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Warum es gerade in Coronazeiten wichtig ist, sich und sein Zuhause SCHÖN zu FINDEN

 

Manchmal muss Du einfach stehen bleiben, damit das Glück Dich finden kann.

So passend in diesen Zeiten! Dieser Spruch auf dem schönen Kleeblatt fand ich in einer Zeitschrift und habe ihn in den Durchgang zur Küche geklebt. „Du bist wundervoll“ klebt an einer Badezimmerkachel. Auch, was Ihr sonst noch auf dem Bild seht, verschönert unser Zuhause…

Heute kommt endlich wieder etwas zu den Themen:

„Schönheit, Natürlichkeit, Farben“ für uns und unser Umfeld. Die Themen, die zu meiner Berufung als ganzheitliche Farb- und Stilberaterin gehören, die ich immer wieder gerne mitteile und zum Hauptanliegen meiner Kundinnen und auch Kunden gehören: „Sich zu finden und sich auszudrücken“. Hörst du das Wort heraus?

Es geht um Findung!

Ich schreibe jetzt darüber, weil bedingt durch das Zuhause bleiben auch mir wieder einiges bewusst wird.

Du erlebst es vielleicht gerade auch:

Morgens aufwachen und denken:

  • Heute bleib ich mal im Schlafanzug, mich sieht ja eh niemand.
  • Warum soll ich mich zurecht machen? Ist doch eh alles wurscht!
  • Was ziehe ich an? Egal, ne Leggings oder ne Jogginghose tut es auch.
  • Schlurf durch die Wohnung, sich umsehen, überall Staub entdecken, aber egal, es kommt ja sowieso niemand rein. Für wen soll ich hier noch wischen?
  • Ich setze mich an den PC, mache mein Homeoffice und wenn einer meiner Vorgesetzten anruft und mich so sieht, dann erkennt er/ sie mich nicht mehr und denkt er/ sie hätte sich verwählt. Dann hab ich wenigstens meine Ruhe. Hahaha, war ein Scherz am Rande!
  • Da ich jetzt völlig ohne Arbeit bin und mich niemand sieht, kann ich mich endlich mal hängen lassen. Die Frage, was ich anziehe, erübrigt sich gerade.
  • Schminken? Jetzt? So ein Blödsinn! Wozu?
  • Farben sind mir gerade so was von egal!
  • Mir ist eh alles latte…

Also, ich habe mich in den ersten Tagen echt hängen lassen. In meinen Videos jedoch wollte ich nicht aussehen, als wäre ich gerade mit einem nassen Lappen in eine Steckdose geraten. Ich schminke mich sowieso kaum, aber ich habe echt nicht mehr drauf geachtet wie ich aussehe und es war mir erst mal egal. Ich war nur noch gefrustet.

Das ganze hat zwei Seiten!

Negativ:

  • Wenn ich mich zu sehr hängen lasse und das „Elend“ ständig im Spiegel sehe, dann zieht mich das noch mehr runter.
  • Bekomme ich in meiner Umgebung nichts mehr geschafft, dann staubt wirklich alles zu und das hebt meine Stimmung auch nicht dauerhaft…
  • Auf Dauer macht das depressiv und wenn eh schon depressive Gefühle da sind, dann werden diese noch verstärkt.

Positiv:

  • Jeder, der vorher sehr darauf achten musste oder achten wollte, wie er nach außen auf jemanden wirkt, kann diesen Stress endlich mal loslassen und sich mal so richtig gehen lassen. Rumschlumpfen in irgendwelchen Sachen und nicht darauf achten müssen, wie man aussieht. Herrliche Freiheit!
  • Alles stehen und liegen lassen und die Beine hochlegen können, weil nichts und niemand drängt… Einfach nur paradiesisch!

Ich habe gerade so sämtliche Phasen durch und bin zum Entschluss gekommen, dass ein gesundes Mittelmaß goldrichtig ist. Ich habe beispielsweise Zeit, Blogartikel zu schreiben, mich meiner Harfe zu widmen. Vorher putze ich seit vorgestern täglich zwei große Sprossenfenster von neun und belohne mich anschließend mit einem Sonnenbad oder mit dem, was mir sonst noch Freude macht. Wie schon erwähnt, meine Videos treiben mich auch voran, denn das motiviert mich, etwas ordentlicher auszusehen. Letzteres hebt meine Stimmung spätestens dann, wenn ich in den Spiegel schaue!

So und jetzt bin ich beim eigentlichen Thema!

Finde heraus, was du an dir wirklich magst. Finde dich schön und lerne, dich für dich selbst schön zu finden und auch schön zu machen!

Im Gegensatz zu mir, hast du dich vielleicht vorher sehr stark geschminkt, bist es gar nicht gewöhnt, dich ohne Make-up zu sehen und

  • jetzt hast du die Chance, dich mal ganz pur wahrzunehmen. Lass alle Gefühle zu, die dir dabei hochkommen. Vielleicht bist du es bisher gewöhnt, etwas zu tragen, das du eigentlich gar nicht gerne anziehst. Aber du tust es deiner Umwelt zu liebe oder weil es auf deinem Arbeitsplatz bisher so angesagt zu sein schien. Ich schreibe extra schien, denn aus Erfahrung weiß ich, dass meine Kundinnen und Kunden oft nur glauben, sie müssten dies oder jenes auf ihrer Arbeitsstelle anziehen, obwohl ihnen eigentlich keine bestimmte Farbe wie blau, schwarz, weiß oder grau vorgeschrieben wird und auch kein Blazer oder ähnliches. Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie dein Chef, deine Vorgesetzte oder deine Kolleginnen, dich plötzlich in einer Video-Telefonkonferenz mal völlig anders sehen und vielleicht sind sie ja angenehm überrascht und tun es dir gleich… Weißt du es?
  • Diese Zeiten bieten ganz viel Potential zur Kreativität, sich auszuprobierenaus erst mal Negativem, etwas Positives zu kreieren. Du hast jetzt die Chance, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen ohne, dass ein Gegenüber dir ständig reinredet. Du brauchst dir und anderen nichts zu beweisen und dich nicht mehr zu vergleichen. Das ist nicht immer einfach, wenn du das nicht gewohnt bist. Viele von uns haben bisher zu sehr im Außen gelebt und sich von den Feedbacks anderer abhängig gemacht und nun darfst du dich dir selbst so zeigen wie du bist, ganz ungeschminkt.
  • Öffne mal deinen Kleiderschrank, schau rein und stelle bewusst fest, wie viel dort drin hängt und vor allem was? Würdest du dir das alles kaufen, wenn du immer Zuhause oder deine eigene Chefin oder dein eigener Vorgesetzter wärst? Wie würdest du dich dann am liebsten präsentieren, dir selbst, deiner Familie, deinem Partner oder deiner Partnerin?
  • Und nun zu deinen Haaren. Alle, die hier in der Beratung waren und mir erzählten, sie würden doch so gerne ihre grauen Haare oder überhaupt ihre Naturhaarfarbe rauswachsen lassen, aber das sähe ja gruselig aus mit dem Ansatz und so könnten sie ja schlecht zur Arbeit gehen oder überhaupt vor die Tür. Jetzt hast du eine richtig gute Chance dazu, endlich zu dir zu stehen. Lass dein Grau zu! Es gibt jetzt keine Ausreden mehr.
  • Experimentiere rum! Kreiere neue Kombinationen, lass dein Make-up weg oder minimiere es! Wenn du Kids hast, dann beziehe sie mit ein. Ganz besonders Mädchen sind oft sehr kreativ. Vielleicht nähst du gerne und hast Ideen, wie du aus Alt, Neu machen kannst…

Und nun zu deiner Umgebung!

  • Hol dir Farben in dein Zuhause, die dir gut tun! Ich habe ja schon viel über Farben und ihre Wirkungen gesprochen! Und, wenn es nur eine schön geformte leere Weinflasche ist, wie ich sie letztens entdeckt habe und mir auf die Küchenfensterbank gestellt habe. Wenn die Sonne durchscheint, sieht das so schön aus, gerade jetzt wo die Scheiben sauber sind!
  • Schau dir dein Zuhause an und finde heraus, was dir fehlt und wie du aus dem Mangel Fülle machen oder aus der Fülle etwas loslassen kannst! Räume Schränke, Ecken und sonstwas aus! Mache mit deinen Kids eine Aufräumparty! Mache einen Wettbewerb daraus! Kreiere Alltagssituationen spielerisch, dass sie Spaß machen! Wie sagt man heute so nett? Feiere die Aufräumaktion mit dir und/ oder deinen Kindern! Mache ein Event daraus mit dem Ziel, „wer schafft das meiste auszumisten“ und dann wird versteigert oder werden Kisten gepackt für Menschen in Not oder… Mir fallen gerade wieder zig Ideen ein. Anschließend feierst du oder feiert ihr die wieder schön gefundene Wohnung.

Du hast jetzt die Chance, das und noch viel mehr schön zu finden. Nutze sie, denn das wird dir ganzheitlich gut tun, gerade JETZT!

Ich freue mich, wenn ich dich nach dieser Zeit der Zu-sich-selbst-Findung wieder begleiten und unterstützen darf!

Brauchst du noch Informationen über Inhalt, Ablauf und Preise meiner Angebote? Dann schau auf meine Webseite www.farben-reich.com!

Ansonsten findest du hier in meinem Blog unter den entsprechenden Kategorien unzählige Beiträge zum Thema „Schönheit und Selbstfindung“!

Herzliche und farbenfrohe Grüße

Eure Sabina Boddem

Lesetipp!

Sich schön Finden

Das Video dazu! 

Ein Gedanke zu „Warum es gerade in Coronazeiten wichtig ist, sich und sein Zuhause SCHÖN zu FINDEN“

  1. Das hast Du schön beschrieben, liebe Sabina – auch wenn ich mich nicht anders kleide, als sonst auch.

    Und es sind auch gute Tipps dabei, wie man jetzt die viele Zeit auch mal anders und für sich persönlich nutzen kann.

    Ein schönes Wochenende für Dich.

    Herzlichst,
    das Licht

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