrieben und sind hier überall in meinen Beiträgen und oben auf den feststehenden Seiten zu finden, so auch unter entsprechenden Links. Ich bin sowieso der Meinung, dass zwischenmenschliche Beratungen und Beziehungen, in der alle Sinne (ganzheitlich eben!) miteinbezogen werden, nicht komplett vom Internet ersetzt werden dürfen und können, weil es schlichtweg in einigen Bereichen unseriös ist! Das betrifft meine Beratungen, denn sie können online zu keinem wirklich sicheren Ergebnis führen! Zudem macht die Digitalisierung auf Dauer unsere Kontakte noch ärmer, weil Sinneserfahrungen abstumpfen. Natürlich sind Internetangebote sinnvoll für Menschen, die ansonsten keine Alternative haben. Aber, wenn alle nur noch das Internet nutzen, weil es ja so bequem ist und meinen sie hätten dadurch viel mehr Zeit gespart, hat das auf Dauer verheerende Folgen, denn der zwischenmenschliche Kontakt bricht immer mehr ab. Keine Läden mehr, keine Schalter mehr mit Personal, kein Bargeld mehr, nur noch Automaten… Für mich ist das eine Gruselvorstellung. Vielleicht bin ich altmodisch, aber diese digitale Welt, so wie sie auszuarten droht, ist nicht mehr meine! Ich möchte nicht gläsern werden und brauche reale Menschen zum Anfassen und Reden und möchte dem Straßenkünstler mein Geld in den Hut werfen und wünsche mir, dass sich jeder noch was nebenbei verdienen kann, der es wirklich nötig hat, vom Pfandflaschen einsammeln mal ganz abgesehen. Ihr wisst worauf ich hinaus möchte. Aber Themawechsel, denn das würde hier zu weit führen!

Ich habe beruflich sehr viel gelernt, in der Vergangenheit auch ausgeübt und nicht nur mein Mann meint oft zu mir, dass ich viel mehr mit meinen Fähigkeiten machen könnte. Ja, für andere mag das so sein, aber ich wollte bisher nichts anderes machen als meine Beratungen. Ich liebe diese Arbeit. Mich füllt sie aus. Aber das geht ja nur, wenn auch Kundinnen und Kunden kommen. Vielleicht gibt es ja noch etwas, von dem ich noch nichts weiß, etwas, das auf mich wartet. Vielleicht werde ich ja gerade in dieser schwierigen Situation zu meinem Glück gezwungen, mich auf etwas anderes einzulassen, von dem ich bisher noch nicht mal zu träumen wagte? Wer weiß?

Ich weiß nur, dass ich die Hoffnung nicht aufgebe und dass alles gut wird, so oder so? Ich musste so oft in meinem Leben neu beginnen, wenn das Schicksal mich wieder überrumpelt hat. Mir hat deshalb die Ruhe in den letzten zehn Jahren, seit ich mit meinem Mann zusammen bin, mal richtig gut getan. Ich durfte zwischendurch einfach mal in Ruhe alles geschehen lassen, ohne Sorgen zu haben, wie ich finanziell über die Runden komme. Ich war immer eine Seiltänzerin, die in keine Norm hineinpasste, die ihr eigenes Ding machte und das mit vollem Einsatz und Herzblut. Ich hatte keine Sicherheit bei meiner Selbstverwirklichung, aber ich war mit meiner Arbeit glücklich, wenn ich sie so ausüben durfte wie sie mir entsprach. Ich kann nur gut arbeiten, wenn ich Freude daran habe, wenn ich voll und ganz hinter dem stehe, was ich tue. Das spüren ja dann auch diejenigen, mit denen ich mich beschäftige.

Haben wir je Sicherheit?

Schaut Euch die Situation jetzt an? Wer hätte je vermutet, dass wir kriegsähnliche Zustände bekommen, weil ein VIRUS umgeht, eine Art Pest des 21. Jahrhunderts?! Bestimmt niemand oder?

Ich habe hier immer allen Mut gemacht und Tipps gegeben. Nun stehe ich selbst da und muss mir Mut machen. Ich habe schon viel hinter mir, aber ich bin nicht jünger geworden dabei. Das, was ich früher geschafft habe, geht zum Teil heute nicht mehr und trotzdem spüre ich, dass auch ich noch eine Chance habe und jedes Alter eine Chance verdient hat. Ich darf Existenzangst haben, ich darf Sinnkrisen haben, aber all das soll mich nicht blockieren und überrumpeln, mich nicht lahmlegen. Und das darf es Euch auch nicht!

Also, lasst uns gemeinsam hoffen und beten und vor allem zusammenhalten.

  • Wenn eine meiner Kundinnen oder meiner Kunden mich braucht, ich bin gerne telefonisch ansprechbar. Ich gebe Tipps oder muntere auf, mache Mut oder was immer du brauchst!

In diesem Sinne mal einen ganz dicken Herzensknuddel für alle, die mich persönlich kennen, aber auch genau so für alle, die mich nur per Internet kennen gelernt haben. Letzteres ändert sich vielleicht ja noch. Ich würde mich natürlich sehr freuen!

Noch ein Gutes hat das ganze Coronadilemma. Ich merke, dass ich offener werde, mich noch mehr traue, mich ganz authentisch zu zeigen und von mir zu berichten, wie es mir gerade wirklich geht. Ich muss nichts beweisen und nicht die Powerunternehmerin raushängen lassen. Ich bin auch „nur“ ein Mensch wie du oder wie jemand anderes und deshalb darf ich einfach ich SEIN, so wie ich es Euch ja schon seit 2009 in unzähligen Beiträgen empfehle. Ich traue mich sogar, Euch vor der Kamera etwas zu berichten und verstecke mich nicht mehr nur hinter meiner Harfe. Obwohl diese Harfenvideos auch dazu beigetragen haben, dass ich mutiger geworden bin. Ich war zwar schon des öfteren zwischen 2001 und 2012 im Fernsehen vor der Kamera mal in kleinen Schauspielrollen, mal in Interviews zu meiner Arbeit, aber mich selbst mit dem Handy aufzunehmen, macht mir immer noch extremes Lampenfieber und ich mag einfach nicht gerne reden, wenn ich kein Gegenüber habe, dem ich in die Augen sehen kann. Diese Situation ist für mich ungewöhnlich und unnatürlich. Aber ich gewöhne mich gerade ein wenig dran.

Ich hoffe sehr, dass die Menschen nach der Krise alle verstärkt das Bedürfnis verspüren, wieder in reale Kontakte zu treten

und die Nase voll haben von allem Digitalen, das natürlich in diesen Zeiten für viele eine Zuflucht ist. Den Selbstständigen, die dadurch alternativ weiter ihren Geschäften nachgehen können, hilft das Internet gerade sehr, auch den Schülern, die lernen müssen und gerade denjenigen, die völlig alleine Zuhause festsitzen. Auch ich schätze das Internet mit seinen Möglichkeiten, die ich nicht mehr missen möchte und durch das ich viele interessante und liebgewonnene Menschen kennen gelernt habe. Aber ich hoffe wie gesagt sehr, dass wir wirklich wieder näher zusammenrücken, weil wir merken, dass die digitale Welt den realen Kontakt einfach nicht ersetzen kann. Wenn das Virus uns diese Botschaft mitteilen möchte, dann gebe ich ihm meine High Five!

Die Hauptsache ist gesund zu bleiben! Dann ist alles zu schaffen!

In diesem Sinne

ganz herzliche Grüße

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

GANZHEITLICH HELEN, KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches, Stärkung, Selbsthilfe, Selbsterfahrung, Wenn ich musiziere

Warum intuitives MusikinstrumentenSPIEL so gut tun kann

Ihr Lieben,

in meinem Video möchte ich Euch persönlich dazu ermutigen, das Harfenspiel oder sonstiges MusikinstrumentenSPIEL wirklich mal als Spiel zu verstehen und auszudrücken. Gerade in Zeiten wie in dieser Coronakrise ist es wichtig, Freude an etwas zu haben und abschalten zu können, aber gleichzeitig auch zu sich selbst zu finden und Gefühle ausdrücken zu können…

Das kann jeder, ohne ein Instrument spielen zu können. Es gibt ganz viele Möglichkeiten für dich und auch für deine Kinder. Vielleicht werde ich demnächst darauf hier näher eingehen und konkrete Tipps und Anleitungen dazu geben. Wozu bin ich schließlich Kunst- und Gestaltungssozialtherapeutin, Erzieherin und Dipl. Textil-Designerin? Ich habe in den letzten 15 Jahren ausschließlich als selbstständige ganzheitliche Farb- und Stilberaterin gearbeitet. Aber das andere habe ich noch nicht verlernt. Vielleicht ist ja jetzt die Zeit reif, altes Wissen und Erfahrungen wieder rauszuholen und zu vermitteln. Ihr könnt mir ja mal in den Kommentaren Bescheid geben, ob Ihr in dieser Angelegenheit etwas von mir braucht, bzw. Ihr Euch etwas wünscht, womit ich Euch helfen könnte.

Lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund! ❤️🙏🎶🐝☀️

Eure Sabina aus dem FarbenReich

P.S.: Im Video spiele ich übrigens an meiner kleinen Reiseharfe, „Special Edition Fullsicle“

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Liebe und sonnige Grüße aus dem Farbenreich!

Ihr Lieben,

jetzt auch mal persönliche Grüße von mir zum Hören und Sehen! Inzwischen ist die Sonne längst hinter dem Dach verschwunden und es ist mir draußen zu frisch geworden. Jetzt sitze ich wieder im Wohnzimmer am Laptop…

Genießt das Leben, wenn Ihr es irgendwie könnt! ☀️🦋🌷😘

Eure Sabina aus dem FarbenReich

 

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Wie du ein Lebenskünstler werden kannst

und du zumindest ansatzweise beginnen darfst, deine Sinnlichkeit, Fantasie und Kreativität zu entfalten, um deine Handlungen damit sinnvoll zu unterstützen.

Hallo Ihr Lieben,

da auch ich zwischen durch trotz meines Farbenreichtums dazu neige, öfter mal schwarz zu sehen, weiß ich wie wichtig es ist, trotzdem bunt zu denken und danach zu handeln. Zum BUNTDENKEN gehört natürlich auch das Schwarzsehen zwischendurch, das Erkennen von Schatten(seiten) innerlich und äußerlich. Verdrängen hilft nämlich auch nicht weiter. Alle Facetten sind erlaubt und dürfen zugelassen werden.

Die Kunst ist, nicht im schwarzen Loch so lange zu verweilen bis es so dunkel ist, dass ich nicht mehr herauskomme, weil ich nichts mehr sehe. Versuche dich mal im Dunkeln vorzutasten, dann weißt du, wovon ich spreche. Du holst dir garantiert Beulen oder blaue Flecken. Aber Letzteres ist trotz der Farbe nicht gerade angenehm. Vielleicht auch deswegen, weil du selbst die blauen Flecken im Dunkeln nicht mehr sehen kannst. Du spürst sie zwar, aber du kannst (sie) nicht (be)HANDELN, weil du die MÖGLICHKEITEN um dich herum nicht erkennst…

Natürlich gibt es auch Menschen, die nicht sehen können und trotzdem ihr Leben in FÜLLE genießen. Sie haben gelernt, auch im Schwarzen bunt zu sehen, weil sie das LEBEN mit all seinen bunten Farben FÜHLEN, SPÜREN, HÖREN und beGREIFEN trotz des SchwarzSEHENs. Verstehst du, dass alles zwei Sichtweisen beinhaltet? Welcher SICHTweise gibst du RAUM? In welchen BlickWINKEL möchtest du dich verkriechen und welcher Winkel ist deines Blickes würdig? Und wie ist deine Art WEISE mit deinem BLICKwinkel umzugehen. Ich liebe unsere Sprache. Du merkst es bestimmt schon, denn ich spiele gerne mit Worten und deren Inhalten.

Schwarz sehen ist auch aus künstlerischer Sicht gar nicht mal so verkehrt. Setze mal eine klare Farbe gegen Schwarz. Das sieht richtig gut aus! Aber du kannst Farben auch so miteinander kombinieren, dass sie leuchten ohne, dass du Schwarz hinzufügen musst. Okay, ich habe Ahnung von Farbkontrasten, einen davon nennt man Komplementär-Kontrast. Als Künstlerin weiß ich wie man Farben gezielt einsetzt. Aber ich denke da auch gar nicht groß drüber nach. Bei mir liegt das, wie man so schön sagt, im Blut. Auch ohne theoretische Kenntnisse von Farbenlehre habe ich schon als Kind Farben optimal eingesetzt, egal ob ich ein Bild gemalt oder meinen Vater beraten habe, welche Krawatte zu seinem Anzug passt oder mein Kinderzimmer gestaltet habe…

Oh, wirst du bestimmt jetzt vielleicht schwarz oder grau denken, sie hat ja die Begabung, aber ich kann das nicht! Doch,

Du kannst das auch!

Alles ist eine Sache des Trainings. Klar, wenn mich etwas interessiert, dann trainiere oder übe ich das automatisch, indem ich mich viel damit beschäftige und auch VERSUCH und IRRTUM zulasse. Das bedeutet, dass ich durch HANDELN und AusPROBIEREN mir vieles selbst erarbeiten kann und weiß wie es anschließend läuft, zumindest für mich und im besten Falle für meine Umwelt.

Was möchte ich damit sagen?

In diesen Zeiten haben wir alle nur die Möglichkeit, (uns) auszuprobieren, neue Sichtweisen auszuloten, KREATIV zu WERDEN. Damit meine ich nicht unbedingt künstlerisch kreativ, denn du wirst bestimmt wieder den schwarzen Einwand bemerken, dass du gar nicht kreativ bist. Das ist nicht so!

  • Kreativität hat nur bedingt, also nicht ausschließlich etwas mit Musikalität, Malerei, Bildhauerei, Schauspielerei und dergleichen zu tun.
  • Kreativität ist die Kunst, Zusammenhänge zu begreifen, zu spüren und zu sehen und so zu handeln, dass etwas (Neues) daraus entsteht, das dich weiterhandeln, dich entfalten und dich entwickeln lässt.

Im besten Falle wirst du nicht nur dich bereichern, sondern auch deine Umwelt.

Deshalb ermutige ich dich hiermit, in dich zu gehen, SEHEN und FÜHLEN zu LERNEN. Lasse dabei alles zu! Gibt dir und deinen Gedanken RAUM und ZEIT für FANTASIE. Wenn du Kinder hast, dann verführe sie dazu, dies dir gleich zu tun. Kinder sind für Fantasie und Kreativität sehr empfänglich. Ob es das Basteln mit Klopapierrollen ist oder einen spielerischen Weg zu finden, mit der Situation ohne Klopapier umzugehen… Ich bringe dieses Beispiel, weil es gerade das Thema Nr. 1 ist in Deutschland!

Beschäftige dich mit dir, deinen Kindern, deinen…! Und gehe auch durch den Frust, wenn es anfangs nicht klappt!

Bleibe spielerisch!

Alles hat etwas mit SPIEL zu tun. Kinder erproben sich im Spiel. Sie denken nicht nach, gehen durch Versuch und Irrtum und holen sich dabei auch schon mal blaue Flecken, wenn du sie lässt…. Lasse sie diese ERFAHRUNGEN machen. Mache sie selbst und habe nicht so viel Angst vor den blauen Flecken. Zu viel Behütung verhindert nämlich, wichtige Erfahrungen für das Leben zu machen! Gebe dir und deinen Kindern wieder den FREI-RAUM dazu und vor allem LASSE IHN ZU!

Werde ein Lebenskünstler!

Denn:

Und all das erreichst du nur durch den sinnlichen Kontakt zu deiner Umwelt, der gerade sehr eingeschränkt ist. Du bist dazu aufgefordert, diesen Kontakt mit dir selbst zu suchen und zu finden, um ihn mit dir und/ oder mit anderen in deinem Zuhause zu teilen. All das kann dir die digitale Welt nicht ersetzen. Sie darf dir ANREGUNGEN geben, so wie ich sie dir gerade zu vermitteln versuche. Aber sie darf niemals deine realen Kontakte zum ANFASSEN ersetzen!

Sinnlichkeit ist nicht durch die digitale Welt ersetzbar, sondern ist das Wahrnehmen mit allen Sinnesorganen!

In diesem Sinne bleibt gesund und sinnlich und seid kreativ!

Herzlichst und farbenfroh

Eure Sabina aus dem FarbenReich

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Kraftspendende und klangvolle Grüße aus dem FarbenReich

Ich wünsche allen eine behütete Zeit mit ganz viel Liebe, Kraft und Zuversicht!

Bleibt gesund und haltet durch!

🌈🌞🍀🍄🙏

Eure Sabina Boddem aus dem FarbenReich

Und hier noch ein intuitives Harfenspiel mit Klängen, die gestern einfach so aus mir heraussprudelten. Meine Musik gibt mir ganz viel Kraft, weil in den Momenten des Spielens ein völliges Abschalten da ist von allem, was mich belastet oder ein Loslasssen und Freilassen von Sorgen… Musizieren ist für mich Meditation.

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Hoffnung auf ein LIEBEvolles MITeinander und auf entsprechendes NATUR-BEWUSST-SEIN

Die Natur stört sich nicht an Viren und breitet sich gerade mit voller Farbenpracht aus. Die Pflanzen, Insekten, Vögel und andere Wunder der Schöpfung treten gerade im Frühling in liebevollen Kontakt zueinander. Sie vermehren sich und haben nun viel mehr Zeit und Ruhe das zu tun. Sie dürfen genießen.

Wir Menschen müssen uns gerade leider vor ihr und voreinander verschließen. Wir müssen uns vor Kontakten schützen. Vielleicht begreifen einige bald, dass sie auch Naturwesen sind, Wunder der Schöpfung und spüren dann, wie sehr sie diesen Glauben und diese Tatsache vernachlässigt haben. Menschen fühlen sich so erhaben und mächtig…

Und was passiert jetzt? Die Natur da draußen stört sich nicht daran. Sie lebt einfach weiter wie immer. Sie ist nicht von uns abhängig. Wir jedoch von ihr und voneinander.

Wir Menschen bekommen gerade auf sehr drastische Weise zu spüren, wie sehr wir voneinander abhängig sind und wie sehr wir ein Teil der Natur sind, die viele mit ihrem Müll verdrecken und zerstören. Ich sehe ihn täglich im Wald, an den Wegen, an den Bahnhaltestellen und überall sonst auf der Welt. Oft stehen Jugendliche vor mir und lassen ihre leere Zigarettenschachtel einfach auf den Boden fallen, obwohl sich der Mülleimer einen Meter von ihnen entfernt befindet. Wenn ich sie anschaue, erhalte ich aggressive Blicke zurück, wenn ich sie anspreche, aggressive Beschimpfungen! Ich sehe so viel Zerstörung von Schönem und Heilem und wenn es nur wieder die Scheibe an der Bahnhaltestelle ist oder die frisch gestrichene Wand unserer Nachbarn, die mit Sprühfarbe verunstaltet wurde. Und Nachtruhe? Tja die gibt es schon lange nicht mehr! Überall nur Zerstörungswut, Achtungslosigkeit, Respektlosigkeit… Sogar jetzt zeigt sich das wieder an leer gekauften Regalen. In den Krankenhäusern wurden Desinfektionsmittel, Toilettenpapier, Seife und Mundschutz gestohlen und nicht nur dort!

Es ist schade, dass viele achtsame und liebevolle Menschen darunter leiden und nun auch an den Folgen dieses Virus, sowohl gesundheitlich, als auch finanziell… Und trotzdem habe ich die ganz große Hoffnung, dass das alles etwas Gutes nach sich zieht…

Respekt, Achtsamkeit, Wertschätzung

und NATURzugehörigkeitsgefühl aller Lebewesen

dieser SCHÖPFUNG = LIEBEvolles MITEINANDERumgehen!

Hier ein paar Impressionen von meiner „kleinen heilen Welt“ vor der Tür da draußen, an der ich mich jeden Tag erfreue und worüber ich sehr dankbar bin, denn auch ich weiß nicht, wie lange ich das noch genießen darf…

„Aber es wird immer etwas Schönes folgen… Du bist geschützt! Du wirst geliebt…!“ muntern mich gerade meine Freundinnen, die Hoffnung und die Zuversicht, auf und mein Kumpel Urvertauen schmunzelt mich dabei an. Auch er hat es oft nicht leicht, zu mir durchzudringen. Danke meine Lieben! Ohne Euch hätte ich schon einige Male in meinem Leben den Löffel abgegeben!

 

 

 

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Warum alle Gefühle in Krisenzeiten ihre Berechtigung haben und wie ich damit konstruktiv umgehe

Wenn Traurigkeit, Verzweiflung, Hoffnung und Zuversicht miteinander streiten, dann kann es schon mal hoch hergehen. Alle Gefühle wollen sich ausbreiten und so viele Stimmrechte wie möglich erobern. Sie argumentieren wild durcheinander. Die einen bunt und leuchtend, die anderen in ganz dunklen Tönen.

Jeder von uns hat eine andere Art und Weise, Krisen zu verarbeiten.

Jede Verarbeitung hat ihren Sinn. Sie braucht einen Ausdruck und einen Raum dafür. Ich bin zum Beispiel ein extremer Gefühlsmensch und schwanke gerade ständig von einem Extrem in das andere. Da gehen Ängste, Wünsche, Bedürfnisse, Sorgen, Hoffnung, Humor und alles, was ein Mensch so fühlen kann, sehr kontrastreich und nicht gerade zimperlich in mir in einen Dialog und dementsprechend äußere ich mich dazu, bzw. verhalte ich mich. Manch einer im Facebook denkt vielleicht, was ist denn mit ihr los. Sie ist doch sonst immer so positiv und in der nächsten Stunde bin ich das auch wieder und poste Blümchen und Bienchen auf der Terrasse mit einem verträumt schönen Text dazu.

Ein Gutes hat doch das Ganze, ich bin hier mal nicht die Therapeutin, nicht die Beraterin, nicht die Mutmacherin, nicht die erfolgreiche Unternehmerin, die täglich strahlt und gut aussieht, sondern ich darf mich auch mal als eine ganz natürliche Frau zeigen, die einfach nur ein Mensch ist, der mit einer Krisensituation umgehen muss, die uns alle betrifft.

Ich habe gerade Phasen hinter mir, die einige von Euch auch bestimmt kennen.

Zuerst beruhige ich mich und andere, weil ich glaube, dass alles nicht so schlimm ist und dann kommt die nächste Meldung in den Medien und die Panik lodert doch auf… So geht das auf und ab und das führt dazu, dass ich zwischendurch erstarre. Ich sehe dann nur noch schwarz und kann das aber nicht kreativ mit meiner Musik oder sonstwas ausdrücken. Ich möchte dann am liebsten nur noch im Bett liegen, weil mir all das, wozu ich gerade eine Menge Zeit habe, schwer fällt und ich zu gar nichts mehr zu bewegen bin. Dann raffe ich mich jedoch wieder auf und fange irgendwo an. Das erste war die Terrasse. Ich habe geschrubbt und gesät, umgetopft und gepflanzt. Jetzt ist hier schon alles wunderschön für den Frühling bereit und meine Frühblüher leuchten. Sie helfen mir mit ihren bunten Farben, wieder Freude, Hoffnung und Zuversicht zu spüren und danken mir somit für die Aufmerksamkeit, Pflege und Liebe, die ich ihnen täglich schenke. Dann sitze ich in der Sonne und mir geht es eine Zeit lang gut, wenn es mir gelingt, den Vögeln zuzuhören und einfach mal abzuschalten.

Mir gelang es allerdings bisher noch nicht, meine Gefühle mit Musik auszudrücken und so habe ich meine Harfen schon seit einer Woche nicht angefasst. Irgendwie machte mich ihr Anblick traurig. Ich wollte sie nicht berühren, weil sie doch aus der unbeschwerten Zeit stammen… Meine Instrumente umgab eine unsichtbare Schutzmauer, die ich in mir habe, aber um die Harfen sah. Als ich heute morgen mit meiner Harfenlehrerin telefonierte, ermunterte sie mich zu spielen. Es täte ihr gerade so gut, weil sie ja auch gerade nicht arbeiten darf, weder im Altenheim als Musiktherapeutin, noch mit uns Musikschülerinnen und -schülern. Sie ist so wie ich kein Typ, der sich gerne via Internet mitteilt und dort Unterricht oder Kurse anbietet. Ich meinte zu ihr, dass ich gerade zu gar nichts Lust hätte, auch nicht für die alltäglichen Dinge wie Bügeln, Kochen, Wischen und dergleichen. Trotzdem hat dieses Gespräch irgendetwas in mir bewegt. Ich schnappte mir zuerst die Bügelwäsche und als das Bügelbrett meine kleine Harfe antitschte, so dass sie nun Schrammen hat, nahm ich das Instrument in die Hand und trug es an eine geschützte Stelle. Und was passierte? Durch die Berührung mit dem Instrument kam ich wieder in Kontakt und strich zart über seine Saiten. Da entstand was Schönes, das mich zu diesem Text motivierte, weil ich heute zu diesem Thema auch Musik machen werde.

Jetzt ist erst Mal ein Knoten geplatzt. Es kann sein, dass er sich mal wieder zuzieht. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass ich immer in meinem Leben erst Mal zur Schockstarre neige, die sich dann allmählich auflöst und die Abstände der Rückfälle immer größer werden. Nach solchen unkreativen, gar sehr lähmenden Phasen platzt es dann irgendwie aus mir raus und ich meinte eben noch so zu mir: Jetzt kommt wieder alles auf einmal über mich und ich weiß gar nicht, womit ich zuerst anfangen soll. Ich bin also gerade wieder voller Tatendrang!

Gleich werde ich erst mal kochen, dann mich ein wenig ansehnlicher frisieren, denn ich habe mich in den letzten Tage diesbezüglich etwas gehen lassen, was ja auch Vorteile hat. Ich kann mal einige Tage in irgendwelchen Klamotten rumschlumpfen und ich benutze keine Wimperntusche und Kajal mehr. Ich muss ja auch mal kein stilvolles Vorbild für Kunden sein, brauche nicht vor die Tür zu gehen und bekomme keinen privaten Besuch, weil wir Kontakte ja vermeiden sollen. Nach dem Essen werde ich meine Harfen auf die Terrasse setzen, sie stimmen und dann drauf losspielen!!! Ergebnis kommt später!

Was ich damit ausdrücken möchte:

Du darfst alles so verarbeiten wie du das für dich brauchst. Suche dir Ventile, die dir gut tun. Und lasse auch die Gefühle und Phasen zu, die nicht so leicht und einfach zu verdauen sind und in denen du keine Ventile findest.

Aber achte dabei darauf, dass du niemandem schadest. Fahrlässigkeit, Respektlosigkeit, Grenzüberschreitungen und dergleichen kann niemand gebrauchen und besonders in diesen Zeiten nicht. Wenn ich im Facebook oder auf WhatsApps schon mal ärgerlich reagiere, weil mir jemand den gefühlt hundertsten Klopapierwitz oder die 10 besten Verhaltensregeln sendet, dann reagiere ich auch schon mal genervt gerade, wenn ich sowieso schon angeschlagen bin. Aber ich merke das auch sofort und sage meinem Gegenüber, dass er meine Art gerade nicht persönlich nehmen soll und bitte dann höflich um Nichtzusendung solcher Bildchen. Wir sind alle ziemlich angespannt, aber Verkäuferinnen anschnauzen und dergleichen, so etwas geht gar nicht. Vorgestern hat sich nämlich eine bei mir ausgeweint, weil sie das Verhalten vieler Kunden nicht mehr ertragen kann.

Ich habe die Hoffnung, dass durch die Rückbesinnung auf sich, viele Menschen Potentiale in sich entdecken, die sie bisher nicht (mehr) kannten. Dass die Kreativität nach anfänglicher Erstarrung oder schon langjähriger Unterdrückung endlich explodiert…

Lasst es uns gemeinsam schaffen und eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, gemeinsam am Fenster Musik zu machen und wenn es nur mit Kochtöpfen und Löffeln geschieht. Jeder Mensch hat ein Urrhythmusgefühl in sich und das darf er nun endlich mal ganz ungezwungen wie Kinder es tun, herauslassen. Das macht so viel Spaß. Ich kenne ja solche Sessions und weiß, wovon ich spreche!

Am Sonntag, den 23.03. werden alle um Punkt 18:00 Uhr in ganz Deutschland dazu aufgerufen! Das gilt, wie ich schon beschrieben habe, nicht nur für MusikerInnen!!!

Die Zeit bietet uns eine unfassbare Chance, unseren Perfektionismus und unsere sogenannte Professionalität loszulassen und einfach spielerisch zu werden!

Bei allen Sorgen und Nöten, die ich als Freiberuflerin sehr gut nachvollziehen kann und manche trifft es gerade wesentlich härter als mich zum jetzigen Zeitpunkt, treibt es trotzdem oder gerade deshalb schön bunt! Natürlich so weit es geht in Eurem Zuhause!

In diesem Sinne

farbenfrohe und hoffnungsvolle Grüße 🍀🍄❤️🌈☀️

Eure Sabina ganz ungeschminkt und privat aus dem Farbenreich

Und hier mein Video mit einer spontanen Improvisation. Viel Freude beim Zuhören und Entspannen!