Die kleine Farbengeschichte von Licht und Schatten

Diese Geschichte habe ich vor einigen Jahren zur Verarbeitung eigener Empfindungen geschrieben. Ich steckte damals im letzten Teil eines dunklen Tunnels, also schon fast am Ende einer sehr schweren Zeit  und Sinnkrise, in der ich mich im Niemandsland fühlte, verbunden mit Loslassen von ach so vielem.

Schreiben half und hilft mir immer wieder beim Verarbeiten von Gefühlen. Schreiben ist ein Ausdruck meiner Eindrücke, wodurch ich mich befreie und sich Blockaden lösen können. Und ich mache mir damit selbst Mut.

Farben-Licht ins Leben bringen mit ganzheitlicher Farbberatung bei Sabina Boddem im FarbenreichWenn ich heute darüber nachdenke, wie es mir damals gegangen ist, kann ich nur jedem Mut machen, dass am Ende des Schattentunnels immer wieder Licht ist! Dabei klingt diese Farbengeschichte doch gar nicht so schwermütig. Also waren da doch immer noch viele Farben in mir auch, wenn sie sich damals häufig auch verblasst, grau und schwarz anfühlten.

Manchmal schlummern sie nur, die bunten Farben. Vielleicht müssen sie ja auch mal Kraft tanken und dürfen sich in den Schatten verkriechen. Vielleicht müssen sie auch manchmal dort mal so richtig kräftig abgrauen und total schwarz sehen, damit sie ihr Farbenlicht wieder schätzen lernen und überhaupt wieder wahrnehmen können. Wer weiß …

Auf jeden Fall freue ich mich, dass Irene Wolk meine Geschichte, die ja nun schon länger im Blog unter meiner Kategorie „Eigen-Art-Geschichten“ zu lesen ist, so schön vorgelesen und musikalisch untermalt hat. Manche mögen das zwar nicht so gerne, wenn zu einer erzählten oder vorgelesenen Geschichte auch noch Musik im Hintergrund spielt, aber das ist ja eine ganz persönliche Empfindungs- und Geschmackssache. Ich jedenfalls finde diese Version, so wie Sie es gleich hier hören, von Irene sehr liebevoll präsentiert.

Nun viel Freude mit:


 

Wer diese Geschichte jetzt nochmal in Ruhe nachlesen möchte, klickt bitte auf:  Licht und Schatten

 

www.farben-reich.com


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10 Kommentare

  1. Liebe farbenreich….ich hoffe, es ist für dich okay, dass ich dein Video und somit deine Geschichte mit einem Link zu dir in meinen Blog aufgenommen habe….es passt so sehr in mein aktuelles Leben und es berührt mich ungemein. Danke. Seelenbalsam

    1. Liebe Seelenbalsam,

      ich freue mich sehr, und es berührt mich, dass Du meine Geschichte mit in Deinen Blog aufgenommen hast. Herzlichen Dank! Da ich erst gerade nach Hause gekommen bin, antworte ich Dir leider erst jetzt.
      Viel Liebe und alles, was Du dafür brauchst wünsche ich Dir!!!
      Sonnige Grüße!
      Sabina

  2. So, jetzt muss ich noch nach dem Hören was schreiben. Die Geschichte ist sehr aufmunternd für alle, die gerade in Schwierigkeiten stecken. Auch andere hören, was manchmal so in ihnen vorgeht.
    Das mit der Musik werde ich einem Normal-Hörenden nie erklären können. Für mich wäre es am besten, wenn es zwei Kanäle gäbe – einen für Sprache und einen für Musik, die ich einzeln ausschalten kann. Erste beides getrennt hören und genießen – und dann kann es auch zusammen sein, seil es dann ja nicht mehr auf die Information ankommt. – Für Irene, Bärbel, dich und Tausende andere mag diese Musik wirklich „Hintergrund“ sein, der vielleicht sogar dazu gehört, für einen Hörbehinderten ist es „Störquelle“ (bitte, bitte nicht missverstehen), die von der eigentlichen Information = Verstehen der Geschichte ablenkt. Diese Trennungsarbeit leisten wir den ganzen Tag über und sind deswegen so oft so geschafft. Ich sehne mich nach meinem ruhigen Computer. Mit Hörgeräten ertrage ich dabei noch nicht mal das Tastengeklapper – also nehme ich sie raus. Aber mit höre ich alles um mich herum, was ich gar nicht brauche.
    Und wenn es nicht der ganze Kopf wäre, der gestört ist (Nase, Augen, Zähne), würde ich eines davon vielleicht auch besser wegstecken können.
    Natürlich „ertrage“ ich mal 6 Minuten Sprache + Musik gemeinsam, aber es strengt an.
    Ich hoffe, dass du mich verstehst und nicht denkst, ich will nur maulen.

    Ich grüße dich für den Rest der Woche, wo ja der Sommer kommen soll, nicht nur virtuell!
    Clara

    1. Du Liebe,
      die Antwort habe ich Dir ja bereits schon gegeben. Da liest Du doch, dass ich Dich verstehe! 😉 Ich freue mich auch über Dein Feedback, denn Du bist authentisch. Außerdem finde ich es sehr lieb, was Du über die Geschichte an sich schreibst!

      Herzlich Sabina

  3. Meine liebe Sabina,
    vielleicht war ich das, die bei deiner letzten Geschichte etwas zur Musik gesagt hat. Ich werde mir jetzt mit viel Vorfreude deine Geschichte anhören – und ich kann ungehört sagen, dass mich die Musik wieder dabi „stören“ wird. Und das ist echt keine Geschmackssache und ich will auch nicht meckern – aber Leuet mit einer so starken Hörminderung, wie ich sie habe, können sich trotz der teuersten Hörgeräte nur auf ein „Geräusch“ – damit meine ich Stimme oder Musik – konzentrieren. Filmstellen, die mit Musik, und sei sie noch so sympathisch und leise, untermalt sind, verlieren für mich viel von ihrem Inhalt, da ich sie viel schlechter verstehe. – Fernsehen mache ich mit den besten Kopfhörern, aber mein Computer hat nur diese mickrigen Lautsprecher.
    Es ist also keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage von Behinderung. Da ich seit langem in einem Blog von Hörbehinderten lese, weiß ich, dass es allen so geht.
    Verstehe mich also bitte, bitte nicht falsch – es soll keine Kritik sein, sondern nur eine Erklärung.
    So, jetzt bin ich schon fast weg bis Montag – mal auf andere Gedanken kommen.
    Einen lieben Gruß schickt dir Clara

    1. Liebe Clara,

      um Himmels Willen, das verstehe ich total, und das hattest Du doch auch schon erklärt. Ich habe meine Bemerkung überhaupt nicht wertend geschrieben und auch nicht auf Dich und andere bezogen, die keine Musik dazu brauchen können oder vertragen. Selbst mir ist die Musik, gerade bei der Farbengeschichte ein wenig zu laut und zu unruhig, obwohl ich im Großen und Ganzen, es sehr gelungen so finde. Darauf beziehe ich die Ansichts-oder Geschmacksfrage. Dann ist es auch bei mir wieder von der Tagesform abhängig. Mal bin ich eher Reiz überflutet, dann stört mich sowas, dann mal wieder nicht so sehr …

      Nicht, dass hier Missverständnisse entstehen. Und vor allem darf und soll jeder seine eigene Befindlichkeit haben und auch kundtun, egal, aus welchem Grunde auch immer der oder die einzelne etwas nicht ertragen kann oder möchte, egal ob gewollt oder ungewollt. Wir sind alle so verschieden – eben wie die bunten Farben!

      Ganz herzlichen Gruß
      Sabina – und vor allem eine erholsame und sonnige Zeit bis Montag!

  4. Liebe Sabina,

    als ich diese Geschichte bei dir im Blog fand, war ich sofort begeistert und wusste einfach, dass dies eine sehr schöne Geschichte zum Vorlesen sein würde.

    Ich habe mich sehr gefreut, dass du mit erlaubt hast, sie zu präsentieren und es hat mir große Freude gemacht.

    Ja, mit der Musik gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen. Ich versuche bei meinen Geschichten, die Musik wirklich nur sehr leise im Hintergrund laufen zu lassen und suche sehr lange nach der passenden. Ich persönlich mag es einfach, wenn da ein klein wenig Untermalung dabei ist 🙂

    Ich freue mich schon auf mehr Geschichten von dir – habe da doch noch ein paar entdeckt, die sich gut eigenen, vorgelesen zu werden.

    Alles Liebe und einen farbenfrohen Tag wünscht dir
    Irene

    1. Liebe Irene,

      ja, ich freue mich auch schon und bin schon ganz neugierig, welche Du Dir raus suchen wirst!

      Auch Dir einen sonnigen Tag heute, morgen, jeden Tag- immer und überall
      Sabina

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