Unterschiedliche Farbtypen auf einen Blick

Liebe Farbenfreunde,

immer wieder weise ich darauf hin, dass innerhalb eines Farbtyps die Menschen sehr unterschiedlich aussehen können.

Ich bin hellhäutig, dunkelhäutig, olivfarben, rosa, goldig, sommersprossig, blass, blond, braun, schwarz, aschig grau, weiß, rothaarig, blauäugig, braunäugig, grünäugig…, also bin ich… geht so nicht! Das Zusammenspiel von allem macht den Farbtyp aus. So sollten Sie auch nicht Ihre Arme nebeneinander legen und die Hautfarbe vergleichen, um zu erkennen, ob Sie der gleiche oder ein anderer Farbtyp sind, als derjenige mit dem Sie sich da gerade gemeinsam betrachten. Das macht in der Regel keinen Sinn und bringt Sie nicht weiter!

Sie sind nicht automatisch ein Wintertyp nur, weil Sie eine helle oder dunkle Hautfarbe haben und Sie sind auch nicht gleich ein Herbsttyp, wenn sie rothaarig sind, sondern könnten auch ein Frühlingstyp oder Frühling-Herbst-Mischtyp sein. Es gäbe noch mannigfaltige Beispiele zu diesem Thema.

Ein Farbtyp ist nicht nach „Schema F“ oder mit irgendwelchen Schnelltests zu bestimmen!

Je nach Nationalität kann ein Wintertyp zum Beispiel, eine gelb-weiße, rosa-weiße, olivfarbige, rotbraune, gelb-braune oder schwarze Haut haben. Der eine Herbsttyp hat rosa-weiße Haut, der andere einen goldigen Hautton. Ich sehe die Unterschiede am besten, wenn die Haut gebräunt ist. Der eine Herbsttyp bräunt sehr gut, der andere überhaupt nicht. Genau so ist das bei dem Frühlingstyp, dem Frühling-Herbst-Mischtyp, dem Sommertyp, dem Sommer-Winter-Mischtyp und dem Wintertyp.

Die kalten Farbtypen weisen sehr wohl auch warme Pigmente auf, gerade die braun- oder grünäugigen oder diejenigen mit einer oliv-braunen Hautfarbe. Im Gegensatz dazu gibt es warme Farbtypen mit petrol-blauen oder türkisfarbenen Augen. Sie wirken manchmal ein bisschen kühler, als diejenigen mit braunen oder grünen Augen. Dazu kommen die vielen unterschiedlichen Haarfarben innerhalb eines kalten oder warmen Farbtyps. Wir dürfen sie nicht alle innerhalb einer Kategorie über einen Kamm scheren.

Hier einige Bildbeispiele dazu. Es gibt, wie schon gesagt, viel mehr unterschiedliche Merkmale innerhalb der Farbtypen. Ich habe jedoch nicht so viel Material zum Veröffentlichen. Auch die Fotos wirken je nach Belichtung, Bildschirmauflösung etc. unterschiedlich. Also werde ich keine Farbtypanalyse via Fotos oder PC machen. Fragen Sie mich also bitte nicht danach, denn ich erhalte immer wieder Anfragen. Diese Art Farbberatungen lehne ich grundsätzlich ab! Ich kann Ihnen auch nicht empfehlen, wie es in den Medien gerade „in“ ist, wie Sie in 3, 4 oder 5 Schritten Ihren individuellen Farbtyp herausfinden!

Der Mensch ist und bleibt einzigartig schön, individuell und unvergleichbar. Das ist das Wunder der Schöpfung!

 

Warme Farbtypen

Frühlingstyp

Frühlingstyp - Farbberatung, Stilberatung, Farbenreich-Sabina Boddem

 

Frühling-Herbst-Mischtyp

Frühling-Herbst-Mischtyp, Farbenreich - Sabina Boddem, Farbberatung, Stilberatung

 

Herbsttyp

Herbsttyp

 

Kalte Farbtypen

Sommertyp

Sommertyp

 

Sommer-Winter-Mischtyp

Sommer-Winter-Mischtyp, Farbenreich - Sabina Boddem, Farbberatung, Stilberatung

 

Wintertyp

Wintertyp

 

Lesen Sie auch Warum die Farbtypen häufig verwechselt werden …!

www.farben-reich.com

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3 Kommentare

  1. Guten Abend Frau Boddem. Ich lese schon eine Weile ihren wundervollen Blog. Auch ihre Bilder und Fotoreihen sind wunderschön. Ich selbst fotografiere und zeichne auch sehr gerne, am liebsten Mode. Außerdem nähe ich gern außergewöhnliche Beutel.
    Ich selbst habe sehr viel Erfahrung und Wissen zum Thema Farb-, Figur- und Stilberatung. Obwohl ich selbst früher darüber gelacht habe und es für totalen Unsinn und Quatsch hielt, bis ich irgendwann zu so einer Farb- und Stilberatung hingegangen bin. Da ich damals keine Ahnung zu diesem Thema hatte, wusste ich nicht wie so eine Beratung ablaufen sollte. Das war 1995. Leider hatte die Typberaterin keine praktische Erfahrung, denn ich war ihre überhaupt allererste Kundin. Während dieser Beratung stellte sich auch noch heraus das sie ein Sommertyp ist, aber die Herbstfarben mag. Dem entsprechend war sie auch gekleidet, geschminkt und die Haare gefärbt. Das kam mir seltsam vor. Und sie war der Meinung, das ich ein Herbsttyp bin. Doch beim Farbtest vor dem Spiegel mit Gold und Silber, sah ich selbst das mir Silber viel besser steht als Gold. Doch sie war anderer Meinung. Da ich aber keine Ahnung über Farben und Farbtöne hatte, habe ich der Frau geglaubt. Das Schminken und der Stiltest waren eine Katastrophe. Ich sah aus wie ein zu orangener Indianer auf Kriegspfad. Entschuldigen sie den Ausdruck. Ich sah fürchterlich aus. Trotzdem versuchte ich mich an den Herbstfarben. Damals fand ich die Herbstfarben einfach nur furchtbar. Da ich keine Beige-, Braun- und Orangetöne mochte, war es nicht so einfach für mich mit diesen Farben. Normalerweise ist es ja so, das man nach einer Farbberatung positives Feedback bekommt. Nur bei mir war es anders. Ich würde von wildfremden Menschen angesprochen, ob es mir nicht gut ginge. Bishin zu Familienmitgliedern, die sich negativ zu mir äußerten. Damals hätte ich das niemals auf die Farben geschoben. Durch meine Familie ist es mir bewusst geworden, das es die Farben waren. Nach dieser Erfahrung wollte ich mit Thema Farb-und Stilberatung nichts mehr zu tun haben. Vier Monate später hielt ich einem kleinen Buchladen ein großes Buch über Farb-und Stilberatung in meinen Händen. Eigentlich wollte ich nie wieder darüber etwas wissen. Doch dieses Buch hat mich sehr ausführlich aufgeklärt.
    Im April 1996 habe ich nochmals eine Farbberatung machen lassen. Diese Beratung verlief vollkommen anders. Ich saß auch vor einem Spiegel. Dieser zeigte mein Gesicht nur bis zum Kinn. Somit konnte ich die Farben im Spiegel nicht sehen. Das war eine einmalige Farbberatung bei der ich mich selbst analysiert habe mit Hilfe der Beraterin. Die mir nach dem Farbtest sagte das ich ein Wintertyp bin und mit dem Herbsttyp nichts gemeinsam habe. Ich war etwas geschockt über dieses Ergebnis, denn ich hatte mit was anderem gerechnet. Ich wünschte mir damals ein Sommertyp zu sein, da mir die Winterfarben zu laut und knallig waren.
    Zwei Wochen später bin ich dann in die Geschäfte gegangen und habe die Kleidungsstücke zwar angezogen, aber noch nichts gekauft. Um mich an die Farben zu gewöhnen. Manches konnte ich damals noch nicht kaufen und tragen. Ich war einfach noch nicht soweit. Doch dann habe ich einfach angefangen mit einer Sommerbluse in Shocking Pink. Die Resonanz war sehr sehr positiv, aber zu mir nicht zur Bluse. Plötzlich kamen Sätze wie: „Du siehst aber erholt aus, hast ja richtig Farbe im Gesicht. Warst du im Urlaub.“ Oder „Du siehst heute toll aus.“ Oder “ Das steht dir aber gut. Siehst toll aus.“
    Vor der Farb-und Stilberatung mochte ich die Frühlingsfarben, und ich mag sie heute immer noch. Ich setze sie in meiner Wohnungeinrichtung ein.
    Ich wünsche ihnen noch einen wunderschönen Abend. Ihre Kathrin Dietrich

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