Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Sommer/Winter, Portraitfotos

Wunderschöne Veränderung eines Sommer-Winter-Mischtyps nach der Farbberatung

Heute habe ich eine Kundin richtig glücklich gemacht.

Claudia (56 J.) hat klare grüne Augen, von Natur aus braune/ dunkelaschblonde Haare (kühler Braunton siehe Haaransatz!), die viel zu hell und warm gefärbt wurden. Sie leidet unter einem systemischen Lupus, der stark gerötete Äderchen im Gesicht hervorruft und einem Lipödem an den Lidern.

Meine Kundin kam ungeschminkt zur Beratung. Normalerweise legt sie Make-up auf, fühlte sich bisher aber nicht wohl damit, weil sie nie ihre Töne fand, glaubte aber, alles dick abdecken zu müssen, was sie allerdings als Maske empfand.

Sie versuchte, sich zunächst über Onlinetests und Beschreibungen einzuordnen. Natürlich kam jedesmal ein anderer Farbtyp heraus, denn diese Onlinetests und Beschreibungen dazu kannst du getrost vergessen, weil sie völlig oberflächlich sind. Zuletzt sollte sie ein Herbsttyp sein, womit sie sich überhaupt nicht anfreunden konnte. Stattdessen sah sie sich eher im Wintertyp wieder und trug viel zu starke Kontraste bei Mustern, die sie völlig zudeckten und statt ein dunkles Anthrazit viel Schwarz, das für sie zu hart ist. Sie fühlte sich auch als Wintertyp nicht bei sich angekommen und erzählte mir heute Mittag bei der Terminabsprache am Telefon, dass sie sich die ganze letzte Nacht in meinem Blog festgebissen hatte und es nicht mehr abwarten konnte, bis sie nach ihrer Arbeit endlich bei mir anrufen konnte. Sie hatte Glück, denn eine Kundin hatte den heutigen Termin wegen Zahnproblemen abgesagt. So konnte Claudia spontan kommen und war selig.

Auf den Vorher-Nachher-Fotos links, die Ihr gleich seht, trägt sie ein Oberteil, das eher für den Sommertyp geeignet ist, weil die Farben nicht ausdrucksstark genug sind für ihren Typ und das sie aber gut mit etwas kräftigeren Farben kombinieren kann.

Nachdem wir herausgefunden hatten, dass Claudia ein Sommer-Winter-Mischtyp ist, wunderte sie sich sehr, dass ich sofort den richtigen Make-up-Ton für sie fand. Und nicht nur das! Ich trug auch noch ein transparentes auf, das ähnlich wie eine getönte Tagescreme keinen Maskeneffekt hat. Wieviel Geld hatte Claudia bisher für Make-up-Produkte ausgegeben. Man hatte ihr wegen ihres Lupus und ihres Lipödems sonstwas angedreht… Nur der Wohlfühleffekt blieb aus, weil sie sich mit dem ganzen Zeug unnatürlich und unstimmig fühlte.

Wie erleichtert und glücklich war meine Kundin, als sie sich so sah wie auf den rechten Fotos und wie unten auf den weiteren Bildern. Wie hübsch Claudia ist und das mit eigentlich nur sehr wenigen Mitteln und ganz geringem Aufwand. Allein die Augen sind schon der Hammer!

An dieser Stelle mein herzliches Dankeschön, liebe Claudia, dass Du so offen warst und bist und mir erlaubt hast, Deine Fotos zu veröffentlichen und über das alles, was Dich betrifft, so berichten zu dürfen. Du bist eine charismatische Persönlichkeit mit viel Charme, Humor und Herzlichkeit. Es ist mir eine Ehre, Dich so zufrieden und glücklich zu sehen und vor allen, Dich kennen lernen zu dürfen. Lass es Dir gut gehen! Achte auf Dich! Gönne Dir nur das Beste. DU HAST ES SO VERDIENT! ❤️

Und nun überzeuge dich selbst!

 

 

 

 

Wenn auch du wissen möchtest, welcher Farbtyp du bist, meine Webseite mit Informationen zu Inhalt, Ablauf, Preisen meiner Beratungen ist hier.

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends, Farbtyp Winter

Frühling-/ Sommer-Trendfarben 2020 für den Wintertyp

Die Farben des Wintertyps findet man zu allen Jahreszeiten. Auch in diesem Jahr geht es wieder bunt zu. Ob uni oder gemustert, es ist alles dabei.

Da nicht jeder Wintertyp gleich aussieht, kann auch nicht jeder alle Farben oder Kombinationen gleich gut tragen. Es ist sicherlich für dich vorstellbar, dass ein schwarz-afrikanischer Wintertyp, ein Asiate, Indianer oder Orientale stärkere Kontraste und leuchtendere Farben kombiniert oder gemustert tragen kann, als Wintertypen, die von von Natur aus nicht so kontrastreich aussehen. Es gibt die sogenannten Schneewittchentypen (sehr helle Haut, die nicht bräunt), aber auch Menschen mit dunkler Haut (rot, gelb, olive, mittel- bis dunkelbraun, schwarz) oder Menschen mit heller Haut, die aber gut bräunt. Einigen Wintertypen stehen alle Farben, anderen eher die hellen oder weicheren, mittleren Töne, manchen eher die dunklen…

Deshalb empfehle ich eine Farbtypberatung, um wirklich sicher zu gehen, was wirklich optimal zu dir passt. Informationen (Inhalt, Ablauf, Preise) zu meinen Farb- und Stilberatungen findest du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ALLERLEI ZUR FARBE, Farbbedeutung, Farbenergie

Wem stehen, welche Rosatöne? Lachs und Hummer oder Rosenholz und Pink? Pastellfarben oder klar und leuchtend…?

hell oder dunkel bis hin zu Rottönen, warm oder kalt…

Ihr Lieben,

so manches Mal komme ich an Gesprächen über Mode und Farben auch in meinem privaten Umfeld nicht vorbei. 😉 Da hielt mir eine Teilnehmerin aus unserem Funktionstrainingskurs ihre Bluse hin und fragte mich, ob sie das helle Lachs tragen könnte. Sie stellte fest, dass es ihr nicht stand. Stimmte auch, denn das war ein pastellfarbener, warmer Lachston und der „biss“ sich völlig mit ihrem Teint. Die Frau trug an dem Tag einen kühlen Rosaton und damit fühlte sie sich wohl. Dieser passte auch zu ihr. Sie hat weißgraues Haar, einen rosigen Teint und ist ein klarer Sommertyp. Das war ja alles so weit in Ordnung. Aber dann kam die typische Pauschalaussage. Die Frauen waren sich alle einig: Dieser helle Lachston braucht einen Kontrast und könnte nur von Dunkelhaarigen getragen werden. „Nein, das stimmt nicht,“ konterte ich und hielt mir die Farbe vor mein Gesicht. „Du hast recht,“ meinten die Frauen, „das steht dir wirklich nicht.“ Und trotzdem fiel sofort der Satz, dass diese Farbe dann eben Personen mit noch dunklerem Haar tragen sollten. Sie meinten diejenigen, die ich als Wintertypen bezeichnen würde. „Och nö, liebe Mädels, wirklich nicht! Diese Farbe steht einem warmen Frühlingstyp ganz wunderbar und der ist häufig goldblond, rotblond, rot, honigblond bis mittelbraun. Lachs verschwimmt mit dem Teint einer schwarzhaarigen Person. Das hat nichts mit Kontrast zu tun, sondern mit dem Farbton und der passt in diesem Falle nicht zur Haut. Leider ist heute unser Frühlingstyp nicht in der Gruppe, sonst hätte ich euch das demonstrieren können.“…

Zunächst einmal zur Aussage „Lachsrosa steht nur dunkelhaarigen Personen“. An den folgenden Beispielen zeige ich, welche Erfahrungen ich in meinen Beratungen mache:

Wenn ein kalter, sehr dunkelhaariger Farbtyp, wie hier der Wintertyp, Pastellrosa trägt, egal ob kühl oder ein warmes Lachsrosa, das Ihr gleich in der Frühlingstyppalette finden werdet, dann fehlt ihm der Kontrast (siehe linke Fotos!)

oder der Ton (z.B. Lachsrosa, Hummerrosa) passt, wie bei allen anderen kalten Farbtypen auch, nicht zur Hautfarbe. Der Wintertyp braucht klare, kalte Farben wie beispielsweise helles Eisrosa, helles oder dunkles Pink. Der Wintertyp ist auch der einzige Farbtyp, dem reines Weiß wirklich gut zu Gesicht steht.

 

 

 

 

 

 

Der Sommer-Winter-Mischtyp sollte seine Rosatöne nicht zu grell, aber auch nicht zu pastell wählen. Ein warmer Lachston passt überhaupt nicht zu ihm!

Dieser Farbtyp kann sehr gut kühle, dunkle Farben tragen oder dunkle warme Töne wie Bordeaux, das auch warmen Herbsttypen steht. Die Favoritenfarben sind Beeretöne, die zum Teil auch dem Sommertyp sehr gut stehen. Die hellen Farben aus seine Palette sehen am besten aus, wenn sie mit dunkleren Farben kombiniert werden.

 

 

 

 

 

 

 

Der warme Herbsttyp trägt Lachsrosa nur in einem Muster, denn er ist Überhaupt kein Rosatyp.

Er braucht zur Haut, was Rottöne betrifft, einen Kontrast und zwar mit warmen, Hummer- und Rottönen, die nicht pastell und nicht zu hell sein dürfen und auch dem Frühling-Herbst-Mischtyp sehr gut zu Gesicht stehen. Leider tragen rothaarige Personen oft Altrosa (Rosenholz) aus der Sommertyp-Palette und das sieht extrem unvorteilhaft aus, weil der Teint dadurch sehr blass wirkt und sich die Farbe mit dem Haarton beißt, wie ich das später an dem Vorher-Nachher-Foto unter den Frühling-Herbst-Mischtypen zeigen werde.Herbstfarben in der Mode, Herbsttyp

 

 

 

 

Bordeaux steht nicht nur dem Herbsttyp, sondern auch dem Sommer-Winter-Mischtyp und einigen Sommertypen sehr gut zu Gesicht. Das ist eine sogenannte Kreuzfarbe, die sowohl von kalten, als auch von warmen Farbtypen getragen werden kann. Also nicht wundern, wenn einige Töne schon mal in mehreren Farbpässen vorkommen!

 

 

Helles kühles Rosa oder Pink passen nicht zum Herbsttyp wie Ihr auf den linken Fotos sehen könnt. Diese Farben lassen die Hautfarbe fahl aussehen.

 

 

 

 

 

Einem Sommertyp, der zur Gruppe „kalte Farbtypen“ gehört, stehen wiederum völlig andere Rosatöne.

Der Hautunterton, den ich immer im ungeschminkten Gesicht erkenne, ist völlig anders, als bei den warmen Farbtypen. Lachs und Hummer beißen sich mit dem Teint und auch ergrautes oder weißes Haar sieht bei letzteren Farben nicht mehr so edel aus. Darum hat sich die Dame aus unserem Kurs mit ihrer lachsfarbenen Bluse ja auch nicht wohl gefühlt.

Ein Sommertyp braucht folgende Rosatöne:

 

 

 

Sommertyp

 

 

 

 

 

 

Trendfarben 2017 für den Sommertyp

 

 

Trendfarben 2017 für den Sommertyp

 

 

 

 

So und wem stehen helle Lachs- oder Hummertöne nun wirklich? Na, wie schon am Anfang gesagt, dem warmen Frühlingstyp natürlich am besten!

Auch kann der Frühlingstyp, wenn er nicht seine Leuchtfarben tragen möchte, sehr gut helle, pastellfarbene Apricot- und Pfirsichtöne tragen (im Business sehr edel zu einem mittelbraunen, nicht zu dunklen Blazer).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch der warme Frühling-Herbst-Mischtyp kann Lachs- und Hummertöne tragen. Sie sind dann nicht ganz so hell und leuchtend,

und wenn ja, dann sollten sie bei sehr hellhäutigen Personen mit satteren Farben kombiniert werden.

 

 

links unvorteilhaftes Rosa, rechts vorteilhaftes

 

 

 

 

 

 

 

Ihr seht, Farben und ihre Zuordnungen sind eine Wissenschaft für sich. Ich habe von der Pike auf gelernt, wie ich Farben mischen muss. Damals gab es noch keine Computer. Also musste ich als Designerin alle Farben für meine Textil-Kollektionen noch selbst zusammenstellen und auf Papier streichen. Alle Farbfächer, die Ihr seht, wurden beispielsweise früher per Hand gemischt, aufgetragen und dann in Druck gegeben. Es gab keine Druckvorlagen, die per Computer ermittelt wurden. Unsere Professoren an der Hochschule untersuchten mit einer Lupe, ob die Farbabstufungen exakt waren oder das Mischungsverhältnis der Farben stimmte.

Wir mussten wissen, welche Farbmischungen, welchen Ton ergaben. Das lernten wir beim Ausprobieren durch Versuch und Irrtum und viel Üben! Mal abgesehen vom Studium der Farbenlehren (nach Itten und Goethe), die für alles die Grundlage bildeten und auch heute noch gültig sind.

Wenn du erfahren möchtest, welche Töne DICH persönlich (denn jeder Farbtyp ist ein Individuum!) exakt treffen, dann melde dich zur Farbberatung bei mir an. Informationen zu Inhalt, Ablauf und Preisen findest du unter www.farben-reich.com.

Ich freue mich auf DICH! 🤩

EIGEN-ART-PapierCOLLAGEN, Möbel + Gebrauchsgegenstände

Aus Alt mach Neu – Einen Serviertisch (Beistelltisch) mit einer Papiercollage bunt bekleben

Ihr Lieben,

ab und zu streife ich durch unsere Wohnung und bin auf der Suche nach Möbeln, die ich noch umgestalten kann. Ich habe dann so richtig Lust, eine Papiercollage zu machen, aber das muss ja auch zur Einrichtung passen. Es soll ja nicht zu unruhig werden und ich darf es nicht zu bunt treiben. Meinem Schatz muss das nämlich auch gefallen und Männer sind ja da  bekanntlich etwas eigen. 😉

Aber da fiel mir plötzlich unser zusammenklappbarer, runder Roll-Serviertisch in der Küche auf und ich war mir sicher, dass die Küche noch einen geschmackvollen und hoffentlich auch von meinem Mann gemochten Farbklecks gebrauchen könnte. Also wurde das Möbelstück sogleich mein neues „Opfer“. Ich habe immer genügend Zeitschriften in meiner Sammlung, Kleister und Acryllack, sodass ich gleich loslegen kann, wenn mich so ein Kreativschub überfällt. Als mein Mann nach Hause kam, war er ganz begeistert! Auch am nächsten Morgen, als er mir den Kaffee an‘ s Bett brachte, hat er den bunten Gute-Laune-Tisch nochmal lobend erwähnt. Ein Volltreffer also! 😍

Ich werde mir nur noch etwas besorgen, damit die Fläche von der Sonne nicht ausbleicht. Der Deckel von unserer Wäschebox (siehe hier!  Gebrauchsgegenstände dekorativ mit Papiercollagen gestalten), den ich vor längerer Zeit beklebt habe, befindet sich auch auch unter einem Südseitenfenster und der ist schon heller geworden.

Hier könnt Ihr Euch ein Bild von dem „neuen Serviertisch“ machen.

Anleitungen zum Nachmachen findet Ihr in den folgenden Beiträgen!

Möbel mit Collagen verzieren – Wenn aus einem Buche-Furnier-Rollwagen ein buntes Mut-Mach-Möbelstück wird

Stuhlsitzfläche mit Papiercollage verziert

Farbberatung, Stilberatung - Tipps und Trends

Farbtypen können trotz ähnlicher Merkmale (Beispiel: braune Augen, dunkles Haar) sehr unterschiedlich sein

Ihr Lieben, die an einer Farbtypberatung interessiert seid,

diese Bildbeispiele zeigen drei meiner Kundinnen mit dunklem Haar und braunen Augen.
Die erste mit dem leuchtend blauen Oberteil ist ein Wintertyp, die zweite in dem gedeckteren, helleren Blau und rosa Shirt ein Sommertyp und die dritte mit dem petrolblau-braun gemusterten Schal ist ein Herbsttyp. Alle weisen also ähnliche Merkmale auf und trotzdem sind sie völlig unterschiedliche Farbtypen. Deshalb brauchen sie beispielsweise auch unterschiedliche Blautöne.

 

 

 

 

Dann gibt es noch Sommer-Winter-Mischtypen und Frühling-Herbst-Mischtypen mit braunen Augen und braunem Haar. Portraitfotos und typgerechte Farben dazu findest du jeweils mit Klick auf die einzelnen Farbtypen oder unter den entsprechenden Kategorien. Mehr Fotobeispiele von allen Farbtypen auf einem Blick siehst du mit Klick auf Farbtypen und ihre individuelle Ausstrahlung!

Bitte vergleiche dich nicht mit diesen Personen und ziehe keine Schlüsse auf deinen eigenen Farbtyp. Deine Eigenwahrnehmung kann geprägt sein von Gewohnheiten, Vorlieben und langjährigem Färben deiner Haare. Viele haben eine völlig verkehrte Erinnerung an ihre Naturhaarfarbe, weil sie diese seit Jahrzehnten färben und alte Fotos aufgrund unterschiedlicher Belichtungen oder Fotoveränderungen (Fotos aus den 70er Jahren haben oft einen Braunstich) nicht die richtige Haarfarbe wiedergeben können. Die Kundinnen, die sich am Telefon oder per Mail beschreiben und anschließend persönlich zu meiner Beratung kommen, haben ein ganz anderes Bild von ihrer natürlichen Pigmentierung oder glauben aufgrund heller Haut, einem Rotstich im Haar oder sonstigem einem bestimmten Farbtyp anzugehören und das ist oft so nicht richtig. Es ist sehr schwer, sich selbst zu analysieren, denn viele Merkmale der unterschiedlichsten Farbtypen sind ähnlich und doch anders, was ein Laie meist nicht erkennen kann, auch wenn er noch so sicher ist im Umgang mit Farben und wirklich auch einen guten, auf ihn abgestimmten Stil hat.

Deshalb erzielen Onlinetests, Kurzberatungen und vor allem Beratungen via Fotos oder Skype kein exaktes Ergebnis! Ich berate deshalb ausschließlich persönlich und individuell auf das Gesamtbild eines Menschen abgestimmt!

Bitte sende mir also keine Fotos mit ellenlangen Beschreibungen deiner Person und Farbvorlieben zu. Das bringt nichts und ich habe auch keine Zeit mich damit zu befassen. Auch, wenn du weit von mir entfernt wohnst, empfehle ich dir, wie es auch schon andere vor dir gemacht haben, eine Beratung bei mir im Farbenreich mit einem Besuch in unserer schönen Stadt Düsseldorf zu verbinden.

Informationen zu Inhalt, Ablauf und Preisen findest du auf meiner Webseite www.farben-reich.com.

Ich danke für dein Verständnis!

Farbenfrohe Grüße aus dem Farbenreich

Sabina Boddem
EIGEN-ART-FOTOGRAFIE, Natürliches

Wenn im Wald die Januarsonne strahlt und alles leuchtet

Das Licht war ja heute echt der Hammer. Ich dachte überall sind Glühbirnen hinter den Blättern und an den Bäumen. Ich bin wie Alice im Wunderland staunend durch den Wald gegangen und die Leute haben mich angeguckt, als sei ich das siebte Weltwunder. Da ich immer an den Bäumen hochschaute, um Vögel zu beobachten oder das Licht, guckten sie auch alle nach oben, weil sie wunders dachten, was ich da sehe. Für mich gab es auch viele Wunder zu entdecken, aber die Leute erkannten sie nicht und zogen enttäuscht weiter. Ein älterer Mann hatte dann den Mut mich anzusprechen und fragte, was ich denn da sehen würde und was es zu fotografieren gäbe und vor allem warum! Ich geriet so in‘ s Schwärmen wie wundervoll doch das Licht sei und was es alles zu entdecken gäbe…

Die Menschen liefen stur geradeaus und plapperten unentwegt mit ihrer Begleitung oder mit dem Handy. Bewundert und erkennt denn niemand mehr wie unglaublich magisch schön es in der Natur ist, auch dann, wenn man dieselben Wege schon zig mal gegangen ist und sie eigentlich zum Alltag gehören? Ich ja und ich entdecke immer wieder was Neues!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übrigens, bei den kleinen, süßen Piepmätzen handelt es sich beim ersten Vogelbild um einen Baumläufer und auf dem zweiten seht Ihr eine Schwanzmeise. Die Taube erkennt ja wohl jeder. 😀

www.farben-reich.com

KUNTERBUNTE THEMEN, Persönliches

Freude und Zuversicht auf all deinen und meinen Wegen…

Ich sitze hier und habe einfach das Bedürfnis zu schreiben, was mir gerade einfällt. Ich muss zwar schon um 5:30 Uhr aufstehen, bin aber noch nicht müde, um zu schlafen.

Heute beginnt gefühlt für mich das wirklich aktiver werdende Eintauchen in das neue Jahr. Die Weihnachtszeit geht zu Ende mit dem Tag der Heiligen drei Könige und dem Ende der Rauhnächte. Die erste Nacht war vom 24. auf den 25. Dezember und die letzte Nacht ist gerade zu Ende gegangen. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr erklären, was diese Rauhnächte bedeuten. Wen es interessiert, findet eine Menge darüber im Internet.

Ich liebe meine beiden Schälchen „Freude und Zuversicht“ die ich einmal von einer lieben Bekannten, nein eher Brieffreundin, geschenkt bekam. Ich habe diese Frau, eine Lehrerin, die damals bereits berentet war, ein einziges Mal in meinem Leben gesehen. Das war 2001 kurz nachdem ich damals mein „Trau-dich-kreativ-Atelier“ in Düsseldorf auf der Hüttenstraße eröffnet hatte. Sie besuchte mich dort, weil sie wegen eines Artikels von mir über meine Arbeit im Atelier in einer Zeitschrift aufmerksam geworden war.

Sie litt unter einer sehr schweren Essstörung und anderen Begleiterkrankungen und wir haben uns bis vor vier Jahren „nur“ geschrieben, so richtig mit Papier und Briefumschlag und nur dreimal miteinander telefoniert. Die Frau beschenkte mich fast 15 Jahre lang. Es kamen Päckchen oder prall gefüllte Briefe an, meist mit selbst gebastelten Aufmerksamkeiten, Papierfaltarbeiten, Gehäkeltes, Gefilztes und vieles mehr. Manches Mal waren es auch gekaufte Dinge, so wie diese beiden Schälchen. Am Anfang konnte ich kaum damit umgehen, denn ich wusste nicht wie ich ihr das alles zurückgeben sollte, zumal mir zunächst auch nicht so viel an diesem Kontakt lag. Ich schrieb ihr das auch sehr ehrlich. Sie aber wollte mir einfach nur gut tun. Das war für sie wichtig und machte sie glücklich. Sie bat mich innigst, das anzunehmen und den Kontakt nicht abzubrechen. Die Frau war ca. 12 Jahre älter als ich. Also müsste sie heute über 70 sein, vielleicht auch älter.

Sie schrieb und schrieb und begleitete mich sogar durch meine große Sinnkrise von 2007 bis 2009, als es mir sehr schlecht ging, nachdem ich beruflich und privat mal wieder Abschied nehmen musste und ich manches Mal keine Lebensfreude mehr hatte. Ich glaube, dass die Schälchen aus dieser Zeit stammen. Ich erhielt solch eine Liebe und kam mir oft so unbeholfen vor, weil ich ihr das nicht auf die gleiche Art und Weise zurückgeben konnte. Ja, mir gingen ihre langen Briefe, in denen sie häufig ellenlang über ihre Krankheiten berichtete sogar manches Mal auf die Nerven. Ihre Schrift war oft so gezeichnet von ihrer Krankheit, dass ich sie kaum entziffern konnte. Aber fast jeder Brief endete zuversichtlich und sie sprach mir Mut zu, wenn es mir schlecht ging und auch sich selbst. Wenn ich mal länger kein Zeichen erhielt, machte ich mir Sorgen und ich vermisste ihre Briefe oder Päckchen sogar schon, auch wenn ich mit dem Inhalt nicht immer etwas anfangen konnte. Trotzdem freute ich mich meist sehr darüber.

Die Frau lebte ländlich und zurückgezogen mit einem kleinen Hund, von dem sie mir manchmal Fotos sendete. Internet, Handy oder ähnliches besaß sie nicht. Ich konnte ihr zu keiner Therapie raten, ihr mit keinem Tipp oder sonstigem helfen, auch nicht mit Besuchen. Das war einfach tabu. Das wollte sie auch nicht. Aber ich habe ihr auf eine andere Art und Weise geholfen. Einfach, indem ich zuließ, dass sie mich beschenken durfte… oder vielleicht ganz einfach, dass es mich für sie gab…

Mir fehlen gerade die Worte und ich habe Tränen in den Augen… Warum schreibe ich das alles? Ich weiß es nicht…, aber ich fühle gerade sehr intensiv… Ich glaube, Sie ist jetzt im Himmel…

FREUDE und ZUVERSICHT verneigen sich und sagen einfach nur DANKE für ALLES…