Zeig Dich von DEINER natürlichsten und schönsten Seite

und gönne Dir die ZEIT für

Deine GANZheitliche, individuelle ART

 

Bekenne Farbe! - Sei Du selbst!

(c) Monika Schweitzer – grafik & design by kiss

 

Ich habe lange überlegt, wie ich das Jahr hier kreativ abschließen kann. Schreibe ich, wie üblich einen Jahresrückblick? Stelle ich ein YouTube-Video zusammen mit Wünschen für das neue Jahr? Bunte Bilder, positive Affirmationen, Wünsche, Sprüche und dergleichen – all das wiederholt sich doch immer wieder. Keine Lust, keine Muße dazu – ich sage bewusst nicht keine Zeit! „Keine Zeit haben“ gibt es bei mir nicht in der Form, die mir ständig vorgelebt oder vorgegaukelt wird. Wenn ich für etwas, das mir am Herzen liegt, Zeit haben möchte, dann kann ich noch so viel Arbeit haben – diese Zeit nehme und gebe ich mir. Und so hatte ich in der letzten Zeit einfach wenig Lust und Muße zum Schreiben und auch wenig neue Ideen. Ich habe mir die Zeit gegönnt, das zu beherzigen, was ich in meinem Gedicht „Adventszeit – Zeit für Be-SINN-lichkeit“ deutlich gemacht habe. Dabei war ich nicht alleine, sondern bin berufsbedingt vielen Menschen begegnet, die ich begleiten durfte und das natürlich nicht nur in der Adventszeit, sondern während des ganzen Jahres.

Warum schreibe ich das und was hat das mit der Überschrift zu tun? Ich möchte es gerne erzählen, weil der eine oder andere bestimmt ähnliche Erfahrungen hat. Wenn nicht, dann gibt es bestimmt jemanden, mit dem Du diesen Artikel teilen kannst. Ich verzichte auf das förmliche „Sie“, weil mir bei den folgenden Themen das Schreiben leichter fällt, wenn ich in Du-Form schreibe. Außerdem möchte ich Dich berühren, aufrühren und Dein inneres Kind ansprechen, das sicherlich gerne seine Schönheit zeigen würde, wenn Du es zulässt und das geht am besten mit dem „DU“.

Ich möchte einige Gedanken anschaulich machen, die Dich ein wenig zu Dir selbst finden lassen können – ganz besonders, wenn Du eine Frau bist. Es ist nun mal so, dass ich überwiegend Frauen berate, wenn sie an einem Punkt im Leben angekommen sind, wo sie beginnen, in den Spiegel zu schauen und den Wunsch verspüren, etwas an sich zu verändern. Sie möchten wissen, was Ihnen steht, welche Farben zu Ihnen passen und wie sie ihr Äußeres besser zur Geltung bringen können. Beim Letzteren bleibt es dabei nicht, denn wenn ich mein Äußeres sichtbar mache, bedeutet das gleichzeitig, dass ich mir bewusst werden darf, wer ich bin und welche meiner Seite und Art ich nach außen sichtbar machen möchte.

Dabei können folgende Fragen auftauchen: Was bin ich bereit von mir zu zeigen? Kann ich das, was ich entdecke, annehmen? Und vor allem – habe ich den Mut dazu, individuell schön zu sein und aus der Masse und dem Einheitslook hervorzutreten? Darf ich auffallen? Stelle ich damit nicht andere in den Schatten? Darf ich individuell sein? Stimmt das dann noch mit den Erwartungen meiner Umwelt überein, in der „man“ auf eine allgemeine Art und einen unausgesprochenen Kodex zu sein hat? Passe ich dann noch in diese Welt, in der „man“ Kompetenz oder „in Sein“ mit bestimmten codierten Farben und einem uniformierten Stil verbindet und nicht mit Deiner ganz persönlichen und individuellen Kompetenz, Deinem Wissen und Deiner Berufung? Werde ich nicht verletzbar, wenn ich mich mehr zeige und weniger meine Maskerade? Na, fällt Dir noch etwas dazu ein? Bestimmt oder? Du erkennst, dass es in unserer Umwelt, je nachdem, wo wir uns befinden, ganz SCHÖN mutig zu sein scheint, SCHÖN zu sein und vor allem EinzigARTigeit zu leben und sich zu zeigen.

Weißt Du, wie viele Frauen ich seit 1994 beraten habe, die sich mit diesen Zweifeln auseinandersetzen? Ich werde mit unzähligen SCHUTZbehauptungen konfrontiert, warum „man“ nicht schön sein darf oder warum „man“ befürchtet, seine individuelle Weiblichkeit zu zeigen!

Ich frage mich manches Mal, wofür ich in den 70gern bis hinein in die 90er Jahre gekämpft habe, dass Frauen selbstbewusster werden und bin sehr traurig, dass in dieser Gesellschaft sich „eigentlich“ wenig verändert hat und einiges sogar wieder rückläufig wird, was bedeutet, dass sich eine gewisse Doppelmoral und Spießigkeit einschleicht, die „eigentlich“ Schnee von gestern sein müsste und Frauen immer noch um die Anerkennung ihrer Kompetenzen kämpfen, in dem sie sich verkleiden und deformieren, sich reduzieren oder unauffällig machen, in dem sie äußerlich in der Masse untertauchen. Das betrifft übrigens auch Männer! Zumindest glauben viele Menschen, das tun zu müssen und lassen es mit sich machen. Irgendwann finden sie sich in einer Tretmühle wieder oder haben sich völlig aus den Augen verloren bis irgendwann sie ein Umstand, ein Zufall oder dergleichen dazu veranlasst oder gar zwingt, sich auf sich selbst zu besinnen und die verloren gegangene SINNlichkeit zu suchen.

429423_296919920373471_105467746185357_768390_223792187_nWäre es nicht wundervoll, wenn ich eine Anwaltskanzlei oder ein Steuerbüro betreten würde und mich würde ein Frühlingstyp begrüßen mit beispielsweise rotblondem Haar, goldbraunen Sommersprossen, hellem Teint, lachsroten Lippen, gelbgrünen, bernsteinfarbenen oder türkis-blauen Augen, angezogen mit einem Blazer in einem warmen hellen Braunton, einer Bluse in zartem Apricot oder Lachs oder hellem Grün, das Gesicht strahlt mit entsprechendem frischen Make-up oder ungeschminkt, auf der Nase sitzt eine Brille, die in Form und vor allem in der Farbe stimmig zu ihrer natürlichen Ausstrahlung passt – je nach Typ und Outfit pfiffig, elegant, sportlich oder flippig, die Ausstrahlung unterstützend und nicht erschlagend??? Oder ich würde von einem hellblonden Mann mit blaugrauen Augen beraten, der einen farbtypgerechten, hellen Anzug trägt, dessen Farbe seinen Augen und seinem Gesicht Ausdruck verleiht und ich würde mal keinen „Farbpanzer“ antreffen oder kein Brillengestell, hinter dem das Gesicht verschwindet oder keine unpassenden Krawattenfarbe, auf die ich schon fast gezwungen werde zu gucken, statt auf seine persönliche, authentische, ganzheitliche Kompetenz als Fachberater und Mensch!… TRAUM-haft!!!…

Stattdessen erwache ich aus diesem Traum und wer steht in der Realität meistens vor mir? Eine Frau mit stumpf verfärbtem Haar in genau der entgegengesetzten Haarfarbe, die sie eigentlich tragen sollte, meist viel zu hell oder zu dunkel oder in einem Unterton, der warm oder kalt sein müsste, aber darauf wurde nicht geachtet. Sie trägt also eine Haarfarbe, die aufgrund dessen nicht zu ihrem natürlichen Teint passt, mit dunklem oder wunderbar glitzernd weißem Haaransatz, der viel schöner aussähe, wenn sie endlich die Farben tragen würde, die zu ihrem Naturhaar passt, in genau in den Farben geschminkt, dass SIE nicht zur Geltung kommt, sondern die Kleidungsfarbe, weil passend getrimmt zu Weiß mit Grau, kaltem Blau oder Schwarz oder sonstigen meist kalten Farben, die überhaupt keinen Bezug zu ihrer Natur haben, weil ALLE so rumlaufen oder in die ach so coole und kompetente „Fach-schubladen-welt“ passen sollen! Oder ich erblicke einen Mann, der völlig hinter seiner Garderobe verschwindet, weil ich mich mit der Krawatte unterhalten oder von dem Hemd beraten lassen muss, da die Augen und überhaupt das gesamte Gesicht nicht zur Geltung kommen dürfen! Sogar ein Optiker erklärte mir auf meine Frage, warum er denn eine schwarze Brille tragen würde, die überhaupt nicht zu ihm passt: „Ich werde sonst nicht ernst genommen in meiner Kompetenz, weil ich für mein Alter in meinen Farben, die mir stehen, zu jung aussehe.“ Oh je!!!!! Da muss ich mich nicht wundern, warum die meisten Optiker ihren Kunden Brillen verpassen, dass ich mich manches Mal frage, warum Menschen nicht mehr gut aussehen dürfen, sondern die Brille alleine spazieren gehen soll? Auffällige Brillen sind wunderschön, aber muss denn beispielsweise eine Person mit hellroten Haaren unbedingt ein schwarz-weißes Riesengestell, wohlmöglich noch mit kaltem, silbertonigem und glänzendem Metall verziert, im Gesicht sitzen haben? Das darf doch auch ein Riesengestell in einem Farbton sein, das zum Gesicht, zu den Augen und zum Haar passt oder? Und es kann auch nicht jeder jede Brillenform tragen, nur weil sie gerade „in“ ist! Mensch Leute guckt doch bitte mal in den Spiegel!!!! Man kann sich auch künstlich „hässlich“ machen!

Ist das nicht grauenhaft? Es sind also nicht nur Frauen, die ihre natürliche Schönheit im Zusammenhang mit ihrer Fachkompetenz infrage stellen, sondern auch Männer machen sich buchstäblich unattraktiv, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu beweisen. Da muss doch mal grundsätzlich etwas geklärt werden!

Einerseits soll „man“ älter wirken, um ernst genommen zu werden, darf bloß nicht auch zusätzlich zum Fachwissen, gerade wenn es sich um kognitives Wissen handelt, auch noch schön oder natürlich sein, andererseits ist „man“ spätestens mit über 50ig ein berufliches Auslaufmodell. Bewerben Sie sich mal in diesem Alter trotz excellenter Erfahrungen und Menschenkenntnis! Diese Doppelmoral finde ich schlimm!

Klar ist, dass wir in bestimmten Berufsgruppen beispielsweise nicht in Jeans oder kurzer Hose erscheinen können. Das muss ich hier nicht erklären. Es geht ja „nur“ um tatsächlich gutes Aussehen und wer möchte nicht im Inneren seines Herzens, schön sein und positiv wirken. Vor allem geht es doch auch um ein authentisches Auftreten. Es gibt Personen, die mir erzählen, dass sie in ihrem Beruf oder Job ein Kostüm oder einen Anzug tragen müssen oder freiwillig wählen, um eine gewisse Würde und Kompetenz nach außen transportieren zu können. Sie wählen dabei jedoch, wie alle anderen auch, den grauen, schwarz-weißen oder blauen Einheitslook und fühlen sich unsicher oder steif. Oft steht noch nicht mal ein Muss dahinter, was bedeutet, dass diese Farben gar nicht vorgeschrieben sind. Dann höre ich den Beratungen Befürchtungen dieser Art: „Ja, ich kann aber doch nicht als einzige Frau meine warmen Farbtöne und auch noch mein naturweißes Haar tragen. Ich würde ja dann nicht mehr ernst genommen, denn so sieht im Büro niemand aus und ich würde mich unwohl fühlen. Obwohl ich mich so sehr danach sehne, das alles endlich zeigen zu dürfen von mir, denn dann könnte ich viel befreiter und stimmiger arbeiten und mit den Kunden sprechen …“

Ich kann nur immer wieder jedem, der sich mit diesen Themen auseinandersetzt, empfehlen: Steh zu Dir selbst! Arbeite an Deinem Selbstwertgefühl, in dem Du Dir behutsam Deine Verletzbarkeit anschaust. Wenn Du Dich erforschst und Dich verstehen lernst, entwickelst Du auf Dauer heilsamere Schutz- und Abgrenzungsmöglichkeiten, als eine uniformierte Maskerade. Unterstütze Deine Mitmenschen darin! Setze Dich auf diese selbstbestimmte Weise für Dich und andere ein und für die innere und damit äußere Schönheit! Du bist es wert, ganzheitlich beachtet zu werden! Du darfst gut aussehen, und zwar, so wie DU BIST und nicht, wie „man“ es Dir vorschreibt! Du darfst als Frau weiblich und buchstäblich rund sein und gleichzeitig kompetent und weise! Es gibt eine Menge wundervoller Möglichkeiten, das alles zu lernen und zu üben. Dafür muss sich niemand schämen, das zu tun.

Im Prinzip gibt es kein richtig oder falsch – nur, wenn DU DICH nicht mehr wohlfühlst, dann darfst Du Dich verändern. Du bist es wert gesehen zu werden! Du bist es wert, schön zu sein und schön auszusehen, auf Deine ganz eigene Art und Weise! Wenn Du Dich beispielsweise in einer Brille wohlfühlst, die ich ganz fürchterlich finden würde, dann ist das in Ordnung. Aber lass Dir diese Brille auch nicht schön reden, wenn sie Dir nicht wirklich gefällt, nur weil alle anderen sie auch tragen! Schau, wer DU BIST – schau DICH genau an!Farb- und Stilberatung Düsseldorf, Sabina Boddem, Farbenreich Lass Dir nichts einreden! Wenn sich alle ihres individuellen Wertes bewusst wären, wäre die Welt um einiges schöner und farbenreicher. Kompetenz kommt von innen und hat nichts mit strengem und kühlem Aussehen zu tun – im Gegenteil, denn alles ist ganzheitlich zu beachten. Ich ziehe auch keinen grauen oder schwarzen Anzug an, auch kein Kostüm in diesen Farben, um zu zeigen, dass ich etwas kann! Ich trage auch kein Kostüm in meinen typgerechten Farben, weil ich meine Individualität nicht in diesem Kleidungsstil ausdrücken kann, auch wenn er mir noch so gut stehen würde! So gibt es auch Alternativen zum Blazer. Viele meiner Kundinnen wundern sich während einer Einkaufsbegleitung und Stilberatung über die vielfältigen Möglichkeiten, wie sie im Büro kompetent auftreten und passend gekleidet sein können und das ohne Blazer, weiße Bluse und schwarze Hose! Vielen geht der Blick für Neues verloren, weil sie tagtäglich nichts mehr anderes sehen, als den gleichen Look. So muss auch eine Mutter mit Kind nicht unbedingt fantasielos angezogen sein! Die Schutzbehauptung, dass eine Mutter ja ständig schmutzig würde mit Baby oder Kleinkind und sich deshalb unscheinbar praktisch anziehen müsste, zieht bei mir nur in Sonderfällen. 😉 Ich habe lange genug in einem Beruf mit kleinen Kindern gearbeitet und auch im Privatleben immer mit Kindern zu tun. Ich sitze auch im Sandkasten mit Kleidung, die an mir gut aussieht, weil sie mit mir stimmig  ist und gerade deswegen der Situation, in der ich sie trage, angemessen ist. Auch Lehrerinnen müssen nicht um Autorität bangen, wenn sie authentisch gekleidet sind. Sie müssen sich nicht hinter…verstecken. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen schöne und sich wertschätzende, kreative Vorbilder: Autorität erlangt man nicht mit einer schwarzen Brille und einem graumausigen Blazer!

Da ich in vielen Berufsbereichen tätig war und bin, weiß ich aus eigener Erfahrung, wovon ich schreibe. Es geht so viel mehr, als Du denkst. Sei mutig und lasse DICH leben! Du bist eine Schatztruhe, in der Du alles entdecken darfst und das ist lebbar, wenn Du es „nur“ zulässt. Schritt für Schritt und mit Geduld – ohne Verurteilung und ohne Scham vor Tränen, denn auch die dürfen sein!

Mein Motto ist seit 1994, als ich ganzheitliche Farbberaterin wurde:

„Finde Deinen Regenbogen –  sieh DICH an, wie schön Du bist!“

 

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Und hier noch eine wunderbare Aussage aus einem Film mit Klick auf das YouTube-Video:

Unsere größte Angst…. German version

 

Alles Liebe und eine SCHÖNE ZEIT 😉

wünscht Dir von Herzen 

Sabina (Boddem)

www.farben-reich.com

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