KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Ohne Blatt vor dem Mund authentisch gefühlt aus dem Farbenreich

Irgendwie fühlte ich mich wohler, als noch alles geschlossen war, im Gegensatz zu jetzt, wo vieles zwar offen ist, aber trotzdem keinen richtigen Genuss bringt… Ich fühlte mich besser, als die meisten Berufsgruppen nicht arbeiten durften und ich dazu gehörte, als jetzt, wo wir es endlich wieder dürfen, aber die meisten Leute unsere Arbeit nicht in Anspruch nehmen… Alles fühlt sich falsch an und nichts ist mehr so wie es war… Ich komme in dieser Welt nicht gut zurecht und fühle mich von ihr abgekapselt… Ich fühlte mich ja vorher schon öfter wie eine bunte Außenseiterin, weil ich nie eine Maske getragen habe, sondern immer authentisch das mitgeteilt habe, was wirklich in mir ist…

Wie heißt es in einer Redensart so treffend?

Ich nehme kein Blatt vor den Mund.

Und heute fühle ich mich lebendig begraben hinter Maulkörben und mit einem Mindestabstand zu der Umwelt, die vorher schon immer unnahbarer wurde. Trotzdem versuche ich, das Beste draus zu machen. Es gelingt mir mal mehr, mal weniger. Jetzt freue ich mich heute erstmal auf meinen Harfenunterricht und der findet mit einem angemessenen Abstand ohne Maske statt!

Ich genieße mein LEBEN offen, frei und sinnvoll!

Und damit gefährde ich weder mich, noch andere, denn:

Ich bin ein verantwortungsbewusster Mensch!

In diesem Sinne habt eine schöne Woche! ☀️🍀❤️🙏

Sabina Boddem,

ganzheitliche Farb- und Stilberaterin und Künstlerin –  authentisch gefühlt und geschrieben aus dem FarbenReich

11 Gedanken zu „Ohne Blatt vor dem Mund authentisch gefühlt aus dem Farbenreich“

  1. WOW! So viele Kommentare heute! Da scheine ich ja den sogenannten Nerv getroffen zu haben. Ich danke Euch allen für Eure Zeilen, denn hier zu sitzen und abzuwarten bis alles wieder gut ist, macht mich wirklich fertig. Zumal kein Ende in Sicht ist!

    Zu wissen, dass es „da draußen“ Menschen gibt, die ähnlich oder genau so empfinden wie ich, fühlt sich nicht so alleine gelassen an.

    Ich danke Euch allen also nochmal von Herzen für Eure offenen Mitteilungen! ❤️❤️❤️

    Liebe Grüße
    Bina

  2. Ich kann Dich gut verstehen, und bin froh, dass Du es trotzdem immer wieder schaffst, Zuversicht rausblitzen zu lassen, und uns alle zum Beispiel mit Deinem Harfenspiel erfreust.

  3. Ich teile dein Gefühl, mir geht es ähnlich. Stehe zwar nicht mehr im Berufsleben, aber ich kann deine Gefühle verstehen. Wäre ich noch Berufstätig, wäre ich mit meinen Kursen und Massagen usw. für lange, lange Zeit arbeitslos. Die Angst vieler Menschen und die Zwänge der Verordnungen, die uns auferlegt werden, halten viele Menschen davon ab, wieder in das Leben, mit bestimmten Einschränkungen, einzusteigen. Die Kaffees sind leer, die Arztpraxen, Massage Praxen und vieles mehr, wird nicht in Anspruch genommen. Es ist ein lebloses Leben geworden. Wenn ich mir die momentane, wirtschaftliche Lage und die teilweise immer noch eingesperrten Menschen in Seniorenheimen ansehe, frage ich mich so langsam, ob das so sein musste.🤔 Viele ältere Menschen ziehen sich aus dem Leben zurück, weil sie Angst haben ihre Wohnung zu verlassen.

  4. Liebe Sabina

    mir geht es nicht viel anders, obwohl ich ja schon ohne Corona freiwillig in Quarantäne war, wie Du weisst, nur da war draussen die Welt noch in Ordnung. Dieses Hüh und Hott mit den jetzigen Lockerungen und all die Umstände die damit verbunden sind, machen mich auch langsam fertig.

    Liebe Grüße
    Gisela

  5. Dieses „alles komisch, alles anders, alles irgendwie falsch, surreal, unklar“ entspricht auch meinem Gefühl. Zunehmend Gedanken, wie… wie gehe ich weiter, was will ich für mich und mein Leben und wie kommen Leichtigkeit, Freude, Freiheit, Liebe und Sinn zurück ins Leben… Was ist mir wirklich wichtig… wie lebe ich all das warm und motiviert und wie erlebe ich wieder mehr davon. Irgendwie ändert sich Vieles und gefühlt wenig… Sehr sehr gemischt sind die Gefühle pro Tag. Zunehmend nachdenklich…schwierig dem Fluss des Lebens zu vertrauen an manchen Tagen. Unklare Gefühle und Intuitionen, Gedanken ohne Ziel… Sie führen nicht weiter. Und irgendwie beruhigend zu wissen, dass ich nicht allein bin mit diesen Gefühlen…

    Herzliche Umarmung von Marion

  6. Liebe Bina,
    das fühlt sich nicht nur falsch an, das ist auch falsch. Und genau diese Wirkung, die das ganze erzeugt, ist genau so gewollt. Irgendwann sind wir dann so durch, dass wir uns gerne impfen lassen, nur damit die Maske weg darf.

    1. Liebe Gabi,
      der Gedanke ist nicht von der Hand zu weißen. Es fällt immer schwerer, klar zu bleiben und
      die Dinge die da laufen mit gesundem Menschenverstand zu hinterfragen. Es gibt so viele Widersprüche in den ganzen Verordnungen. Warum dürfen Kinder wieder auf den Spielplatz aber nicht in die Schule? Warum öffnen Hotels und Campingplätze aber Tagestouristen
      sind zum Beispiel in Mecklenburg Vorpommern verboten? Sind Tagestouristen ansteckender
      als Hotelgäste? Alles sehr seltsam. Ich bin meistens ein sehr ausgeglichener Mensch, aber
      mehr und mehr bricht sich schlechte Laune Bahn. Es fällt schwer optimistisch zu bleiben.
      Ich fühle mich veräppelt und massiv in meiner Freiheit eingeschränkt.

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